Homöopathische Antworten am Puls der Zeit

von Werner Baumeister

Neulich fragte ich eine Freundin und kompetente Astrologin, was denn ihrer Meinung nach astrologisch gesehen die besondere Herausforderung des Jahres 2026 ist. Das Zusammenspiel von Uranus und Pluto, meinte sie und das sei insofern brisant, als Uranus/Pluto auch die Atombombe ist. Homöopathisch gesehen ist das spannend, wenn man sich mal die andere, konstruktive Seite der Medaille anguckt. So gesehen ist Uranus die Befreiung, das Freisprengen, und Pluto unsere Kernkraft, der Zugang zur unerschöpflichen Fülle unseres eigenen Kerns (homöopathisch Plutonium). Also das, was uns im Wesen ausmacht, wird befreit.

In diesem Sinne möchte ich mit meiner Homöopathie seit über 30 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes radikalisieren, mich und andere immer wieder ermutigen, wirklich aus ihrer Radix, ihrer eigenen Wurzel zu leben! Niemand hat unser Dilemma eindringlicher beschrieben als Rilke in seinem Panthergedicht!
Der gefangene Panther und seine Existenz in einem Käfig beschreibt exakt das Lebensgrundgefühl unserer Zeit. Äußerlich scheinen wir hinter unseren Gitterstäben noch das zu sein, was wir einmal waren. Innerlich jedoch sind wir nicht mehr am Leben. Geschaffen für ein Leben in Freiheit, bewegen wir uns nur noch im allerkleinsten Kreise, eingesperrt und vollständig von der Außenwelt bestimmt. Wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille und ein eingesperrtes Herz stehen. Eine solche absolut unterdrückte Lebenskraft kann ihre pathologische Entsprechung finden in Immunschwäche-Krankheiten wie Krebs und Aids – und einen möglichen radikalen, von der Wurzel ausgehenden, Behandlungsansatz in der homöopathischen Information Pantherblut.

Uns geht es tatsächlich wie dem Panther im Käfig. Die dauerhafte Belastung, alle angeborenen Bedürfnisse zu unterdrücken und sich ohnmächtig einer von außen bestimmten, artfremden Lebensweise anpassen zu müssen, kommt einer psychischen Folter gleich. Therapie sollte insofern keine Dressur sein, um uns zahm in einer Position zu halten, damit wir in der Gesellschaft Ruhe geben und funktionieren. Homöopathie ist in diesem Sinne „Panthermedizin“, indem sie oft Gruppen- und Lobbyinteressen entgegenwirkt. Wenn wir in die Zukunft gehen wollen, und das nicht als Zombies oder Zirkustiere, dann brauchen wir Religio im Sinne von Rückverbindung mit unserem Wesenskern, dem Göttlichen in uns und den Mut, sich als völlig freier Mensch zu bewegen – auch um den möglichen Preis, angegriffen zu werden, den eigenen Weg nicht zurück in die Abwärtsspirale, in den Käfig, sondern nach vorn zu gehen.

In meinen 6 Homöopathischen Januar Meetings (Info dazu am Ende des Artikels) arbeite ich deshalb mit einem Team von homöopathischen Arzneien im Sinne einer Wolfsmeute, die von vielen Seiten angreift, die konzertiert und individuell an jeden Teilnehmer angepasst, der Befreiung genau dieser in uns gefangenen Pantherkraft dienen, damit wir 2026 endlich angstfrei, selbstbestimmt und unserer Gabe bewusst diese Welt kraftvoll mitgestalten !

Mit homöopathischem schwarzen Panther kommt das Leben intensiver an uns heran und fordert (lockt) uns aus der Deckung heraus. In uns sitzt eine tiefe unterdrückte Wut angesichts all dessen, was wir an Lebenswünschen nicht umgesetzt haben. Eine festgefahrene Verbitterung, sicherlich nicht minder toxisch für die Leber als Alkohol. Selbstverwirklichung, das Erkennen unserer Lebensaufgabe und Leberkraft gehen Hand in Hand. Was auch immer der Grund dafür ist, das wir unsere Selbstverwirklichung unterdrücken: Die Leber ist das Organ, welches diesen Konflikt am deutlichsten anzeigt. Hier werden Hass und Gewalt gegen andere geboren, die letztendlich für die Verbitterung darüber stehen, das wir uns nie zu unserer vollen Größe aufgerichtet haben. Der schwarze Panther ist hier ein gutes Mittel zum Kämpfen in dem Sinne, dass wir im Vertrauen auf die Zukunft unseren Fokus auf unser Potential richten und unsere Möglichkeiten realisieren.

