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von Gitta Hübner

Der Atem ist unser grundlegender Lieferant für Lebensenergie. Doch im Laufe unseres Lebens haben wir viele Situationen erlebt, in denen wir den Atem angehalten, diese Energie blockiert und die Spannung nicht wieder losgelassen haben. Die Folge: Unser Atemvolumen ist begrenzt und unsere Lebendigkeit dadurch eingeschränkt. Durch bewusstes Atmen können wir zu diesen abgekapselten Bereichen Kontakt aufnehmen und die darin enthaltene Energie wieder ins Fließen bringen.

„Warum komme ich über gute Vorsätze nicht hinaus?“ „Weil dazu mehr Energie durch dein System fließen müßte, so dass sie stärker ist als deine alten Programme.“

„Warum kann ich mich so schwer entscheiden?“ „Weil du nicht genug Energie zur freien Verfügung hast, um deine Aufmerksamkeit lange genug am Ort der tatsächlichen Frage zu halten.“

„Warum kann ich oft so schwer aufstehen?“ „Weil du nicht weißt, wie du absichtlich Energie in deinen Körper ziehen kannst.“

„Ja, aber wie kann ich das denn alles machen?“ „Zuallererst musst du atmen.“

Solche Fragen hatte ich und solche – für mich damals rätselhaften – Antworten habe ich bekommen von Carsten Maurer, einem spirituellen Lehrer der Energie- Arbeit, den ich über eine Annonce in der SEIN (Danke, SEIN!) kennengelernt hatte. Das ist zehn Jahre her, und damals ahnte ich nur instinktiv, dass mir hier jemand helfen könnte. Denn Begriffe wie Energie- oder Licht-Arbeit waren noch weitgehend inhaltslos für mich und absichtliches Atmen fand ich eher unangenehm …

Aber ich bin drangeblieben und habe über all die Jahre in vielen Sitzungen – und parallel in meinem Leben – atmend, betrachtend und aussprechend erforscht, ob es wahr ist, dass mein Leben bestimmt wird von meiner Art und Weise, Energie durch meinen Körper fließen zu lassen. Und wie ich darüber überhaupt kein Bewusstsein habe und wie absurd das für mich als Musikerin ist!

Energie-Atmen: Das Fühlen kommt zurück

Dabei veränderte sich schon mit den ersten bewusst eingeladenen Wellen von Atem/Energie/Betrachtung etwas. Zuerst kam das Fühlen zurück (und, ja, zugleich das Bemerken von vielen tauben Zonen in mir) und dann später der Wunsch, mich viel offener auszudrücken.

Das Klavier war das Instrument, das ich als Lehrende liebte. Aber als Mensch und Musikerin wollte ich irgendwann, was ich nie gewagt hatte auch nur zu träumen: singen. Singen für andere, solo. Und zwar diese Musik, die so unerwartet- langersehnt jetzt in mein Gewahrsein dringen und zu mir zurückkehren konnte, wo meine Kanäle sich langsam öffneten: sefardische Musik (spanisch-jüdische Musik), von deren Existenz diese meine Person nicht einmal gewusst hatte und die mein Wesen doch nach den ersten Tönen sofort wiedererkannt hat …

Es wurde über die Jahre ein Kreislauf, der sich gegenseitig verstärkte und immer mehr Energie und Mut für noch größere Schritte hervorbrachte: meinen beruflichen Weg immer eigenständiger zu gehen, Konzerte zu geben, meine Ehe mit einem geliebten Menschen aufzulösen, so dass unsere Liebe und unsere Musik wachsen konnte. Und meinem inneren Erforschen, dem Schreiben darüber sowie dem Öffnen immer feinerer Kanäle einen großen Platz in meinem Leben einzuräumen…

So vieles hat sich wundersam entfaltet in diesen zehn Jahren kontinuierlichen Energie-Atmens und mit der Unterstützung dieses Meisters und Lehrers, dass es Stoff gäbe für ein gutes, ermutigendes Buch (ein kleiner Band mit ganz persönlichen Texten existiert schon). Nur so viel will ich hier noch hinzufügen: Mein Körper fühlt sich leichter und gesünder an als je in meiner Jugend (ich bin jetzt 48) und ich weiß, dass das auch immer so bleiben kann.

Verbindung zur kosmischen Energie

Und das ist einfach deshalb so, weil ich begonnen habe, dieses geniale Werkzeug bewusst zu benutzen, das jeder von uns immer bei sich trägt: den eigenen Atem. Er ist meine Verbindung zur unbegrenzten kosmischen Energie und das Eingangstor in mein inneres und körperliches Sein. So einfach und so kraftvoll!

