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CoachingCoaching

Aktuell gibt es nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch sensationelle Möglichkeiten, das eigene Potenzial auszuschöpfen und aus seiner Person und seiner Persönlichkeit das Beste zu machen und seine beruflichen Chancen zu erhöhen.

Immer mehr Menschen drängt es in neue Berufe und berufliche Umorientierungen. Und das ist gar nicht verwunderlich. In einer Umfrage glauben 75 Prozent der Befragten, dass sich ihre finanzielle Lage verschlechtern wird und 71 Prozent erwarten weitere Verschlechterungen am Arbeitsmarkt. Jeder zweite bangt um seinen Arbeitsplatz! 1)

Die Folgen des tief greifenden Strukturwandels in Deutschland sind für jede(n) deutlich: Persönliche Veränderungen stehen an! Und eben gerade auch im Beruf.

Aus meiner Praxis kenne ich vier Ausgangssituationen für persönliche Entwicklung:


Veränderung von Aktionen:

1. Sie wollen etwas tun, tun es aber nicht (z.B. sich gesünder ernähren oder mehr Akquise betreiben).

2. Sie wollen etwas nicht mehr tun, machen es aber weiter (z.B. rauchen oder sich ärgern).

Veränderung von Situationen:

3. Sie möchten, dass etwas verschwindet, das aber bleibt (etwa der lästige Mitbewerber oder überflüssige Pfunde).

4. Sie möchten, dass etwas dazukommt, das aber ausbleibt (wie z.B. ein höherer Kontostand oder eine Beförderung).

Trotz vieler Versuche hat sich der Erfolg nicht eingestellt. Manchmal hilft es, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, statt einfach nur seine Anstrengungen zu verdoppeln. 2)

 

Die Macht der Bedeutungen und was wir bedeutend machen

Wenn wir uns einmal genau beobachten, so fällt auf, dass wir alles, was wir sehen, hören und fühlen stets durch eine Art Filter laufen lassen. Wir kommentieren, bewerten und interpretieren jede aufgenommene Information. Sie bekommt eine Bedeutung. Und das ist auch gut so, denn nur so können wir unterscheiden, ob es sich um eine Chance oder Gefahr, einen Freund oder einen Feind handelt. Dabei sind einige Bedeutungen hilfreich und andere nicht, einige geben eine richtige Einschätzung ab, andere führen zu Irrtümern.

Solche Irrtümer schließen wir auf eine einfache Weise aus: Je mehr Menschen das Gleiche sagen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Irrtums: „Wenn einer sagt, Du bist ein Elefant, dann ist es eine Projektion. Aber wenn es alle sagen, dann geh Dir Nüsse kaufen.“ (Fritz Pearls)

Dabei entsteht jedoch nicht die Wahrheit, sondern eine Art Gruppentrance, bei der andere Sichtweisen, Sinnzusammenhänge und Bedeutungen einfach ausgeblendet werden. Diese Alltagstrancen sind eine gewohnte Erscheinung.3)

Folglich kann es eine ganze Reihe von Irrtümern und Illusionen geben, die uns das Leben schwer machen. Deshalb ist es für persönliche Veränderungen sinnvoll, unterschiedlichste Perspektiven anzunehmen und wichtige Aspekte der Situation und der eigenen Person genau zu betrachten.

 

Die Macht des Unbewussten und was wir unbewusst machen

Seit Sigmund Freud4) hat „das Unbewusste“ eine zentrale Rolle in allen Bereichen unseres Lebens eingenommen. Hier scheint bereits der erste Bedeutungswandel angebracht zu sein. Das Unbewusste mit seinen Trieben wird als problematisch betrachtet. Und da wir ohne Hilfe von außen mit diesem Problem nicht umgehen können, erleben wir uns selbst und unsere Psyche als unzulänglich und defizitär. Und das ganz unbewusst!

Neuere Hirnforschungsergebnisse zeigen folgendes Bild: Im Größenvergleich ist unser Unbewusstes 750.000 mal größer als unser Bewusstsein. Wir verfügen also über ein gigantisches Potential5). Durch technische Entwicklungen ist es uns mehr und mehr möglich, dieses Potential kennen zu lernen. Und um es zu nutzen, brauchen wir einen Wechsel von alten zu neuen Sichtweisen.

 

Die Strategie des Glücks

Unser Potential wird aus unseren Fähigkeiten und unserem Wissen über unsere Fähigkeiten gebildet. Dabei durchlaufen wir unterschiedliche Phasen:

Phase 1: Wir wissen nicht, dass wir nicht wissen. (Unbewusste Inkompetenz)

Phase 2: Wir wissen, dass wir nicht wissen. (Bewusste Inkompetenz)

Phase 3: Wir wissen, dass wir wissen. (Bewusste Kompetenz)

Phase 4: Wir wissen nicht, dass wir wissen. (Unbewusste Kompetenz)

Dabei werden wir am meisten an den Übergängen von einer Phase zur nächsten gebremst. Und an diesen Stellen ist es ratsam, sich Hilfe und Unterstützung von außen zu holen.

Von Phase 1 zu Phase 2:

Betrachten Sie es als eine Entdeckungsreise und nutzen Sie Außenperspektiven. Systemische Aufstellungen6) z.B. bieten hier Möglichkeiten, die längst noch nicht ausgeschöpft sind.

Von Phase 2 zu Phase 3:

Analysieren Sie Ihre Stärken und Schwächen. Ergründen Sie Ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal. Betrachten Sie sorgfältig Chancen und Hindernisse am Markt. Und Achtung: Hier geht es um Neues und um Lernen. In dieser Phase gibt es die höchste Abbruchrate. Lassen Sie sich begleiten und professionell unterstützen. Nutzen Sie innere und äußere Ressourcen.

Von Phase 3 zu Phase 4:

Hier heißt es: Üben, Üben, Üben. Wissen macht klug, aber nicht tüchtig. Ausdauer ist hier das Zauberwort für den Erfolg.


1) Initiatoren waren McKinsey & Company, das Magazin Stern, das ZDF und AOL. Es wurden 450.000 Menschen von Oktober 03 bis Januar 04 befragt.

2) Dörner, Dietrich (1989): Die Logik des Misslingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen, Rowohlt.

3) Auch in der Wissenschaft setzen sich neue Theorien nicht durch, weil die Anhänger alter Theorien überzeugt werden, sondern weil sie aussterben.

4) Freud, S. das Unbewusste, 1915

5) siehe dazu die Arbeiten von V. Bir- kenbihl, z.B. Stroh im Kopf, Gebrauchsanleitung fürs Gehirn, 1991

6) siehe dazu die Arbeiten zu den Themen Familienaufstellungen, Organi- sationsaufstellungen, Strukturaufstellungen u .a. von Hellinger, Weber, Grochowiak, Varga von Kibéd und Sparrer u. v. a. m.

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