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„Der schnellste Weg zur Gesundheit ist die Entgiftung!“ Dies war das Motto des berühmten Arztes Paracelsus (1493-1541). Was Paracelsus damals schon wichtig ­erschien, dürfte heute noch viel bedeutender sein, denn die Belastung mit Umweltgiften hat in den letzten ­Jahrzehnten stark zugenommen und ist in unserer ­heutigen Zeit weit verbreitet. Dr. Marieluise Römer ­erklärt, warum die Entgiftung des Körpers so wichtig ist und wie man dabei am besten vorgeht.

 

Woher kommen diese ganzen Belastungen? Einmal sind hier externe Umweltgifte zu nennen. Das sind an erster Stelle Schwermetalle wie Quecksilber aus Zahnfüllungen, Blei aus dem Leitungswasser oder Cadmium aus der Zigarette. Zwar sind die aktuellen Belastungen nicht mehr ganz so hoch wie noch vor einigen Jahren, aber auch heute findet man in jedem zehnten Haushalt Blei in der Leitung – sogar in vielen Armaturen. Amalgamfüllungen werden zwar mittlerweile weniger verwendet, aber bei deren Entfernung wird wiederum Quecksilber frei. Eine weitere Quelle für Schadstoffe sind Schwermetalle aus Nahrungsmitteln durch Düngung der Böden mit schwermetallbelasteten Phosphatdüngern oder Insektenschutzmitteln. In der Folge reichern sich die Schwermetalle im Boden an und gelangen über Pflanzen und Tiere in die Nahrungskette. Auch als gesund geltende Nahrungsmittel wie zum Beispiel Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Getreide sind häufig stark belastet.

Das Schwermetall Cadmium nimmt der Mensch heute vor allem über das Rauchen auf. Über Pflanzenschutzmittel gelangt das Cadmium auf die Tabakpflanze und über die Zigaretten in den Körper. Auch über Kleidung, Kosmetika und diverse Gebrauchsgegenstände nehmen wir Schwermetalle und andere Giftstoffe auf. Schwermetalle stören als Zellgifte schon in geringsten Konzentrationen die Stoffwechselvorgänge. Sie produzieren große Mengen an freien Radikalen, welche die Membranen der Körperzellen zerstören und somit langfristig Gewebe- und Organschäden verursachen.

 

Stoffwechselgifte

Eine weitere große Belastung sind vom Körper selbst produzierte Substanzen: die Stoffwechselgifte, die er nicht immer vollständig ausscheiden kann, wie Ammonium sowie Darmgase. Ammonium entsteht im Körper durch den Abbau von Proteinen. Es ähnelt dem Kalium und kann deshalb die kaliumgesteuerten Synapsen des Körpers blockieren. Hier wirkt es als Nervengift und entzieht zudem den Zellen Energie.

 

Körpereigene Entgiftung

Prinzipiell verfügt der Körper selbst über komplexe, wirkungsvolle Mechanismen der Entgiftung – beispielsweise verschiedene Enzymsysteme wie Gluta­thion und die schwefelhaltigen  Aminosäuren Cystein und Methionin. Bei vielen Menschen ist der Körper allerdings bereits so belastet, dass diese Systeme überfordert oder sogar funktionsunfähig geworden sind. Insbesondere bei Belastungen des (Dünn-)Darmes sind Folgebeschwerden vorprogrammiert, weil Giftstoffe zwar einerseits leichter in den Körper gelangen, die Mikronährstoffe andererseits jedoch oft ungenutzt ausgeschieden werden oder nicht ihren Wirkungsort erreichen, da Gifte ihren Platz eingenommen haben. So entsteht eine gefährliche Dysbalance zwischen den (mangelnden) Mikronährstoffen und den Giften.

 

Speicherung von Umweltgiften

In den Industrienationen gibt es keinen Menschen, der nicht eine Vielzahl der Alltags- und Umweltgifte im Körper angesammelt hat. Denn fast alle diese Gifte bleiben im Körper: Fettgewebe und fettähnliches Nervengewebe speichern die meisten Alltagsgifte, um den Körper vor einer Überschwemmung durch schädigende Substanzen zu schützen. Speicher sind vor allem die Ausscheidungsorgane Leber (für fettlösliche Gifte) und die Niere (für wasserlösliche Gifte). Bei der Ausscheidung über die Niere spielt allerdings auch die ausreichende Trinkmenge eine wichtige Rolle – die meisten Menschen trinken viel zu wenig.

