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Das Thema „Rückenschmerzen“ beschäftigt nicht nur leidende Patienten, sondern auch Ärzte, Heilpraktiker und Gesundheitspolitiker – letztere vor allem wegen der hohen Kosten, welche Diagnose und Therapie von Rückenleiden verursachen. Nach aktuellen statistischen Erhebungen leidet zwischenzeitlich jeder dritte Deutsche unter Rückenschmerzen und die Therapieerfolge halten sich trotz des vergleichsweise enormen medizinischen Aufwandes sehr in Grenzen.

Eine Therapieform, die auf breiter Basis angewendet einen entscheidenden Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen leisten könnte, verbunden mit einer hoher Behandlungseffizienz, ist die Wirbelsäulenmethode nach Dorn und Breuß. Diese Technik ist sowohl einfach wie genial. Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheibenleiden oder degenerative Veränderungen, wie Bandscheibenvorfälle, Wirbelblockierungen, Wirbelgleiten, Ischialgien, Beckenschiefstände oder vermeintliche Beinlängendifferen- zen, Gelenks- oder rheumatische Erkrankungen und vieles mehr sind leicht, risikolos und mit ungewöhnlich guten Erfolgsaussichten direkt am Ort des Geschehens zu „behandeln“. Auch Krankheiten, die schulmedizinisch als unheilbar gelten, wie beispielsweise Skoliosen (seitliche Verkrüm- mungen der Wirbelsäule), konnten mit dieser Methode in zahlreichen Fällen erfolgreich therapiert werden. Selbst da, wo bisher eine Operation als unvermeidbar erschien, ist häufig Hilfe möglich.
Dabei ist weder kostenaufwendige Medizintechnik noch Röntgen erforderlich – es handelt sich um ein wirkliches Naturheilverfahren ohne Chemie und Strahlenbelastung. Und die Methode ist, im Gegensatz zur klassischen Chiropaktik, wo Muskeln und Bänder durch ruckartige Dehnungsbewegungen überlastet werden, bei Bedarf beliebig oft wiederholbar.

Wenn Spritzen nicht mehr helfen, bekommen Patienten auf die Frage nach der Ursache ihrer Beschwerden meist zu hören: Das seien Abnützungserscheinungen und dagegen könne man nichts tun. Das ist grundsätzlich nicht richtig! Eine Maschine nützt sich ab, der Mensch regeneriert sich, so lange er lebt. Jede Zelle des Körpers erneuert sich ständig, jedes Organ unterliegt einem ununterbrochenen Auf- und Abbauprozeß. „Wenn sich Körperteile abnützen würden, dann müßten ganz zuerst unsere Hände und Finger daran glauben“, sagt Dieter Dorn zu diesem Thema. Und Breuß setzt diese Erkenntnis in seiner äußerst wirkungsvollen Massage um.
Während die Dorn-Methode direkt an den fehlstehenden Wirbeln und Gelenken ansetzt, ist die Breuß-Behandlung eine sanfte, energetische Wirbelsäulenmassage, die einerseits bereits einrichtet, andererseits eine Regeneration unterversorgter scheinbar „verschlissener“ Bandscheiben einleitet und oftmals bereits ohne weitergehende Maßnahmen zu Besserung oder Heilung führen kann. Man massiert dazu unter gleichzeitiger Streckung der Wirbelsäule in verschiedenen Arbeitsschritten eine spezielle Ölmischung in die Wirbelzwischenräume und erreicht damit zusätzlich eine wohltuende Entspannung und Entkrampfung der Muskulatur, was für die darauffolgende Dorn-Behandlung die beste Voraussetzung darstellt.
Beim Richten nach Dorn kontrolliert der Therapeut die Stellung der einzelnen Wirbelkörper und im Falle einer Verlagerung, die für geübte Hände deutlich spürbar ist, wird durch sanften Druck auf Dorn- oder Querfortsatz der Wirbel in seine angestammte Position zurückgeschoben. Dies ist allerdings nicht ohne flankierende Maßnahmen möglich, weil die verspannte Muskulatur um jeden Preis eine Repositionierung des Wirbels verhindern möchte. Deshalb muß der Patient, nachdem zuvor Hüftgelenksfehlstellungen und Beckenschiefstände beseitigt worden sind, bestimmte Schwingbewe- gungen mit Bein, Arm oder Kopf ausführen, die bewirken, daß der Muskelapparat in Bewegung kommt und eine rhythmische Dehnung des zu bearbeitenden Wirbelsäu- lenbereiches stattfindet. Durch diesen Kunstgriff kann der Wirbel sanft und ohne großen Druck des Therapeuten in seine ursprüngliche Position zurückkehren.

Aber diese Therapie ist mehr als nur eine Wirbel- oder Gelenkskorrektur im herkömmlichen Sinne. Sie lebt unter anderem von dem Wissen der Wechselwirkungen zwischen Körper, Energiestrukturen und der Seele des Menschen und erreicht nicht nur die Wirbelsäule selbst, sondern über die Spinalnerven bzw. Energiemeridiane (u.a. den benachbarten Blasenmeridian) die meisten Organsysteme unseres Körpers.
Viele organische Erkrankungen und sogenannte „funktionelle Störungen“ haben häufig ihre Ursache in Verschiebungen, Fehlstellungen oder Blockaden einzelner oder mehrerer  Wirbel bzw. Gelenke sowie in Verspannungen der dazugehö- rigen Muskelpartien. Unverarbeitete Probleme, Traumata und alles, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen, wird im wahrsten Sinne des Wortes im Körper gespeichert, häufig im Bereich der Rückenmuskulatur, im „Haus der Seele“. Die auf diese Weise aus ihrer Normalposition gezogenen Wirbel reizen dann ihrerseits die aus den seitlichen Kanälen austretenden Nervenstränge, von denen jeder einen anderen Bereich unseres Organismus versorgt. Und damit wird der Kreislauf geschlossen: Es manifestiert sich im Körper eine Erkrankung, die in der Regel sehr deutlich auf das ihr zugrundeliegende seelische Problem hinweist.

So kann man beispielsweise bei einer ursprünglich auf Rückenschmerzen zielenden Behandlung beobachten, daß jahrelange chronische Erkrankungen im Verdauungsbereich (Verschiebung des 6.Brustwirbels), asthmatische Beschwerden (3.Brustwirbel) oder Migräne (1.Halswirbel-Atlas) sich nach dem Richten spontan verbessern oder sogar völlig verschwinden. Bei Menschen, die sich permanent überlasten, und mangels Vertrauen alles allein machen wollen, dabei aber unter ihrer selbst aufgebürdeten Last fast zusammenbrechen, ist regelmäßig der erste Brustwirbel verschoben. Das äußert sich dann auf der Körperebene in Nackenverkrampfungen und Schulterschmerzen sowie einer gebeugten Haltung.
Bewegt man während einer Therapie einen solchen Wirbel in seine ursprüngliche Lage zu- rück, dann ist es möglich, daß sich der beschriebene Vorgang umdreht: Es löst sich das „gespeicherte“ seelische Trauma und rückt ins Bewußtsein des Patienten. Dieser Prozeß kann allmählich ablaufen oder schlagartig ausgelöst werden – eine große Verantwortung für den Therapeuten, aber auch eine große Chance für den Patienten, sein Problem endlich erkennen und trans-formieren zu können.

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