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Eine Allianz für gesundes Licht an Berliner Schulen

Die Gesundheitsbeeinträchtigung durch Energiesparlampen betrifft auch die seit vielen Jahren in Gebrauch befindlichen Neonröhren. Viele dieser Leuchtstofflampen sind auch in Kindergärten, an Schulen und Universitäten in Berlin im Einsatz. Wenn es nun eine neue Technologie gäbe, die dieses problembehaftete Licht eliminieren und in ein natürlicheres, gesünderes Vollspektrumlicht umwandeln würde und zudem noch den Stromverbrauch für Beleuchtung an unseren Bildungseinrichtungen um 30-40 Prozent senken könnte? Diese Technologie gibt es!

Nachdem die Beleuchtung in allen Berliner Schulen auf modernste Vollspektrumtechnologie umgerüstet wurde, steigerte sich die Konzentrationsfähigkeit der Schüler/innen unter dem gesunden, sonnenähnlichen, flackerfreien Licht deutlich und Berlin rückte in der jüngsten Pisa Studie auf Platz 1 vor. Bemerkenswert war, dass nach der Umrüstungsaktion auch die Gewalttätigkeit unter Schülern signifikant abgenommen hatte.

Zugegeben, das ist noch Zukunftsmusik, hat aber dank einer bemerkenswerten neuen Erfindung im Bereich der Beleuchtungstechnik und daraus resultierender Verknüpfung von umweltfreundlicher Lichterzeugung und Stromersparnis durchaus Chancen. Voraussetzung ist, dass die Win-win-Situation gesehen wird, die sich für alle Beteiligten daraus ergeben kann. Möglich werden soll diese Vision durch eine kleine technische Revolution: ein besonderes elektronisches Vorschaltgerät (EVG), das aus herkömmlichen Leuchtstoffröhren ein flackerfreies, sonnenidentisches Vollspektrumlicht zaubert und dabei auch noch den Stromverbrauch um 35 bis 40% senkt. Jetzt werden sich viele fragen, warum diese Energiesparinnovation, die den Berliner Haushalt um einige Millionen Euro pro Jahr entlasten könnte und gleichzeitig besseres Licht in alle öffentlichen Einrichtungen bringt, nicht schon längst umgesetzt wurde? Nun, dazu ist diese Technik einfach noch zu unbekannt.

Wie rechnet sich die Sache? Durch die hohe Energieersparnis amortisieren sich diese Geräte bei einem Dauerbetrieb (z.B. in Tiefgaragen, oder in Straßentunneln) etwa binnen eines Jahres. Bei einem Einsatz in einer Schule, mit einem normalen Schulalltag und acht Stunden Beleuchtungsdauer an ca. 200 Schultagen pro Jahr, werden die Anschaffungsund Montagekosten je nach Wattzahl ab ca. vier Jahren allein durch die Stromersparnis refinanziert.

Die SEIN-Redaktion hat diese Innovation auf den Prüfstand gestellt – und die ersten Testergebnisse lassen den Schluss zu, dass sich die technischen Angaben des Herstellers mit den Messungen decken. Wir waren allerdings noch nicht in der Lage, die Angaben, die zu dem natürlichen Vollspektrumlicht gemacht wurden, auch technisch zu überprüfen. Dies soll im Februar erfolgen.

SEIN will nun eine Allianz schmieden zwischen Eltern, Schulleitung, den Fördervereinen der Berliner Schulen, einer Bank oder einem Privatinvestor und dem Importeur der Technologie. Unserer Vorstellung nach finanziert die Bank oder der Privatinvestor die Umrüstung der Schulen auf das gesündere Licht.Der Förderverein der jeweiligen Schule und/oder die Eltern bürgen nur für den Kredit und müssten so keinen eigenen Euro in die Hand nehmen. Getilgt würde das Investitionsdarlehen mit den durch die Stromersparnis frei werdenden Mitteln, wobei nur die Hälfte der Kosteneinsparung zur direkten Kredittilgung eingesetzt werden soll. Denn, und jetzt kommt der springende Punkt, die andere Hälfte der Stromkosteneinsparung könnte der Schule bzw. den Schülern direkt zugute kommen, um z.B. in Lehrmittel investiert zu werden. Am Ende sind alle glücklich. Die Bank, bzw. der Privatinvestor beteiligen sich an einer vorbildlichen Investition mit einer sicheren Rendite (welche Bank und welcher Investor kann das in der heutigen Zeit noch sagen?), der Senat spart enorme Stromkosten und bekommt Mittel frei, die er zur weiteren Modernisierung der öffentlichen Gebäude verwenden kann, und die Schüler, um die es hier letztendlich geht, kommen in den Genuss einer gesünderen und stressfreieren Beleuchtung. Alle gewinnen.

Alles, was es für dieses kleine Wunder braucht, ist der Wille und das Engagement der Elternschaft: der Gang zu den Elternvertretungen, um diese Idee weiterzutragen. Den Eltern muss es gelingen die Bereitschaft der Fördervereine und der Schulleitung zu erwirken. Alles Weitere, z.B. Die Verhandlungen mit einer Bank und dem Lieferanten, wird in den ersten Pilotprojekten von SEIN organisiert.

Wenn Sie mithelfen möchten, diese Idee zu verwirklichen, schicken Sie eine E-Mail an: eswerdelicht@sein.de. Schildern Sie kurz, in welcher Position Sie sind und was Sie für die Sache tun möchten. Wir informieren Sie dann über die laufenden Verhandlungen und Gespräche. Bis zum offiziellen Startschuss bitten wir Sie lediglich, diese Idee mit Nachdruck in die Elternschaft und besonders in die Fördervereine zu tragen. Vielen Dank!

 

3 Responses

  1. Michael Grassegger

    Guten Tag,

    schön, dass Sie die Bedeutung von sonnenanlogem Vollspektrumlicht für die Kinder in den Schulen erkannt haben und fördern wollen. Es gibt darüber schon seit Jahren viele positive Erfahrungen, die aber leider immer wieder in Vergessenheit geraten oder (oft aus finanziellen Gründen) nicht gehört werden wollen….

    Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Anfragen von interessierten Eltern bzw. Elternvertretern. Es kommt öfter vor, dass sich die Eltern einer Klasse zusammentun und das Geld einsammeln, um Vollspektrumröhren für das Klassenzimmer ihrer Kinder zu kaufen. Das ist dann gewöhnlich eine „Investition“ (ca. 10 Euro pro Kind) für 2 Jahre, da die Kinder normalerweise für 2 Jahre im selben Klassenraum bleiben. So kann es auch funktionieren.

    Sprechen Sie uns an wenn Sie mehr wissen wollen.

    Mit vollspektralen Grüßen

    Michael Grassegger
    www.natur-nah.de – Licht für natürlich gesundes Sehen
    Tel: 05802/ 97 06 20

    Antworten
  2. Alena Pruchová

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    endlich ein positiver Beitrag zum Thema „Gesundes Licht“. Wir von der Firma GeLicht sind Produzenten von Vollspektrum-Tageslichleuchstoffröhren. Unsere Aufgabe ist die Entwicklung, Herstellung und der Verkauf von Lichtquellen, die dem Sonnenlicht möglichst ähnlich sind.

    Es geht uns hierbei nicht um den Preis oder die Menge. Am wichtigsten ist für uns die Qualität, an zweiter Stelle steht die Lebensdauer und an dritter Stelle der Energiewirkungsgrad.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alena Pruchova
    GeLicht
    www.gelicht.de

    Antworten

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