Aber auch die Zähne und Knochen dienen als Speicher von Schadstoffen. Im Skelett beispielsweise erreichen Schwermetalle Halbwertszeiten zwischen 10 und 30 Jahren, das heißt, dass in dieser Zeit erst rund die Hälfte dieser Stoffe abgebaut worden ist. Diese Langzeitlagerung von Schwermetallen dient als Schutz, um eine laufende Vergiftung des Organismus über das Blut zu verhindern.  Dieser Schutz ist nicht vollkommen: Über die Nahrung und aus den „Lagerungsdepots“ gelangen laufend Schwermetalle ins Blut. Schwermetalle hemmen vor allem die enzymatischen Funktionen und behindern so den Stoffwechsel. Insbesondere Multimorbidität (das gleichzeitige Bestehen mehrerer Krankheiten bei einer einzelnen Person) und diffuse Befindlichkeitsstörungen sind häufig direkt auf einen gestörten Stoffwechsel zurückzuführen. Die Folge ist eine ungenügende Versorgung mit Energie, Nähr- und Schutzstoffen. Personen mit Stoffwechselproblemen klagen dann auch über Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche usw. Aber auch ein geschwächtes Immunsystem sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten können mit einer hohen Belastung an Umweltgiften zusammenhängen.

 

Entgiftung: Entlastung von Leber und Niere

Da die Entgiftungssysteme und Giftspeicher des Körpers schnell an ihre Grenzen stoßen, muss sichergestellt werden, dass sich diese Kapazitäten nicht erschöpfen. Da es kaum möglich ist, den Schadstoffen vollkommen auszuweichen, empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit, eine Entgiftungskur durchzuführen, um im Körper abgelagerte Gifte zu neutralisieren und zur Ausscheidung zu bringen. Dies wird häufig Ausleitung oder Entschlackung genannt. Ziel ist dabei, vor allem auch Leber und Niere zu entlasten, damit diese nicht schon mit der Ausscheidung von Giftstoffen ausgelastet sind, sondern noch genug freie Kapazität für andere wichtige Funktionen haben. Außerdem sollte der Dünndarm bezüglich Giften, pH-Wert und Mikroflora saniert werden.

Die aktive Ausscheidung über den Urin erfordert ein ausreichendes Trinkvolumen – möglichst stilles Wasser in einer Menge von mindestens zwei Litern pro Tag. Für die Entgiftung bieten sich mehrere Möglichkeiten an, wobei die meisten lediglich – beispielsweise – Schwermetalle lösen, wie die Chlorella-Alge oder Koriander. Die Bindung der gelösten Stoffe kann man mit Dimercaptopropansulfonsäure oder Dimercaptobernsteinsäure erreichen – hierbei werden aber teilweise von bereits geschwächten Nieren die großen Molekülkomplexe nicht ausgeschieden.

Eines der wenigen Mittel, das sowohl Säuren als auch Gifte im Körper richtiggehend absorbiert und damit unschädlich macht, ist das Zeolith. Zeolith ist ein mikroporöses Tuffgestein vulkanischen Ursprungs, ein Aluminiumsilikat mit Kristallgitterstruktur. Dieses Kristallgitter weist eine Silizium-Aluminium-Oxyd-Struktur auf und ist mit Hohlräumen durchnetzt. Natur-Zeolith wird als Clinoptilolith bezeichnet, um sich von synthetischen Zeolithen zu unterscheiden. Für die Entgiftung eingesetztes Clinoptilolith durchläuft eine sogenannte Mikronisierung. Dabei wird das Material pulverisiert und erhält dadurch eine sehr große spezifische Oberfläche, die elektrostatisch geladen ist. Die Folgen dieser Bearbeitung sind spezifische physikalisch-chemische Eigenschaften, die eine Reihe von positiven Reaktionen im Körper bewirken.

