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Homöopathie bei Herzrhythmusstörungen

 

Unser Herz und unsere Gefühle bilden eine untrennbare Einheit. Von der kleinsten Regung bis zu emotionalen Vulkanausbrüchen registriert unser Herz alles gleich einem Seismographen. Es darf und soll aus seinem gewohnten Rhythmus herausspringen. Sei es die Freude, die das Herz höher schlagen lässt, sei es Panik, die das Herz zum Rasen bringt, oder der Schreck, der es im übertragenen Sinn stillstehen und ganz konkret manchmal einen Schlag aussetzen lässt. Solche Extrasystolen können Vorboten für andere, weit schlimmere Rhythmusstörungen wie Herzflattern und -flimmern sein, kommen aber auch bei völlig Herzgesunden ab und zu vor.
Sind Sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr offen für irrationale Gefühlseinbrüche? Lassen Sie sich von Ihren Gefühlen nicht mehr stören oder aus der Ruhe bringen? Sind Sie aus dem Rhythmus, ohne es sich einzugestehen? Spielt Ihr Herz stattdessen verrückt? Lautet die medizinische Diagnose Herzrhythmusstörungen, dann sind die Emotionen, die wir nicht mehr erleben und uns bewusst nicht zugestehen, in den Körper gesunken, wo sie sich dann gebührende Aufmerksamkeit verschaffen. 

 

Tarantula und die paroxysmale Tachykardie

Das plötzlich einsetzende, vorübergehende Herzrasen, die sogenannte paroxysmale Tachykardie, wirft nicht nur die Frage nach der konkreten Auslösesituation auf, sondern vor allem danach, was einen da anfällt. Die beklemmenden Gefühle in unserer Brustmitte signalisieren uns die rasende Hektik, die die Mitte unseres Lebens erfasst hat. Blass und getrieben, mit kaum noch tastbarer Pulsfrequenz von 140 bis 250 Schlägen in der Minute erleben wir die Bewegung, die wir in unserem Leben nicht mehr zulassen, als rasende Bewegung des Herzens – und statt jagender Gefühle nun unser jagendes Herz. Betablocker als akute schulmedizinische Schutzmaßnahme entschärfen zunächst die Situation, indem sie das Herz von allen erregenden Reizen abschneiden und damit verhindern, dass sich die Emotionen im Körper ausdrücken.

Homöopathie ist hier nun eine Chance, nicht für den Rest seines Lebens psychovegetativ entkoppelt der eigenen Seele die Körperbühne als Ausdrucksmöglichkeit zu entziehen und damit die Symptomatik zu vertiefen. Probleme mit der Herzelektrik, also der Reizbildung und Reizleitung durch spezialisierte Herzmuskelzellen, sind die homöopathische Domäne der Spinnengifte. So ist die Herzsymptomatik im Arzneibild von Tarantula, der Wolfsspinne, stark ausgeprägt und ihre Wirkung auf das Herz tief. Die Tarantel, ein Nachtjäger, springt ihre Opfer an und entleert ihr neurotoxisches Gift nahe den Halsnervenganglien. Zielrichtung dieses tiefwirkenden schrecklichen Giftes sind ZNS, Rückenmark und das Reizleitungssystem des Herzens.

Plötzliches heftiges Herzjagen mit Mitralklappengeräuschen, stürmische Herzaktion mit Gefühl von Flimmern und unregelmäßigem Puls finden sich hier ebenso wie Angst und Beklemmung am Herzen, Atemnot und Arm-Schulterschmerz mit taubem, fast gelähmtem linken Arm.

