Auf DVD: Khadak

Am Anfang regnet es Äpfel. Wie Geschosse prasseln sie nieder auf eine kleine Menschengruppe am Strand, die sich wegducken muss. Am Ende des Films, als eine Revolte gegen die verlogene Staatsmacht losbricht, regnet es blaue Stofftücher, wie sie in buddhistischen Zeremonien verwendet werden: Zeichen der Hoffnung und zugleich Kostprobe, Vorgeschmack einer Welt, in der endlich Schönheit und Gnade regieren.
Erzählt wird von einem jungen Mann in der Mongolei, einem Nomaden, dem Sohn eines (früh verstorbenen) Piloten, der alles andere als ein Schamane werden will. Und doch bleibt ihm nach der Zwangsumsiedlung in eine verrottete Stadt nichts anderes übrig: Denn er kann die Stimmen, das Wehklagen der Tiere, der Bäume, des Gesteins hören, über weite Entfernungen. Und er bringt es nicht länger fertig, wegzuhören …

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