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Verborgene Harmonie im Sonnensystem

In den Bewegungen der Planeten unseres Sonnensystems liegen urbildhafte geometrische Formen und heilige Symbole verborgen. Diese aufgefundenen Archetypen strahlen etwas aus, das uns unmittelbar im Inneren berühren kann. In einer Zeit, in der die Menschheit die Grundlagen ihrer eigenen Existenz angreift, können sie die Gewissheit vermitteln, dass wir trotz aller Wirrnisse auf diesem Planeten in eine kosmische Ordnung voller Harmonie und Schönheit hineingestellt sind.

 

Der harmonische Kosmos

Die Vorstellung von einem harmonisch geordneten Kosmos durchzieht die Geistesgeschichte der Menschheit seit mehreren Jahrtausenden. Pythagoras vermochte der Legende nach, die „Sphärenmusik“ zu erlauschen; seine Entdeckung, dass konsonante musikalische Intervalle einfachen Zahlenverhältnissen entsprechen, wurde u.a. von Platon auf die antiken Modelle vom Aufbau des Kosmos übertragen. Zu Beginn der wissenschaftlich orientierten Neuzeit brachte Johannes Kepler neue Impulse in die alten intuitiven Vorstellungen; er war es, der allen moderneren Gedanken zur Sphärenharmonie das Fundament gegeben hat. Mit Hilfe der von ihm entdeckten Planetengesetze versuchte er zu belegen, dass in den Bewegungen der Planeten Verhältnisse herrschen, die denen musikalischer Intervalle entsprechen. Das umfassende Ziel seiner „Harmonice Mundi“ (Weltharmonik) aus dem Jahre 1618 bestand darin nachzuweisen, dass die Grundlagen von Geometrie, musikalischer Harmonie und Astronomie im wesentlichen eins sind oder, anders formuliert, die unterschiedlichen Seinsbereiche von den gleichen schöpferischen Prinzipien durchwirkt werden. Das, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, sind für Kepler letztlich geometrische Urbilder: göttliche Gedanken, die dem Aufbau der Musik und des Kosmos zu Grunde liegen. In der menschlichen Seele sind sie ebenfalls als Archetypen verankert, wodurch es uns erst möglich wird, die Harmonie in den verschiedenen Bereichen zu erkennen und miteinander in Beziehung zu setzen.

Der Anblick des gestirnten Nachthimmels lässt uns unmittelbar erfühlen, dass die Intuitionen der „Alten“ wohl nicht so ganz falsch gewesen sein können. Auch lange nach Kepler waren Philosophen und Dichter wie Friedrich Schelling, Hans Kayser, Goethe, Hermann Hesse u.v.a. von der grundsätzlichen Gültigkeit dieser Gedanken überzeugt. Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht wird die „Sphärenharmonie“ in unserem Sonnensystem allerdings bisher nicht allzu ernst genommen, Keplers diesbezügliche Vorstellungen werden in entsprechenden Fachbüchern als „schöne Träumerei“ o.ä. bezeichnet. Auf der Grundlage moderner mathematischer und astronomischer Berechnungsverfahren wurde vom Autor in dem Buch Die Signatur der Sphären – Von der Ordnung im Sonnensystem der Nachweis erbracht, dass in unserer kosmischen Heimat in der Tat eine äußerst verblüffende Ordnung vorhanden ist. Einige der wesentlichen dort veröffentlichten Entdeckungen werden im folgenden vorgestellt.

 

Sichtbare Ordnung

 

Abb. 1 Raumgeraden (gedachte Verbindungslinien) Venus-Erde, im Abstand von 3 Tagen kontinuierlich in der Ebene der Ekliptik aufgetragen, 1000 mal. Durchmesser ca. 300 Millionen km, Sonne im Zentrum. copyright: Keplerstern Verlag

Seit langer Zeit ist bekannt, möglicherweise wussten schon die Babylonier davon, dass das Verhältnis der Bewegungen der Planeten Venus und Erde nach der Zahl Fünf strukturiert ist. Trägt man die Bewegung der Venus aus geozentrischer Sicht kontinuierlich auf, ergibt sich eine fünfzählige Schleifenfigur. Verbindet man fortlaufende Konjunktionsstellungen der beiden Planeten, erhält man ein fast exaktes Pentagramm. Die Verhältnisse sind jedoch nicht starr – nichts wiederholt sich im Kosmos auf identische Weise – sondern ein sich im Zeitraum von 8 Jahren bildender Fünfstern ist gegenüber dem vorausgehenden leicht gedreht (um im Mittel 2,4°).