 

Herzflimmern – Heilen mit Liebe

Beim Herzvorhofflimmern laufen die Erregungen über die Vorhöfe völlig unkoordiniert und zum Teil kreisend ab. Die Überleitung der Erregung auf die Herzkammern erfolgt unregelmäßig und führt dort zu einer absoluten Arrhythmie. Auch hier sind es oft lebensentscheidende Themen, die um die Liebe kreisen, die uns nicht bewusst sind, weshalb sie sich im Herzen verkörpern. Ohne dass wir uns diese bewusst eingestehen, nagt vielleicht eine lange zurückliegende Verletzung oder Ungerechtigkeit noch immer an uns. Obwohl sich unser ganzes Leben um dieses Thema dreht, drehen wir uns unbewusst weiter im Kreis und lassen die Erregungsimpulse im Herzen kreisen. Schulmedizinisch hat hier die Kardioversion, der Elektroschock fürs Herz, fast etwas Homöopathisches, behandelt er doch Übererregung mit Übererregung. Durch einen übermächtigen, alles andere in den Schatten stellenden Gleichstrom-Impuls werden alle aufmüpfigen Impulszentren im Herzen schlagartig in die Schranken gewiesen – in der Hoffnung, dass danach der Sinusknoten als Chefimpulsgeber wieder die Herrschaft übernimmt.

Wie sieht nun das Problem mit der Liebe aus, dass in der homöopathischen Anamnese zu Tarantula führt? Die Weichen werden hier schon früh gestellt. Auslösende Ursache ist dabei eine nicht erwiderte Liebe. Fehlende Aufmerksamkeit, Zurückweisung und häufiger Tadel haben in uns den Glauben gefördert, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden. So fühlen wir uns schnell angegriffen, hilflos ausgeliefert und begeben uns irrtümlicherweise auf die Suche nach Liebe durch besondere Leistung. Dieses hochgezüchtete Leistungsbedürfnis lastet fortan als ungeheurer innerer Druck auf uns. Und es entsteht schnell das Gefühl, dafür nicht genug  zurückzuerhalten. So entzweit mit der Umwelt entstehen List, Gerissenheit, unversöhnliche Hassgefühle und versteckte Rachsucht sowie der Wunsch, sich andere gefügig zu machen.
Homöopathisch haben wir hier die Chance, uns die Entgleisung hinter der Herzentgleisung bewusst zu machen und uns den unterdrückten, bedrängten Seelenanteilen offen zu stellen, damit der Rhythmus des Herzens wieder frei tanzen kann.


Abb.: © darren whittingham – Fotolia.com

Eine Antwort

  1. Conny Schmücker

    Vielen Dank!
    Nach 40 Jahren supraventr. paroxysm. tachykardie spricht mir jemand aus dem Herzen.:-)
    Seit ungefähr 20-25 Jahren wehre ich mich -mit psychologischer Belastung – gegen die Ablation.
    Was nützt es , wenn man das dramatische Ausdrucksmittel
    der Psyche „weglasert“, nach dem Motto „mach das weg“ um damit die Symptome noch zu vertiefen. Wenn man sich mal die Erfahrungsberichte der „ablatierten“ durchliest, kann einem übel werden. Tausendmal konnte ich beobachten, dass ich nach einer – von mir so empfundenen – Ungerechtigkeit mit einigen Stunden Verzögerung den aufgestauten Druck durch Herzrasen entlasse.
    Genauso häufig haben mir dann Ärzte gesagt (wenn ich in irgendein Krankenhaus fuhr) wie gefährlich dies ist und dass ich sicher bald sterbe wenn ich keinen Eingriff machen lasse. Instinktiv wußte ich, dass dieser Eingriff – für mich zumindest – die größere Gefahr wäre.

    Die Anfälle begannen als Reaktion auf einen sexuellen Übergriff in der frühen Kindheit. Seit 40 Jahren habe ich jetzt damit zu tun.
    Jetzt müßte man nur noch einen wirklich sensiblen Homöopathen in der Nähe haben.
    Mein Tip : nicht vorschnell auf die Ärzte hören. GENAU recherchieren was da mit hohem Prozentsatz auf einen zukommen könnte. Eigenverantwortung!

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