So wie es aussieht, kann sich die europäische Wirtschaft und die europäische Gemeinschaftswährung der Dollarentwertung und dem höchstwahrscheinlichen Zusammenbruch des Weltfinanzsystems nicht entziehen.

Zwar wird zur Zeit von Deflation geredet, jedoch produziert die amerikanische Notenbank FED Inflation, indem sie die Dollarmenge dramatisch erhöht und somit den Dollar immer weiter entwertet. Da der Euro bei der Gründung der EZB durch die Mitglieder der Währungsunion, so auch die Deutsche Bundesbank, durch relativ geringe Mengen Gold (mit einer Rückgabegarantie in Euro und nicht in Gold!!) und Devisenreserven (nicht durch D-Mark) sondern vor allem durch Dollar „gedeckt“ ist, stehen wir vor der realen Gefahr, dass mit dem Dollarcrash auch der Euro entwertet wird. Dies würde bedeuten, dass wir vor einer Währungsreform und damit vor einer Entwertung der Geldvermögen stehen.

Für den/die Einzelne/n stellen sich somit folgende Fragen:

  • Bin ich überwiegend vom Geldfluss abhängig, oder bin ich eingebettet in eine große Familie, eine Gemeinschaft oder ein Netzwerk?
  • Bin ich fähig in einer Gemeinschaft zu leben, oder traue ich mir zu es zu lernen?
  • Was kann ich zu einer Gemeinschaft beitragen?
  • Habe ich mir Fähigkeiten angeeignet, (oder bin ich bereit sie mir anzueignen) die für eine Gemeinschaft hilfreich sind und die ein Stück weit unabhängig machen von regelmäßigen Einkünften und Geldverkehr?
  • Habe ich die Möglichkeit zu tauschen? Was sind meine Tauschgegenstände?
  • Wie steht es eigentlich um die alten Familienbande?

 

Es gilt jetzt Gemeinschaftsgeist zu entwickeln und zu leben. Netzwerke sollten neu geknüpft und dauerhafte Ressourcen geschaffen und bereitgestellt werden.

Wer noch nie in und mit der Natur gelebt hat, sollte es lernen. Das kann sehr viel Freude bereiten und uns daran erinnern, dass wir ein Teil der Natur sind.

Ein Sprichwort besagt: „Willst du ein Jahr lang glücklich sein, heirate. Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann mache einen Garten.“

 

Author: Redaktion

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