 

Abb. 2 Bewegung der Erde aus Sicht der Venus (bzw. umgekehrt um 180° gedreht). Die Pentagramme zeigen die fortlaufenden Konjunktions- (innen) und Oppositionsstellungen an. Zeitraum 16 Jahre (2 Zyklen).

In der vom Autor entwickelten Raumgeradendarstellung (die imaginären Verbindungslinien zweier Planeten werden in einem festen, frei wählbaren Zeitabstand kontinuierlich aufgezeichnet) zeigt sich, daß das geometrische Formprinzip auch in heliozentrischer Sichtweise erhalten bleibt. Nach etwa 8 Jahren erblüht die fünfzählige Sternblume der obigen Abbildung 1. Aus folgender Sequenz wird ersichtlich, wie es durch die Raumgeradendarstellung zur Entwicklung einer solchen Figur kommt:

Abb. 3 a-d: Raumgeraden Venus-Erde, a) im Abstand von 3,9 Tagen kontinuierlich aufgetragen, 20 mal, Start bei Konjunktionsstellung (Pfeil); b) 45 mal, c) 76 mal (Opposition), d) 151 mal (nächste Konjunktion). Innen Venus-, außen Erdbahn, Sonne im Zentrum.

Die Figurenbildung nach der Zahl Fünf ist auf die sehr exakte 13:8-Proportion der Umlaufzeiten der beiden Wandelsterne zurückzuführen. Derartige Verhältnisse kleiner ganzer Zahlen werden in der Astronomie als Resonanzen bezeichnet. Sie können langfristig die Stabilität der Bahnen von Planeten oder Asteroiden beeinflussen, wobei sowohl den Zusammenhalt verstärkende als auch destabilisierende Effekte möglich sind. Der Grund dafür liegt in den sich durch Resonanzen aufschaukelnden gravitativen Wechselwirkungen zwischen den beteiligten Himmelskörpern. Die hier gezeigten Bewegungsdiagrammme geben gewissermaßen einen Gesamtabdruck dieser Wirkungen wider. Bis zur Zahl Zwölf gibt es in den Verhältnissen zwischen je zwei Planeten unseres Sonnensystems nur noch eine weitere, sich geometrisch deutlich manifestierende Resonanz, siehe Abbildung 4 (warum die 12 hier als Grenze gewählt wird, werden uns die Planeten in Kürze selbst erläutern):

 

Jupiter Heilige Geometrie

Abb. 4: Raumgeraden Jupiter-Uranus, im Abstand von 60,78 Tagen kontinuierlich aufgezeichnet, 1000 mal. Durchmesser ca. 5 Milliarden km.  copyright: Keplerstern Verlag

Eigenartigerweise zeigt sich demnach im inneren Planetensystem – in der Verbindung des Menschenplaneten und der Liebesgöttin Venus – das von alters her dem Menschen zugeordnete Zeichen, das Pentagramm; im äußeren Bereich das die Durchdringung zweier polarer Prinzipien (oder die Ordnung der materiellen Welt) symbolisierende Hexagramm. Diese beiden Figuren gehören zu den am häufigsten verwendeten (und manchmal auch missbrauchten) geometrischen Zeichen in der Menschheitsgeschichte, so dass man zweifelsohne berechtigt ist, sie als Urbilder oder Archetypen zu bezeichnen.

Um tiefer in die Symbolsprache – und man kann tatsächlich von einer solchen sprechen – unserer kosmischen Heimat einzudringen, müssen wir jetzt zum einen weitere Planeten hinzuziehen, zum anderen die Konstellationen von jeweils drei Planeten betrachten. Wie weiter oben bereits erwähnt, bildet sich der Venus-Erde-Fünfstern, wenn ihre fortlaufenden Konjunktionsstellungen miteinander verbunden werden, im übrigen sowohl in geo- als auch in heliozentrischer Sichtweise. Markiert man nun jeweils die Position des Mars, wenn die Bildung eines Pentagramms abgeschlossen ist, und verbindet die erhaltenen Punkte, ergibt sich ein nahezu hundertprozentig resonantes, durch die relativ hohe Exzentrizität der Marsbahn allerdings etwas verzerrtes Quadrat (Abb. 5). Das Symbol des Menschen ist also in ein Viereck hineingestellt, man könnte auch sagen, der Mensch ist kosmisch von einem schützenden Rahmen umgeben.