Und all die ins Fließen gebrachte Kraft kann ich lenken, wohin ich will, und benutzen, wofür ich möchte! Also, einfach atmen und alles wird gut? Ja, tatsächlich.

Gitta Hübner ist freiberufliche Musikerin, lebt in Berlin und singt im Duo CoraSon (www.corason.de) zusammen mit Martin Lenz, der ebenfalls mit Carsten Maurer arbeitet und in Berlin auch als Familienaufsteller bekannt ist.

Gitta Hübner ist freiberufliche Musikerin, lebt in Berlin und singt im Duo CoraSon (www.corason.de) zusammen mit Martin Lenz, der ebenfalls mit Carsten Maurer arbeitet und in Berlin auch als Familienaufsteller bekannt ist.

Aber weil unser Atem innen an all unsere festverschnürten Bündel aus Ängsten und schweren Erinnerungen schmerzhaft anstößt, ist es gar nicht so einfach, einfach nur zu atmen …, wirklich, tief und in voller Absicht zu atmen…

Das Gute: In der Gruppe ist es viel leichter. Eine Stunde lang absichtsvoll, ohne Forcierung und ohne Zurückhaltung zu atmen und dabei sehr aufmerksam auf alle inneren Vorgänge zu achten, ist eine Erfahrung, die ungewöhnlicher ist und mehr Auswirkungen hat, als man sich, ohne diese Erfahrung gemacht zu haben, vorstellen kann! In dieser Stunde sammelt sich über den verstärkten physischen Fluss und unsere Aufmerksamkeit mehr Energie in unserem System an, als wir gewöhnlich zur Verfügung haben. Die benutzen wir direkt, um die Vorgänge wahrzunehmen, über die wir sonst unbewusst bleiben: unsere ganz persönliche Art, Energie in unser physisch-mental-emotionales System einzulassen und durchzuleiten – und die Auswirkungen davon. Hier dehnt sich unsere Wahrnehmung über die physische Ebene des Energieflusses aus. Sie ist zur Tür geworden und führt in die Räume, in denen wir uns für Neues entscheiden können.

Das Bewusstsein an innere Grenzen führen

Jeder setzt genau an dem Ort an, den seine Wahrnehmung im Moment berühren kann. Das mag für den einen sein Nasen-, Hals- und Brustraum sein. Das wache Erleben, wie physische Luft-Energie in den physischen Körper strömt, die bewusste Erfahrung, bis wohin ich ihr Einlass gewähre und wohin sie nicht gelangen kann… Für einen anderen mag das bewusste Atmen zugleich in die Wahrnehmung der energetischen Bewegungen in den Chakren führen oder direkt in eine spannungsgeladene Zone des Emotionalkörpers.

In jedem Falle wird der Atem unser Bewusstsein an eine Stelle führen können, wo wir – unbewusst – eine Grenze gesetzt haben. Wenn wir da jetzt Enge/Schmerz/Druck erleben, heißt das: Dort will Ausdehnung passieren. Dort genau braucht es unsere Energie = Aufmerksamkeit = Bewusstsein, um diese Abgrenz-Schichten zu durchleuchten und den Fluss wieder zu erlauben.

Mit der energetischen Unterstützung eines erfahrenen Meisters kann man lernen, diese Orte in sich aufzusuchen, dort zu bleiben und herauszufinden, was es konkret braucht, um die Ströme wieder fließen zu lassen, wohin sie schon immer wollten …

 

Energie-Atmen-Seminare
am Samstag 28. Mai
und Samstag 25. Juni
je 15-19 Uhr
60 Euro

Ort:
Landvogtstraße 51
12623 Berlin-Mahlsdorf

Über den Autor

Avatar of Carsten Maurer

lebt in Berlin und arbeitet vorwiegend im Stillen und mit wenigen Einzelnen. Wer auf dem Weg ist, sich von allen unbewussten Programmen zu befreien, kann in ihm seinen Meister finden. Wer einfach seinen Lebensfluss wieder ins Rollen bringen möchte, erhält spürbare Unterstützung.

Neuerdings stellt Carsten seine Kraft und Erfahrung auch Gruppen zur Verfügung.

Mehr Infos

und Anmeldung unter Tel: 01577-1982967
oder arc999@web.de

Literatur
Carsten Maurer: „Wandlung – die Transformation des
menschlichen Unbewusstseins“
(beim Autor erhältlich).

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