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Trotz intensiver Aktivitäten von vielen Initiativen und Personen ist es weiterhin wichtig, die Öffentlichkeit anzusprechen und Bewusstsein für eine gentechnikfreie Welt zu schaffen. Auch der 2. „Genfrei-gehen“-Marsch will Mut machen, sich das Ziel einer gentechnikfreien Zukunft für alle einzusetzen. Diesmal führt der Marsch durch drei Länder und macht Station an wichtigen politischen Standorten:  Berlin · Bonn · Maastricht · Brüssel ·

 

Los geht’s!

Joseph Wilhelm steht in den Startlöchern. Nach dem Erfolg von „Genfrei Gehen“ 2007 macht sich der Bio-Unternehmer erneut auf den Weg für eine gentechnikfreie Welt. Zusammen mit weiteren Pionieren der Naturkostbranche möchte er in „freier Vereinbarung“ Flagge zeigen, damit das Thema Gentechnik von der Politik ernster wahrgenommen wird als bisher. Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung – nämlich rund 75 Prozent – lehnt Gentechnik im Essen ab – hoffentlich begleiten möglichst viele davon Wilhelm auf den Etappen seines Marsches.

 

Aufklären, wachrütteln, Flagge zeigen

Genfrei gehen Vandana Shiva„Die Zeit ist reif für ein aktives Zeichen der deutschen Bevölkerung für eine gentechnikfreie Welt. Für die Bio-Branche birgt Gentechnik in naher Zukunft die Gefahr, dass die Kunden auf Grund verunreinigter Bio-Lebensmittel dem Bio- Fachhandel fernbleiben. Für alle Verbraucher birgt Gentechnik in naher Zukunft die Gefahr, dass keine gentechnikfreien Lebensmittel mehr erhältlich sind.“

Mit diesen Worten möchte Joseph Wilhelm zum einen die Bio-Hersteller, Bio-Großhändler und den Bio-Einzelhandel für „Genfrei Gehen“ gewinnen. Zum anderen ist sein Ziel Millionen von Verbraucher anzusprechen und sie aufzuklären über die Risiken im Umgang mit der Agro-Gentechnik. Wissen verleiht Macht und vielleicht den Mut, die Zukunft in eigener Verantwortung aktiv lebenswert zu gestalten – ganz ohne Gentechnik. Ihm ist klar, dass schafft er nicht allein. Deswegen hat der Unternehmer die Bio-Branche aufgerufen, zum Start von „Genfrei Gehen“ in Berlin die Geschäfte/Firmen zu schließen, um sich gemeinsam für eine gentechnikfreie Welt einzusetzen. Zugesagt haben bereits Zwergenwiese, Neumarkter Lammsbräu, Bio- Großhändler Dennree, Prinz Felix zu Löwenstein BÖLW, u.v.a.

In diesem Jahr verbindet „Genfrei Gehen“ wichtige politische Standorte – von Berlin über Bonn nach Brüssel. Los geht’s mit einer großen Auftaktveranstaltung am 18. Juni 2009, ab 11 Uhr am Schloss Charlottenburg in Berlin. Neben zahlreichen Gästen aus der Bio-Branche, der Fraktionsvorsitzenden Renate Künast werden die Träger des Alternativen Nobelpreises Percy und Louise Schmeiser aus Kanada und Vandana Shiva aus Indien erwartet. Sie berichten von den Einflüssen der „Grünen Gentechnik“ in ihren Heimatländern. Im Anschluss startet der Marsch für eine gentechnikfreie Welt mit Freude und Spaß am Wandern in Richtung Brüssel.

Genfrei gehen Unterwegs wird gibt es noch weitere Veranstaltungen in Leipzig, Weimar, Neustadt, Marburg und Bonn geben. Neben Vorträgen von Fachleuten und Gentechnik-Gegnern wird es dort jeweils auch eine Vorführung des Kurzfilms „heterogenic“ von Raimondo della Calce geben.

„Wir in Europa können und müssen darauf Einfluss nehmen, unsere Ernährung, unsere Landwirtschaft, die Naturschutzgebiete und empfindlichen Öko-Systeme vor möglichen Beeinträchtigungen zu schützen, die von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgehen können“, so Joseph Wilhelm. „Die viel gepriesene Koexistenz von konventioneller, ökologischer und gentechnisch veränderter Landwirtschaft gibt es nicht. Die Agro-Gentechnik schafft unumkehrbare Realitäten, deren Ernten schließlich auf unseren Tellern landen.“

Mehr Informationen auf: www.genfrei-gehen.de

 

 

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