Abb. 5 Mars bei Venus/Erde-Pentagrammen (150 mal); von innen nach außen: Venus-, Erde- und Marsbahn, Zeitraum ca. 1195 Jahre. Das Venus-Erde-Pentagramm ist nur je einmal eingezeichnet.  copyright: Keplerstern Verlag

 

Geometrischer Ausdruck der Vollkommenheit

Die geometrische Beziehung von jeweils drei Planeten läßt sich aber auch in einer anderen Darstellungsweise abbilden. Diese entspricht den geozentrischen – oder allgemeiner gesagt, den planetozentrischen – Schleifenfiguren (wie zuvor Abb 2). Dabei wird nun aus der Sicht eines der drei Wandelsterne die Stellung des zweiten fortlaufend aufgetragen, wenn dieser eine Konjunktion mit dem dritten hat. In der Vielzahl der möglichen Konstellationen aller neun Planeten des Sonnensystems treten erstaunlicherweise alle Zahlen bis zur Zwölf genau einmal auf. Die verschiedenen Figuren stehen zudem in einem geheimnisvollen inneren Zusammenhang, einem Netzwerk von nach kleinen ganzen Zahlen geordneten Beziehungen, dessen Gesamtarchitektur sich am angemessensten durch eine Kombination von Kreuz und Pentagramm darstellen läßt. Im einzelnen verwandelt sich beispielsweise das Jupiter/Uranus-Hexagramm in Verbindung mit Mars bzw. Erde und Venus in geradezu magisch anmutenden Transformationen in Formgestalten, die nach den Zahlen 5 (Mars, siehe Abb. 6) und deren Vielfachen 10 (Erde) und 20 (Venus) aufgebaut sind. Im Gegenzug geht aus dem Venus/Erde-Pentagramm bzw. der Sternblume bei Einbeziehung des Pluto als dritten Planeten eine sechszählige Blüte hervor (hier nicht abgebildet).

Abb. 6: Raumgeraden Jupiter-Uranus bei Mars/Jupiter-Konjunktionen, 650 mal, Zeitraum 1452,9 Jahre. Maßstab in Millionen km. copyright: Keplerstern Verlag

Die wohl eindrucksvollste Gestaltbildung ergibt sich auf diese Weise jedoch in dem Verhältnis der drei massivsten Planeten Jupiter, Saturn und Neptun. Jupiter als der mit Abstand größte Wandelstern war ja gemeinsam mit Uranus, wie ausgeführt, schon an der Bildung des Sechssterns beteiligt. Im Zusammenwirken mit den beiden anderen Mitgliedern des äußeren Bereiches erfährt das Symbol der Polarität seine Vervollkommnung, es wird sozusagen in seine höhere Oktave erhoben (Abb. 7).

Abb. 7: Neptun aus Saturn-zentrierter Sicht bei Jupiter/Neptun-Konjunktionen, 700 mal, Zeitraum ca. 8947 Jahre, Durchmesser ca. 12 Milliarden km. copyright: Keplerstern Verlag


Die Zahl der Vollendung erscheint – und sie erscheint in Vollendung. Im äußeren Planetensystem, im Raum, der an die Sterne mit ihren Tierkreiszeichen grenzt, wird die von alters her und in verschiedenen Kulturen dem Himmel in der einen wie der anderen Bedeutung zugeordnete Symbolzahl vor unser Auge und unseren Sinn gestellt. Eine sehr ähnliche Figur ergibt sich auch in heliozentrischer Sichtweise, wenn die Mittelpunkte der Raumgeraden aufgetragen werden. In der dargestellten planetozentrischen Graphik zeichnen die Verbindungslinien der Planetenpostionen zwei Sechsecke, die Abfolge der Stellungen selbst ordnet sich – wie von Zauberhand geführt – in drei viereckigen sternähnlichen Gebilden an. Diese Einzelfigur nennt man Astroide. Drei Astroiden verweben sich zu einem Zwölfstern und zusammen mit den Linien-Figuren entsteht ein geometrischer Ausdruck der Vollkommenheit, der fast wie Musik in das menschliche Innere zu dringen vermag.

