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Wie sich das Land Brandenburg und Potsdam von innen heraus verändern

Infolge meines Berufes bin ich seit Jahren viel in Potsdam und im Land Brandenburg unterwegs. Wenn ich an meine Heimat hier denke, dann fühle ich die Wurzeln und ihre Kraft und es ist, als wenn ich von oben auf das Land Brandenburg wie auf eine riesige Modell-   eisenbahnfläche blicken kann, auf der zu den vielen leuchtenden Punkten immer mehr und mehr dazu kommen und die auf die eine oder andere Art alle miteinander vernetzt sind.

Ich höre es von meinen Kundinnen und Kunden, sehe es vor Ort oder beim Vorbeifahren, wie in diesen bald zehn Jahren in den Dörfern und Kleinstädten, in Potsdam und Berlin immer mehr und mehr Menschen aktiv werden und Initiativen entstehen, Für einen anderen bewussten Umgang mit sich selbst, dem Körper, der Nahrung, der Umwelt, den Tieren, mit anderen und der Arbeits- und Lebenswelt.

Ein Beispiel für die Entwicklung: Vor vier Jahren wurde ich zu einem Pferdehof gebeten, auf dem ich aber erst spätabends kommen sollte, weil die Halterin nicht wollte, dass die anderen mitbekamen, dass sie neben der gängigen Schulmedizin noch etwas anderes ausprobierte. Letztens war ich am hellichten Tag dort, gerufen von zwei anderen Frauen. Und alle, die in den Boxenstall kamen, konnten sich dazustellen und mithören – jetzt war es nicht mehr die komische Ausnahme, sondern die sich bewährt habende Regel.

Auf dem Rückweg sah ich beim Vorbeifahren in Kleinmachnow ein neues Schild für eine „Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin“.

Wenn ich an meine Heimat hier denke, dann fühle ich die Wurzeln und ihre Kraft und es ist, als wenn ich von oben auf das Land Brandenburg wie auf eine riesige Modelleisenbahnfläche blicken kann. Auf der zu den vielen leuchtenden Punkten immer mehr und mehr dazu kommen und die auf die eine oder andere Art alle miteinander vernetzt sind.

Es hat sich in den letzten Jahrzehnten im -ich sage dazu mal- Alternativen Bereich sehr viel getan. Ganz neue Ansätze und aus der Nachfrage resultierende Wirtschaftszweige haben sich zusätzlich zu dem Althergebrachten entwickelt. Z. Bsp. der Ökologische Landbau, die Bio-Branche (von Kleidung, Häuserbau bis hin zu Möbel und Kosmetik), das große Feld der alternativen Behandlungsmethoden, die bewußte vegetarisch-vegane Ernährung, Wellnessangebote und Sanfter Tourismus, die vielen alternativen Bildungs-, Weiterbildungs- und Ausbildungsangebote, ein anderer Fokus in der Berichterstattung, spirituelle Bücher, Filme und Kunst u.a.m. Zu jedem der Bereiche könnte ich anhand von Selbstbeobachtetem und Fakten belegen, wie sie sich hier im Lande ausbreiten. Hunderttausende Arbeitsplätze und neue Lebensentwürfe sind dadurch entstanden. Und diese neuen Ideen haben vor allem in der Gesellschaft Fuß gefasst, wurden Normalität und sind dabei, sie von innen heraus zu verändern!

Eine Katzenhalterin, die beim Finanzamt arbeitet, erzählte mir, dass sie vor vielen Jahren eine Anmeldung auf ihren Tisch bekam, bei der unter der aufgenommenen Berufsbezeichnung: „Engel, medium“ stand. Ihr Kollege kannte bis dato das Wort nur von Speisekarten. Ein weiterer Running Gag aus solchen grauen Vorzeiten war im Amt das erste „Jogger-Zentrum“ – mittlerweile werden Yoga-Kurse von allen Krankenkassen bezuschusst und ein Teil der Beamtinnen geht selber dort hin.

Mir scheint, dass wir wie Puzzleteile mit dem sind, was wir einzeln oder gemeinsam privat, beruflich, gesellschaftlich oder auch politisch tun und kreiieren. Wir sind Teile, die zusammen mit anderen etwas Größeres ergeben. Wir verändern uns und unsere Werte und unseren Lebensstil. Das zieht stetig gesellschaftliche und kollektive Veränderungen nach sich. Die wiederum strahlen auf uns Einzelne zurück und beschleunigen den Prozess.

Zum Beispiel ist das Beziehen von Ökostrom leicht und selbst für Institutionen in Brandenburg selbstverständlich geworden. Akupunktur wurde von den schulmedizinisch ausgerichteten Krankenkassen als Therapie anerkannt. Bürgerinitiativen verhindern Massenställe und Straßenbaumfällungen. Im Unfallkrankenhaus Berlin sind fünf Reiki-Behandelnde ganz normal festangestellt und haben dort in den letzten Jahren schon mehrere tausend Behandlungen gegeben.

