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Die Feinstoffkörper, die den physischen Körper umgeben und durchdringen, und die feinstofflichen Ebenen sind oft wenig im Bewusstsein, obwohl ihre Wirkungen eigentlich jeder Mensch kennt und erlebt: Die Atmosphäre in einem Raum (bedrückend oder heiter), die Stimmung in der Natur (freundlich-einladend oder bedrohlich-ängstigend), die Ausstrahlung der anderen Menschen oder viele Gefühle, die man erlebt – sie alle haben ihre Ursache im Feinstofflichen.

 

Ronald Göthert, der geistige Urheber der Göthertschen Methode, hat einen langen Weg immer bewusster werdender Erfahrungen mit dem Feinstofflichen hinter sich: „Schon als junger Mensch fragte ich mich: Warum fühle ich mich an einem Tag gut und an einem anderen neben mir stehend? Ich empfand mich manchmal voller Lebensenergie und Tatkraft und eins mit dem Leben, als könne mir nichts geschehen, und ich konnte die Aufgaben, die mir im Leben begegneten, locker und mühelos bewältigen. Auch in Situationen, die ich unangenehm oder anstrengend empfand, war stets eine innere Zuversicht erlebbar, eine aus sich herausströmende innere Kraft stand mir zur Verfügung, die mich diese Aufgaben erledigen ließ. Und dann geschah es wiederum, dass wie aus dem scheinbaren Nichts dieses Erleben gewandelt war in Energielosigkeit und Traurigkeit. Merkwürdige Emotionen erfassten mich und die zuvor noch leicht erscheinenden Aufgaben wurden stündlich größer und schwieriger.

Auch gab es das Erleben, abends mit einem guten Gefühl ins Bett zu gehen und morgens mit einem schlechten Gefühl aufzuwachen; nichts mehr von diesem wunderbaren Erleben von Normalität war da, sondern ich fühlte mich uneins mit mir, selbstzweifelnd und unklar. Diese „Phänomene“ beobachtete ich auch bei anderen Menschen. Außerdem stellte ich fest, dass die Menschen auch verändert aussahen. Ich erlebte einen anderen Ausdruck, manchmal erschienen mir diese mir bekannten Menschen sogar fremd.

 

Die Ebenen des Feinstofflichen erforschen

Ich beobachtete mit der Zeit immer mehr Aspekte, die mit herkömmlichen Erklärungen nicht zu verstehen waren. So erlebte ich beispielsweise bei Gesprächen zweier Menschen, dass etwas zwischen ihnen hin und her ging. Jeder beabsichtigte, seine Ansicht über das Thema als die richtige zu präsentieren. Mit der Zeit verlor der Inhalt an Bedeutung. Ich konnte erkennen, dass es nur noch darum ging, Recht haben zu wollen. Interessant war auch mitzuerleben, dass nach dem Gespräch die Person, die mutmaßlich ihre Ansicht durchgeboxt hatte, aufrecht und energievoll den Raum verließ. Bei dem anderen Gesprächspartner war eine Form von Bedrücktheit mit deutlicher Energielosigkeit zu beobachten.

Erlebnisse dieser Art führten mich zu der Frage, wie es kommt, dass die Ausstrahlung eines Menschen sich so schnell verändern kann. Und wieso kann einem plötzlich ein Schauer über den Rücken fließen? Auch meine Beschäftigung mit der Nahrung nahm zu. Wieso fühlten sich die Menschen nach dem Essen oftmals müde und im eigenen Erleben verändert? Ich erlebte, dass Personen nach dem Essen plötzlich wie aus dem Nichts von Emotionen wie Zweifel, Zukunftsängsten, Gier oder Aggressionen überrollt wurden. Warum fühle ich mich in meiner Kleidung manchmal wohl und manchmal unwohl? Woher kommt es, dass ich mich in der Natur beängstigt oder vertraut und geborgen fühle?