Wenn uns das Leben wie auch immer die Pistole auf die Brust setzt nach dem Motto: „Du musst dein Leben radikal verändern!“ und wir nicht wissen, wie, dann setzt uns, so meine Erfahrung, die homöopathische Arznei Plutonium innerhalb von 48 Stunden ins Bild, was radikale Veränderung jetzt, hier und heute für jeden Einzelnen von uns bedeutet! Hier ist durch die Verschüttung der innersten Kräfte und den Verlust des eigenen Weges unser Wesen bedroht. Die verlorene Rückbindung zum Wesensgrund kann sich durch Rollenzwang, sklavische Berufsausübung, aber auch äußerlich durch Gewalt, Unfälle und Zwänge äußern. Homöopathisches Plutonium steht bereit als Mittler, um unsere Kernenergie zu integrieren und sinnvoll für unsere Existenz zu nutzen.

Der Mammutbaum deckt auf und arbeitet dabei archaisch – er schickt uns beispielsweise über Träume Botschaften, arbeitet mit sinnvoll gesteuerten Zufällen oder sorgt für „zufällige“ Begegnungen. Homöopathisch hat der Mammutbaum Offenbarungs- und Wegweiserfunktion. Sein Ziel ist es, durch Allianz mit dem Selbst unserem bewussten Ich zum Zwecke seiner Genesung die eindeutige und ungeschminkte und manchmal erschütternde Wahrheit nahezubringen! Homöopathisch hilft uns der Mammutbaum, hinter unseren bewussten Gedanken und Gefühlen das Wesentliche, das sich nun Bahn brechen will, zu erspüren. Eine gerichtete Kraft, die dafür sorgt, dass die Botschaft bei uns ankommt und wir mitbekommen, wo wir stehen geblieben sind und uns an unserer Authentizität vorbeilügen. Mammutbaum macht authentisch, was heißt, sich nicht anders zu geben, als man sich wirklich gerade fühlt. Er ermutigt uns, an die eigene Fähigkeit und Willenskraft zu glauben, trotz starken Gegenwindes an Aufgaben heranzugehen und diese zu meistern. Er ist Ruf an uns und Auftrag, zu lernen, die eigenen Grenzen zu überwinden, über sich selbst hinauszuwachsen. Unterstützung bekommt der Mammutbaum von der neuen homöopathischen Arznei Tepezquite, dem mexikanischen Wunderbaum!

Medorrhinum, homöopathisch potenzierter Tripper, ist ein Reaktionsmittel, das unsere krankhaft verstimmte Lebenskraft wieder stärkt. Im Medorrhinumzustand ist die Füllsucht Ausdruck des Verlustes der Religio (= Wurzel). Orientierungslos und verwirrt ist die Fähigkeit zur MEDitation und einfachen Konzentration verlorengegangen. Sei nicht so laut, so wild! Die vielen nicht gewagten Schmerzschreie haben sich zu einem Urschrei verdichtet, der nach Entladung drängt. Die Arznei Medorrhinum ist der homöopathische Lautsprecher, wenn wir zum stillen Wasser geworden sind, verbindet uns mit der Kraftzentrale Unterbewusstsein, vermittelt den Weg zur eigenen Mitte und dazu, die gespürte Kraft auch zu leben.