 

Kosmische Ordnung voller Harmonie und Schönheit

„Pythagoras sagt nicht“, so der Philosoph Friedrich Schelling, „daß diese Bewegungen (der Planeten) eine Musik verursachen, sondern, daß sie es selbst seyen. Diese inwohnende Bewegung bedurfte keines äußeren Mediums, wodurch sie Musik wurde, sie war es in sich selbst.“ Die Entstehung jeder echten Musik aber ist ohne die Annahme eines schöpferischen Geheimnisses nicht denkbar. Das heutige wissenschaftliche Denken glaubt im allgemeinen, die Dinge dieser Welt, wie z.B. den Ursprung und den Aufbau unseres Sonnensystems, allein aus Naturgesetzlichkeit in Verbindung mit mehr oder weniger zufälligen Anfangsbedingungen erklären zu können. Die hier anzutreffende Ordnung vermag indes zu der Auffassung beizutragen, daß gerade die Ergebnisse der modernen Wissenschaft das Wirken einer geheimnisvollen schöpferischen und absichtsvollen Kraft im Universum nahelegen. Bei der Ausgestaltung der kosmischen Heimat des Menschen hinterließ sie gleichsam ihren Abdruck, ihre Signatur in einer Art Symphonie aus geometrisch bewegten Urbildern. Diese Archetypen strahlen eine Energie aus, die uns unmittelbar im Inneren berühren kann. In einer Zeit, in der die Menschheit die Grundlagen ihrer eigenen Existenz angreift, können sie uns die Gewissheit vermitteln, dass wir trotz aller kurz- und mittelfristigen Wirrnisse auf dieser Erde in eine langatmige kosmische Ordnung voller Harmonie und Schönheit hineingestellt sind. Aus dieser Erkenntnis kann der Wunsch und auch die Aufgabe resultieren, mit der uns umgebenden kosmischen Ordnung so weit wie möglich in Einklang zu kommen.

 

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Heilige Geometrie und die Blume des Lebens: Die physikalische Grundlage der Schöpfung

Schwingung und Schöpfung – Von Schildkröten und Klangbildern

 

Buch

Hartmut Warm

Die Signatur der Sphären – Von der Ordnung im Sonnensystem.

 

2. Auflage, 432 Seiten gebunden,

über 200 s/w Abb., 16 Farbtafeln.

Keplerstern Verlag, Hamburg,

ISBN 3-935958-10-2,

 

Euro 29,80.

 

Computerprogramm

 

 

Schauen Sie, wie Figuren von urbildhafter Schönheit durch die in Beziehung gesetzten Bewegungen der Planeten entstehen. 

Erleben Sie in diesen Bildern die großartige Ordnung in unserem Sonnensystem, die den uralten Traum von einer Sphärenharmonie auf eine ganz neue Weise bestätigt

Weitere Informationen auf keplerstern,de


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8 Responses

  1. Andreas
    Keine Spiritualität sondern ko(s)mische Taschenspielertricks

    Schöne Figuren, aber nichts als ein einfacher Taschenspielertrick, den jemand mit etwas mathematischem Gefühl und Ahnung von Atronomie leicht entlarvt.
    Erstens wird vollkommen außer Acht gelassen, dass die Umlaufbahnen nicht kreisrund, sondern elliptisch sind; zweitens hängt das Muster von den willkürlich gewählten Zeitabständen ab. Man nehme einfach die wahren Planetenbahnen und einen anderen Zeitabstand, z.B. einen Erdentag und die Muster haben gar nichts harmonisches mehr, sondern sind absolut chaotisch.

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  2. Peter Kosche

    Ich bin sehr erfreut über diesen Fund im www.!-Habe mich selber auf die Suche nach Darstellungsmöglichkeiten geozentrischer Bewegungsformen der Planeten mit Bleistift und Lineal und natürlich Zirkel begeben. Obig erwähnter Joachim Schultz Rhythmen der Sterne liegt stehts auf meinem Küchentisch, dazu aber auch R.Steiners Kurs: Das Verhältnis versch. naturwissensch. Gebiete zur Astronomie (GA 323) Letzterer fordert geradezu auf, sich auf geometrische Entdeckungstour zu begeben, um der Bildung des Menschen näher zu kommen.–
    Gibt es Programme, sich die mühsame Arbeit mit den althergebrachten Zeichengeräten zu erleichtern?
    Bin natürlich bei meinen Zeichnungen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.
    Mit herzlichem Gruss,P.Kosche

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  3. Falkenburger Karl-Heinz