Meine eigenen Erfahrungen, Begegnungen mit Menschen, die darüber etwas wussten, und meine immer deutlicher werdende Wahrnehmung machten es mir mit der Zeit immer klarer, dass es neben dem physischen Leib auch andere Leiber und Ebenen gibt, die eine unmittelbare Wirksamkeit auf das Leben haben.
Bis zum heutigen Tag beschäftige ich mich damit, die Bereiche der Feinstoffkörper und die Ebenen des Feinstofflichen weiter zu erforschen, um diese Erkenntnisse zum einen in das eigene Leben einfließen zu lassen und zum anderen weiterzugeben. Aus dieser Arbeit hat sich die Göthertsche Methode entwickelt.“

 

Die feinstofflichen Wahrnehmungen trainieren

Dass sich nach dem Essen Emotionen wie Aggressivität oder Traurigkeit einstellen können, wird durch das Erkennen der feinstofflichen Ursachen verständlich: Bei Anbau, Transport, Her- stellung und Zubereitung der Nahrungsmittel prägt sich den feinstofflichen Ebenen, die alle belebte (und auch unbelebte) Materie umgeben und durchdringen, unter anderem auch die innere Haltung ein, mit der eine Frucht geerntet oder verarbeitet wurde. Man kann lernen, diese feinstoffliche Schwingung bei einem Apfel, einer Möhre, einem Brot oder jedem anderen Nahrungsmittel wahr- zunehmen. Zuerst kann sich dies in einer leisen Veränderung der Atmung bemerkbar machen, wenn man sich dem einzelnen Lebensmittel in einer respektvollen Haltung zuwendet. Mit der Zeit – wenn sich das feinstoffliche Sehen weiter entwickelt hat – wird die Schwingung selbst erlebbar.

 

Der Ätherleib benötigt feinstoffliche Nahrung

„So wie der physische Körper Gesetzmäßigkeiten unterliegt, wie zum Beispiel der Schwerkraft, unterliegen auch Feinstoffkörper bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Der Ätherleib zum Beispiel benötigt feinstoffliche Nahrung. Erhält er diese nicht oder in einer feinstofflich belasteten Form, gerät er in einen Zustand von Entzugserscheinung bis hin zur Verkümmerung. Ich gehe soweit zu sagen, dass wir in unserer Gesellschaft zwar in einer Zeit des materiellen Überflusses leben und trotzdem oder gerade deshalb der Feinstoffkörper am Verhungern ist.“
Mit der Göthertschen Methode wird nicht nur eine gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit geschult. In weiteren Schritten ist erlernbar, wie beispielsweise Nahrung von einer möglichen feinstofflichen Belastung frei gemacht werden kann und wie sie den eigenen Feinstoffkörper ernährt.

Das beschriebene Beispiel ist nur ein Themenbereich der Göthertschen Methode, in der auch die Wirkungsweisen feinstofflicher Gesetzmäßigkeiten, die Einflüsse und Auswirkungen von eigenen und fremden Energien, von feinstofflichen Verzettelungen, feinstofflicher Manipulation und noch weiteres erlernt werden können.
Eine erste grundlegende Übung in der Göthertschen Methode ist das Wahrnehmen der eigenen Feinstoffkörper. Dies wird durch ein Spüren vor dem Körper mit der eigenen Hand geübt.

Roland Göthert hält die Beschäftigung mit den Feinsoffkörpern für essentiell: „Ein Leben zu führen ohne das Verständnis und das Einbeziehen der Feinstoffkörper und der feinstofflichen Ebenen könnte man ähnlich beschreiben, als hätte man sein Leben mit verbundenen Augen gestaltet und sich damit abgefunden.“
Die Göthertsche Methode zeigt einen Weg auf, in die feinstoffliche Ordnung zu kommen und dort auch zu bleiben. Sie hilft Menschen, die feinstoffliche Wahrnehmungen haben, damit umzugehen, Gedanken und Empfindungen zu verstehen, die eigenen Möglichkeiten in den Bereichen Inspiration und Kreativität zu entfalten und unabhängig von äußeren Veränderungen (ob wirtschaftlich, beruflich, familiär) innere Stabilität, Zuversicht und die Fülle des Lebens zu erleben.

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