 

Bindung und Ausscheidung von Giftstoffen

Clinoptilolith ist ein Mineral, das vom Darm nicht resorbiert werden kann. Es wird also unverändert wieder mit dem Stuhl ausgeschieden. Deshalb kann Clinoptilolith wie ein Ballaststoff eingesetzt werden, der die Darmfunktion anregt. Eine der wichtigsten Eigenschaften von Clinoptilolith ist die Bindung und Ausscheidung von Giftstoffen. Dadurch wird insbesondere der Darm wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht, wodurch viele chronische Erkrankungen vermieden oder verbessert werden können.

Schwermetalle werden teils im Magen (zum Beispiel Quecksilber) und teils in der Darmschleimhaut, insbesondere des Duodenums, entgiftet: Die Schwermetallmoleküle gelangen nach einer Gabe Clinoptilolith in dessen Käfigstruktur und werden dort  festgehalten. Die elektrostatischen Kräfte sind dabei so stark, dass eine Rückresorption des Schwermetalls verhindert wird. Die im Clinoptilolith eingebundenen Schwermetalle werden anschließend über den Darm ausgeschieden. So kann eine Reduktion von 60 (Quecksilber), 80 (Cadmium) und 90 Prozent (Blei) der Belastung erfolgen. Im Magen erfolgt zudem eine starke Bindung der überschüssigen Säure an Clinoptilolith, das heißt, das Mineral trägt auch zur Entsäuerung bei.

Für wen ist eine Entgiftung mittels Clinoptilolith indiziert? Für alle Menschen, die

  • an chronischen Erkrankungen leiden
  • an einer Nieren- oder Leberfunk­tionsstörung leiden
  • eine Fastenkur oder Entschlackungskur in Erwägung ziehen
  • Zeichen von Übersäuerung zeigen
  • Darmprobleme haben
  • regelmäßig Medikamente einnehmen
  • rauchen 
  • sich die Amalgamfüllungen ersetzen lassen.

Besonders dringende Indikationen sind dort, wo der Verdacht auf eine ursächlich mit Schwermetallbelastungen zusammenhängende Schwächung der metabolischen Funktion besteht. Auch in Fällen einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung sollte man an Clinoptilolith denken, da bei hoher Schadstoffbelastung die Entgiftungsfunktionen von Nieren und Leber stark beeinträchtigt oder gar lahmgelegt werden können.

Die Anwendung des Clinoptilolith-Pulvers erstreckt sich normalerweise auf einen Zeitraum von 24 Tagen. Durch begleitende Stuhlanalysen können sowohl die Schwermetallbelastung abgeschätzt als auch der Erfolg der Ausleitung nachgewiesen werden. Sinnvolle Zeitpunkte der Stuhlanalysen sind jeweils nach 10 und 24 Tagen.


Abb: © ekostsov – Fotolia.com

Kontakt unter
m.roemer@drroemer.de,
Infos unter www.drroemer.de

Nähere Infos zu ­Clinoptilolith: ­

Plantavis GmbH,
Tel: 0331-70 43 96 62 oder info@plantavis.de
www.plantavis.de

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2 Responses

  1. Georg Bergmann
    Zeolith Filter

    Hallo ,
    ich habe ein interessantes Produkt gefunden aus der Giftstoffe Pestizide Ammoniumdünger aus Obst und Gemüse absorbiert.

    Hier zwei links :

    https://www.indiegogo.com/projects/zeos-by-gep#/story

    https://www.youtube.com/watch?v=TRFM6krZocY

    Ich hoffe dass dieses Filter schnell auf dem Markt kommt.

    Lieben Gruß
    Georg Bergmann

    Antworten
  2. Daniela Lindenmaier

    Mir wird immer wieder gesagt (lt. buch Dr. Mutter)
    Das Zeolith bei gleichzeitiger Einnahme von Säuren (zitrone, Essig)
    das enthaltende aluminium von Körper aufgenommen wird.

    Komischerweise habe ich eine Aluminiumbelastung.
    Ich weiß nicht, ob das vom Zeolith kam.

    Antworten

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