Robert Muller (1923-2010), schrieb nach über 40 Jahre bei der UNO, u.a. als stellvertretener Generalsekretär, auf die Anregung seiner Frau hin den Gedichte-Zyklus „Decide do – Entscheide Dich“. Ein Gedicht daraus bekam ich im Jahre 2000, als ich eine längere Zeit in der Gemeinschaft eines Ökodorfs mitarbeitete, von einem Gast geschenkt. Seitdem begleitet es mich:

Bitte, nutze jedes Gespräch, das du führst, jede Mail, die du schreibst, jede Begegnung,
deine tiefsten Überzeugungen und Träume auszudrücken.
Bitte bekräftige gegenüber anderen die Vision der Welt, wie du sie dir wünschst.
Bitte bekräftige und lebe das, so oft das geht durch deine Gedanken, durch deine Worte,
durch dein Leben, durch deinen Spirit, durch deine Handlungen.
Bitte, verbreite es, strahle das aus, engagiere dich dafür, so oft es möglich ist.
Und du wirst sehen, das Wunder geschieht:
In einer Welt mit Mächten und Medien
und auch der von Milliarden freier, strahlender Individuen
wird die Größe deines eigenen Lebens
und die Kraft Einzelner und Vieler offenbar werden!

Bitte entscheide dich, in dem Netzwerk für eine harmonische Welt mitzuarbeiten.

Weil wir so viele geworden sind, geht diese Entwicklung in Form der unendlichen Acht immer schneller. In Amerika gab es im Jahr 2000 eine umfangreiche Bevölkerungs-Befragung, bei der sich ca. ein Drittel zu den Kulturell-Kreativen (auch Integral-Schöpferische genannt) zählte – also Millionen erwachsene Frauen und Männer! Auch weltweit gelten sie als die am schnellsten wachsende Wertegruppe. (Quelle: SpiritualWiki und Wikipedia/“Kulturell-Kreative“) In Deutschland und 7 anderen europäischen Ländern ergab eine ähnliche Umfrage 2006 sogar etwas höhere Zahlen. 2009 ging man von rund 70 Millionen „alternativen“ Menschen in Europa aus! (Quelle: „Slowcities“ www.heuer-dialog.de)

Als ich das zum ersten Mal las, konnte ich mir das nicht vorstellen. Sicher gibt es viele, die das offensichtlich leben. Aber im alltäglichen Straßenbild nehme ich nicht war, dass es ein Drittel sind. Allerdings bemerkte ich schon sehr oft, dass der erste Eindruck täuscht! Da erzählen mir Menschen, die man äußerlich vielleicht als „Stinos“ bezeichnen würde, aber mit denen ich beruflich oder privat ins Gespräch komme, dass sie auf die vegetarische Ernährung umgestiegen sind, dass sie wegen der Neurodermitis der Tochter zu alternativen Therapien gekommen sind oder wie hoch der Stapel spiritueller Bücher auf dem Nachttischchen ist. Die ihren Hund nicht mehr mit Stachelhalsband erziehen wollen und Alternativen zum industriellen Trockenfutter suchen, oder die den sicheren Bürojob aufgegeben haben und jetzt mit ganzem Herz alte Handwerkstechniken vermitteln.

Ich bin dann immer sehr berührt und habe mich bisher jedes Mal über diese Entwicklungen für die Einzelnen und für unsere Gesellschaft gefreut. Ich liebe es sehr, Tag für Tag zu erleben, wie die Vision vieler von einem harmonischen, friedlichen, lebendigen Miteinander mit allem weiter Gestalt annimmt! Auch hier im Land Brandenburg.


 

Abb: ©Anette Dröge

Über den Autor

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erlernte die Tierkommunikation 2002 bei Amelia Kinkade in den USA. Dadurch Sensibilisierung für das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren. Seit 2005 Mitglied im Tierschutz e.V. sowie beim MUT e.V. (der die Kinderbauernhöfe in Berlin mitfinanziert) und
ehrenamtlich tätig für Tiere aller Art, um so kraftvoll und sanft Veränderungen im Zusammenleben zu erreichen. Sie bietet in ihrer „Gartenpraxis“ Odenwaldstr. 9 in Berlin-Schöneberg Tierkommunikation und Therapie für Tiere, Reiki-Ausbildungen in den 1. bis 4. Grad sowie das Erlernen der Tierkommunikation an.

Mehr Infos

Seminare:
Wochenendseminar „Erlernen der Tierkommunikation“:
24.-25. Januar;
14.-15. Februar;
28.-29. März
Infostand und Vorträge zur „Tierkommunikation“:
20.-22. Februar auf der Esoterikmesse Berlin

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