    Lieber Herr Warm,
    habe mit Begeisterung Ihre wunderbaren Bilder aufgenommen und werde mir Ihr Buch besorgen.
    Bin ausgehend von den Arbeiten der anthroposophischen Autoren Joachim Schultz „Pflanzen, Planeten, Goldener Schnitt“ und E.M. Kranich „Die Formensprache der Pflanze“ auf Sie gestoßen, weil ich sehen wollte, ob es auch bemerkenswerte Himmelsfiguren gibt, wenn man die HELIOzentrische Sicht einnimmt – und war baff ! Die beiden Autoren liefern sich einen Widerspruch, wenn es darum geht, z. B. die Blattstellung der Monokotyledonen in Verbindung mit Planetenbewegungen zu erklären. Schultz legt die Vollmond-Neumond Bewegung für die 1/2 Blattstelllung zugrunde, Kranich die wechslende Stellung des Merkur : einmal östl., einmal westlich der Sonne, dabei verläßt er aber „hehlinge“ die geozentrische Sicht.
    Wie sind Sie auf dieses Thema gestoßen ?
    Würde mich über Antwort freuen : falkenburger2000@yahoo.de

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  4. Anonymous

    Ein wunderschöner Artikel zur Signatur der Spähren, auf dieser Seite. Zur weiteren und intensiveren Information möchte ich hier auf das allerbeste Buch zur Heiligen Geometrie und zur Blume des Lebens hinweisen. Dort spielt neben der Geometrie besonders auch die Astronomie und die Musik eine wichtige Rolle. Es heisst: „Gralsstein der Stein der Weisen“ von Andreas Wenath.

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  5. Hans Cousto

    Das Werk „Die Signatur der Sphären“ ist sowohl vom wissenschaftlichen wie auch vom harmonikalen und ästhetischen Aspekt her sehr empfehlenswert. Es zeigt in sehr schöner Weise harmonikale Strukturen unseres Sonnensystems auf. Im Wesentlichen handelt es sich um eine differenzierte Weiterentwicklung der Arbeit von Joachim Schultz, die dieser 1963 in dem Buch „Rhythmen der Sterne – Erscheinungen und Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten“ im Philosophisch-Anthroposophischen Verlag am Goetheanum in Dornach herausgegeben hat. Dieses Buch ist ein ungemein wertvoller Beitrag zum Verständnis der Erscheinungen, Bewegungen und Rhythmen des Sternenhimmels. Ausgehend von den sichtbaren Naturphänomenen führt der Autor in die komplexe Welt der Himmelsbewegungen und ihrer Gesetzmäßigkeiten ein. Er macht den Sternenhimmel und die Himmelskörper als Bewegungssphäre und -organismus vorstellbar. Vor allem für Menschen, die in der Himmelsmechanik nicht bewandert sind, ist das Studium des Werkes von Joachim Schulz, in welchem er die geozentrische Venusbahn wie hier in Abb. 2 darstellte, zum besseren Verständnis empfehlenswert. Wer jedoch über gewisse Grundkenntnisse in Astronomie und Himmelsmechanik verfügt, für den ist das Buch „Die Signatur der Sphären“ von Hartmut Warm leicht verständlich und vermittelt in anschaulicher Weise die harmonikalen Schönheiten aus dem Raum-Zeit-Kontinuum unseres Sonnensystems.

    Fazit: Sehr empfehlenswert

    Mit internetten Grüßen, Hans Cousto

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  6. Norbert Böhm

    Himmlische Poesie

    Es ist immer wieder erfrischend und klärend,
    Neues über die Signatur der Sphären zu hören.

    Der Himmelsstürmer aus dem Norden nutzt die modernsten mathematischen und technischen Methoden, um eine Perspektive so hoch über unserem Sonnensystem zu gewinnen, dass sich dessen geometrische Gefüge offenbaren wollen. In einer großen geistigen, überzeitlichen Schau führen die Planeten ihren kosmischen Tanz vor und zeichnen gleichsam die Signaturen ihrer Blicke auf das himmlische Parkett.

    Und wieder ist es ein Freigeist, der uns das philosophische Staunen in einem noch nie so geschauten Kosmos lehrt. Es ist die große geistige Befriedigung und eine himmlische Zähmung des Sehnens der Philosophen.

    Ein Werk, für dessen gerechte Beurteilung man vielleicht weniger die Schulphilosophie als vielmehr den Lao Tse um Rat befragt:

    „Da es nur wenige sind die mich verstehen,
    gerade darin zeigt sich mein Wert…“

    Und gerade daran, dass es zu solch einem Werk vielleicht nur wenige Kommentare geben wird, zeigt sich seine Güte.

    Man muss sich ja entschuldigen, diesen Wurf anders
    als in poetischer Form zu reflektieren…

    – Ach ist diese Welt schön –

    Die besten Wünsche von der Friedenswarte in Brandenburg,

    Norbert Böhm

    Antworten

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