Aqua Hochstein, homöopathisches Quellwasser bringt unsere (göttlichen) Quelle wieder zum sprudeln und verbindet uns mit unseren Potenzialen. Wasser spült zudem, drainiert und entgiftet uns auf allen Ebenen. Homöopathisch hilft diese emotionale Detox-Drainage, tiefste Verletzungen zu erinnern, und tiefste Ebenen in uns eingeschlossener Gewalt an die Oberfläche zu befördern. Wenn wir in unserem Leben, etwa in der frühen Kindheit, Gewalterfahrungen gemacht haben, dann ist diese Gewalt als Ohnmachtsgefühl in uns eingeschlossen. Hier hat Aqua Hochstein Ähnlichkeit mit der homöopathischen Arznei Plutonium, unserer persönlichen Atomkraft, die je nach Nutzung in der Lage ist, uns selbst bzw. die Welt zu zerstören oder uns als konstruktive, schöpferische Gestaltungskraft zur Verfügung zu stehen. Aqua Hochstein ist in der Lage, diese in uns eingeschlossene traumatische Gewalt sichtbar zu machen, zu drainieren und aus potentiell destruktiver Gewalt, die wir als Selbsthass gegen uns oder als Hass gegen andere richten, eine konstruktive, gesunde Aggression zu machen, die uns dann erstmals als „aggredi“, als Fähigkeit, unser Leben anzupacken und zu gestalten, zur Verfügung steht. Die Arbeit mit dieser fehlgeleiteten Aggression, aus der die meisten (Autoimmun-) Erkrankungen entstehen, ist der eigentliche Kernpunkt meiner 25-jährigen homöopathischen Praxistätigkeit, die mit Aqua Hochstein um ein sehr mächtiges homöopathisches Werkzeug erweitert wird.

Die Cobra gibt Mut zur Aufrichtung, sich zu wehren, auch gegen einengende Moralvorstellungen und subtile Manipulation. Sie verbindet mit der eigentlichen Aufgabe im Leben und hilft so, Lähmung, Versagergefühle und suizidale Depression zu überwinden. – Werde Selbst! – dazu fordert uns unsere eigene Cobra auf, oder, um mit Paracelsus zu sprechen: Keines anderen sei, wer er/sie selbst werden kann. Schon die Signatur der Cobra mit ihrem zur Drohgebärde erweitertem Hals lässt uns an die Schilddrüsenwirkung von Naja denken. Die Cobra hilft unserem Herzen aus der Enge. Lustvolle Sexualität bessert selbst schlimmste Herzbeschwerden – ein Leitsymptom im homöopathischen Arzneimittelbild von Naja tripudians. Wir halten nicht mehr im Herzen fest, lassen den Panther aus dem Käfig. Gelassenheit und Souveränität sind die Schlüsselworte zur Erschließung dieser homöopathischen Arznei.

Homöopathische Wolfsmilch weckt das tiefe, aus unseren Eingeweiden hervorquellende Ja zum Leben, den Urschrei aus den Tiefen unserer Seele. Indem wir den Wolf, die Wölfin in uns verleugnen und verhungern lassen, begehen wir schleichenden Selbstmord. Wolfsmilch zeigt uns, wo wir uns selbst verleugnen, unsere natürlichen triebhaften Instinkte unterdrücken und wie wir dadurch Vitalität, Mut und Bodenständigkeit einbüßen. Von Natur aus freiheitsliebend und risikofreudig, sind wir zu Mitläufern verkommen, unfähig, unsere verschütteten Potentiale entgegen gesellschaftlicher Moral und Reglementierung freizusetzen und unfähig, aus unserer sicheren und zugleich beschränkenden Komfortzone auszubrechen.

Homöopathisches Fruchtwasser versetzt uns zurück in eine Art intrauterinen Zustand und thematisiert unser gestörtes Urvertrauen. Homöopathisch puffert es schlimmste Erschütterungen aus der Außenwelt. So habe ich diese Arznei in meiner Praxis erfolgreich nach schweren Erdbebentraumata verordnet. Fruchtwasser hat mit traumatischen Strukturen zu tun, die wir verinnerlicht haben, als wir uns formten und die unsere Lebensweise und Beziehung zur Welt geprägt haben. Wir haben jahrzehntelang Energie investiert, davor wegzulaufen, um uns das nicht wieder anschauen zu müssen. Homöopathisches Fruchtwasser schafft hier einen geschützten Raum, der es ermöglicht, uns an uns selbst zu erinnern und uns wieder in uns selbst einzugliedern.

