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Als Buch: Spirit Cinema Handbuch des spirituellen Films

In der ersten dieser Kolumnen schrieb ich, mit dem spirituellen Film verhalte es sich so ähnlich wie mit Atlantis: die meisten haben noch nichts davon gehört, einige haben einen Zipfel davon erhaschen können, aber den Kontinent als Ganzes habe noch keiner vermessen. Nun gibt es ein erstes „Handbuch des spirituellen Films“ mit dem Titel „Spirit Cinema“, herausgegeben von Jürgen P. Lipp und Frank M. Schenker. Auf 352 Seiten werden etwa 300 Filme vorgestellt. Es lohnt sich, darin zu blättern, auch wenn die Qualität der Texte manchmal doch sehr zu wünschen übrig lässt: allzu viel PR-Rhetorik, kaum eine kritische Bemerkung. Außerdem hätte man sich, um mit dem Buch tatsächlich arbeiten zu können, Angaben über die Verfügbarkeit der einzelnen Filme gewünscht – sei es auf Film, sei es als DVD. Aber diese Mängel schmälern nicht die Leistung, zum ersten Mal in deutscher Sprache eine Zusammenschau dieses ’neuen‘ Film-Genres gewagt zu haben.
[erschienen bei Allegria, Ullstein Buchverlage, 2008, 352 S. 16,90 €]

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