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Erlebte Faszination des Aloha-Spirits

Ob „AWA-Zeremonie, Schwitzhütte oder Hula on the street“ – die Lebendigkeit dieser Tradition und Lehre ist auch gleichzeitig der ihr innewohnende Zauber. Wenn man es in der „Lomilomi- oder Hot-Lava-Stone-Massage“ spüren kann, ist es Entspannung pur. Es hautnah erleben kann man aber wirklich nur auf dem Kraftplatz Hawaii. Jährlich bringt unsere Studienreise eine kleine Gruppe diesen Geheimnissen näher, fernab vom Tourismus. Huna meint das, was verborgen, nicht offensichtlich ist – und so erfahren wir es dann auch.

Ka Huna und Lomilomi-Massagen sind inzwischen auch in unseren Breiten geläufige Begriffe und gelegentlich finden wir Angebote dieser wundervollen Methoden ohne tagelanges Reisen bis auf die Inseln mitten im Pazifik. Ja, auch Ausbildungsangebote konnte ich schon entdecken – obgleich sich mir dann schon die Frage stellt, wieviel „Aloha-Spirit“ dabei wirklich zu spüren ist.

Die Erde spricht

„Die Erde unter meinen Füßen bewegt sich“ rufe ich ganz erstaunt den anderen zu, die mit mir vom „TARA-Process“ kommend den Unterrichtsraum im Freien, mitten im Regenwald von Big Island verlassen. Vielleicht bilde ich es mir nur ein oder bin inspiriert von der TARA-Arbeit „Höre – die Erde spricht“? Einer nach dem anderen stellt sich genau an diese Stelle. „Ja wirklich!“ Obgleich wir ca. 20 km vom aktiven Krater des Pu’u O’o entfernt sind, ist diese Lebendigkeit im Inneren der Erde spürbar. Einige Tage später wird es uns noch deutlicher: Wir lassen das Auto nach zehn Minuten Fahrtzeit am Straßenrand stehen und laufen einen schmalen, fast zugewachsenen Weg durch den Urwald. Inzwischen wundern wir uns kaum noch und finden tatsächlich hier die „Sauna“. „Steamvents“ nennt man diese natürlichen Grotten. Regenwasser dringt in das Lava-Gestein ein und erwärmt sich so, dass es als Dampf wieder aufsteigt. Durch ein kleines Loch schlängeln wir uns vorsichtig hinein und genießen die natürlichste Sauna, die ich je erlebt habe. Ähnlich ist es auch in den „Warmponds“, dort wird das Meereswasser auf solch natürliche Weise aufgeheizt, sodass wir für unser Wasser-Shiatsu geniale Bedingungen von ca. 32°C haben.

 

Die Kraft der Natur

Hawaii DelfineTotales Loslassen und Entspannung pur erleben wir unter Anleitung des erfahrenen Therapeuten Nicolay. Er, der schon viele Länder bereist hatte, bevor er hier heimisch wurde, vermittelt uns viel Interessantes über Natur und Traditionen. Im „Vulcanoes National Park“ staunen wir über den riesigen „Hanemaumau-Krater“ und erleben bei Nacht aus nächster Nähe, wie gemächlich die rotglühende Lava die Insel täglich um einige Zentimeter wachsen lässt. „Hier kannst du hautnah spüren, über welche Kraft die Natur verfügt“, sagt Robin, ein deutscher Geologe, der hier im Park sein Praktikum absolviert. Er begleitet uns, und es ist seine erste Führung in Deutsch. Weshalb der Dauerregen dann unerwartet doch aufhörte, war allerdings auch ihm unerklärlich – nur zwei unserer Gruppe schmunzelten vergnügt in sich hinein. Warum wohl?

 

Aloha-Spirit – gelebte Liebe

Es vergeht kein Tag ohne Abenteuer oder Erlebnis: ob es der schwarze Lava – Sandstrand, die Bucht und das Schwimmen mit den frei lebenden Delphinen, die 22 Klima- und Vegetationszonen, der Lava-Tree-Park mit den unsichtbaren Manehunins (vergleichbar mit unseren Heinzelmännchen), gigantische Wasserfälle oder geheimnisvolle Höhlen sind, der Unterricht in Permaculture, Dolphindance, Yoga, Tai Chi oder die Ausbildung in Lomilomi-Massage – alles offenbart uns den „Aloha-Spirit“ – die „gelebte Liebe“. Die Herzlichkeit der Inselbewohner ist rührend und ihre Lebensart verkörpert dieses Aloha. Wenn ich heute eine Lomolomi-Massage gebe, dann spüre ich das alles mit jedem Ton der Hula-Musik, die mich dabei begleitet. Ich bin im Fluss und kann es weitergeben.

Big Island ist eine wilde Schönheit und der wohl authentischste Platz der Erde – authentisch im Sinne von natürlicher Ordnung, MenschSEIN, gelebter Liebe. Es ist eine Reise in eine andere Zeit – in die Herzenszeit, in die Zukunft. Das wird gebraucht und tut uns hier ganz besonders gut. Wer sich eingeladen fühlt, kann sich uns anschließen – einmal im Jahr vom 5.-28. April.

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