Homöopathisch wird die Perle (Immersion) als Ent-Stresser eingesetzt. Ein Mittel für alle Überreaktionen und emotionalen Extreme. Das Lebensgrundgefühl wird hier wie folgt formuliert: „Zerschmettert von einer Kraft, die ich nicht sehen konnte, war ich von Furcht überwältigt!“ Eine solche Lebenswahrnehmung korrespondiert mit überwältigenden Traumata, die man nicht mehr aufnehmen kann, sondern ausschließen muss, um sich zu schützen. Die Gefühle werden abgeschnitten. Diese emotionalen Kristallisationen sind vergleichbar mit der Perle, die ja das Resultat eines blitzartigen Eindringens (eines Fremdkörpers) in die Auster ist. Homöopathisch zeigt uns dieser Edelstein aus der Tiefe der Meere, wie unsere emotionalen Kristallisationen zerspringen können und wir dann innerlich frei sind. Nach der Perle sind wir absolut selbstsicher, denn die Welt ist nun unsere Auster! Dies erlaubt es uns, das wahre Selbst, die eigene Wahrheit zu finden, eigene Entscheidungen zu treffen und den eigenen spirituellen Weg zu gehen.

Homöopathische Meetings im Januar 2026

Die oben beschriebenen 10 homöopathischen Käfig-Öffner für unsere Pantherkraft  (Frei von Angst – 2026 selbstgesetzte Grenzen überschreiten) sind Thema der Homöopathischen Meetings im Januar. Diese beinhalten eine individuelle homöopathische Behandlung für jeden Teilnehmer und kostenlose vertiefende Arznei-Informationen für alle Teilnehmer.

6 Termine für Homöopathische Januar-Meetings:

Sa 10.01.; So 11.01.; Sa 17.01.; So 18.01.; Sa 24.01. und Sonntag 25.01.
Anmeldung erforderlich unter 0172 39 12 585.

Jeweils 13-19 Uhr, 100,- €, Praxis in 10999 Berlin-Kreuzberg, Reichenberger Str. 114

NEU! (Zoom-) Einzelbehandlungstermine zum Artikel-Thema:
Homöopathische Käfig-Öffner für unsere Pantherkraft  (Frei von Angst – 2026 selbstgesetzte Grenzen überschreiten)
jederzeit möglich (Anmeldung unter 0172 39 12 585)

 

Werner Baumeister

ist Arzt und bietet individuelle homöopathische Begleitung an.

Über 30 Jahre Erfahrung in eigener Praxis in Berlin.

Einzeltermine nach Vereinbarung, Behandlungstermine zum Thema des Artikels jederzeit möglich.

Information zu aktuellen Homöopathischen Meetings immer auf der Seite „Homöopathie am Puls der Zeit“ 
(mit Themenregister) sowie unter Tel.: 0172 – 391 25 85 .

Die homöopathischen Arzneibilder von Werner Baumeister verstehen sich immer auch als homöopathischer Spiegel aktuellen Zeitgeschehens.

 

Hinweis zur Anfahrt mit der BVG zu Praxis und Ort der Meetings:
U Kochstraße, Moritzplatz oder Görlitzer Bhf.,
–> BUS M29, Glogauer oder Ohlauer Straße

 

Über den Autor

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Werner Baumeister ist Arzt und bietet individuelle homöopathische Begleitung an.

Über 30 Jahre Erfahrung in eigener Praxis in Berlin. Einzeltermine nach Vereinbarung

Die im SEIN regelmäßig veröffentlichte Fortsetzungsserie „Homöopathie am Puls der Zeit“ versteht sich auch immer als homöopathischer Spiegel aktuellen Zeitgeschehens.

Webseite mit Artikel-Register und aktuellen Ankündigungen / Terminen:
Homöopathie am Puls der Zeit

Tel.: 0172 – 391 25 85
E-mail: w.baumeister{at}gmx.net

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