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Meist beschreiben Menschen Einsamkeit als eine sehr schwierige, schmerzvolle und im Gegensatz zum Alleinsein unangenehme Erfahrung. Nicht selten geht ein solcher Zustand mit Empfindungen einher wie abgeschnitten, unverstanden und verlassen zu sein. Dies zeigt sich dann als tiefer seelischer Notzustand. Doch liegt gerade in solchen Erfahrungen eine wirklich große Chance: das Bewusstsein auf sich selbst zu lenken, bewusst anzunehmen, was sich zeigt, und so im alltäglichen Leben die Kraft zur Neuorientierung zu finden.

 

Das Gefühl abgeschnitten zu sein, wie ein Fremdkörper, der keinen wirklichen Kontakt in der Begegnung mit anderen Menschen findet, ist äußerst schmerzlich. Ursache ist oftmals eine tiefe Erschütterung. Diese kann bei Kindern und Erwachsenen durch die Missachtung bestimmter Persönlichkeitsanteile oder den Verlust geliebter Menschen ausgelöst werden. „Ich erlebe einen quälenden Abstand zu anderen Menschen und gleichzeitig ist in mir eine ganz tiefe Sehnsucht nach Verbundenheit in Beziehungen“, erzählte mir vor Jahren eine Teilnehmerin einer Transformationsgruppe. Ich selbst erlebte diesen äußerst schmerzlichen Zustand nach einer Trennung. Häufig wachte ich nachts auf, weinte und fühlte mich total verlassen. Denn mit der Trennung starb in mir der Teil, der sich mit der Rolle als Partnerin identifizierte.

Es ist förderlich, das Bedürfnis nach Kontakt und Hilfe wahrzunehmen, anzunehmen und als berechtigt anzuerkennen. Im besten Falle wird dies positiv beantwortet. Wenn das nähere soziale Umfeld nicht mehr helfen kann, ist es sinnvoll, Hilfe bei Institutionen der professionellen Krisenintervention und Trauerbegleitung zu suchen. Dies ist eine Art Notfallhilfe, die erstmal das Überleben sichern kann. Nach einem solchen Erste-Hilfe-Programm ist es jedoch immens wichtig, weitere Schritte zu gehen. Um die Lebensqualität langfristig zu erhöhen und nicht nur das Überleben zu sichern, ist es unabdingbar, in Gefühle der Selbstakzeptanz und Eigenliebe zu kommen.

 

Abhängigkeit von Rettern

Denn Einsamkeit kommt aus einem inneren Defizit genau in diesen Bereichen und braucht dort eine Auflösung. Ansonsten würde man in der bedürftigen Hinwendung nach außen und der wie auch immer gearteten Abhängigkeit von „Rettern“ (Partner, Freunde usw.) verbleiben – ohne die Hintergründe der Einsamkeitsgefühle verstanden zu haben und ohne die darin liegende Möglichkeit zur Transformation zu erkennen.

 

Schritte zur Eigenliebe

Der erste Schritt ist, diesen Zustand zu akzeptieren und die damit einhergehenden Gefühle wahrzunehmen. Das bringt eine Zeit der Stille, des Nachdenkens und der Reflexion. Fragen wie: „Was ist mir wirklich wichtig in meinem weiteren Leben?“ und „Wie kann ich das mehr in mein Leben bringen?“ eröffnen die Chance, unseren Alltag neu zu strukturieren. Ein notwendiger Schritt ist hier die persönliche Bewegung in Richtung Selbstachtung, Selbstfürsorge und Selbstliebe. Haben wir uns auf diesen Weg begeben, beginnt sich das Bewusstsein für sinnliche Erfahrungen und die damit verbundene Lebensfreude zu öffnen. Es wird möglich, sich in einem neuen Kontext zu erleben.

Da Einsamkeit sehr Kräfte ziehend und schwächend wirkt, ist es wichtig, das eigene Energiepotential zu stärken. Aufgrund der komplexen Vernetzung von Körper, Geist und Seele ist es förderlich, positive Energie und Emotionen zu erleben, also langsam wieder ins Außen zu gehen und den positiven Kontakt zu Mensch und Natur zu suchen. Um das eigene Energiesystem wieder ins Fließen zu bringen, ist Energie- und Transformationsarbeit ein sinnvoller Schritt. Hier können Menschen lernen, sich offen, authentisch und liebevoll zu begegnen.

 

Schlüssel Kontakt – Alleinsein

Durch die Transformationsarbeit öffnen wir uns dem Kontakt mit anderen Menschen und besinnen uns auf neue Möglichkeiten unseres Seins. Einfache energetische Übungen, die uns in Resonanz mit der ursprünglichen Lebensenergie bringen, fördern diesen Prozess. Transformation geschieht sozusagen ganzheitlich und aus sich selbst heraus. Diese Erfahrung  eröffnet uns eine andere Perspektive. Jetzt ist zwar klar, dass der Zustand des Alleinseins dem Menschsein immanent ist. Doch durch diese neu gewonnenen Erfahrungen des Kontakts zu anderen Menschen und uns selbst erinnern wir uns – fühlend, denn nur darum geht es – daran, dass alles mit allem in Verbindung steht. Klar wird, dass dieser Zustand der Verbundenheit schon immer da war, wir ihn aber vergessen haben. Dieses neue Bewusstsein ist uns mit der Zeit auch im Alltag leichter zugänglich. Es gibt kein Patentrezept, wie man dorthin kommt. Es ist vielmehr die Bereitschaft, sich immer wieder neu aufs Leben einzulassen. Alleinsein schließt Verbindung nicht aus. Sobald sich alle Ebenen in uns daran erinnern, hat sich das unangenehme Gefühl der Einsamkeit aufgelöst.


Abb: © ri8 – Fotolia.com

Veranstaltungen
So, 20.11.2011, ab 11 Uhr
Transformationstag „Quelle der Kraft“
im MAUZ, Paul-Lincke-Ufer 39/40,
(1. Hof rechts) 10999 Berlin
Kosten: 63 €/erm. 54€

Info und Anm.:
Amadea Kessel, Tel. 030 – 39 50 41 73
oder flugakrobatik@gmx.net
www.livinginessence.net
oder Ingo Lassak, Tel.: 030 – 86 39 34 77
www.mauz-berlin.de

Fr, 16.12. bis So, 18.12.2011
Energiewochenende: Leben, lieben, lachen
auf Gut Frohberg bei Meißen
www.gutfrohberg.de

Info auch bei:
Milam Horn, Tel.: 0175 – 865 72 33

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