Anzeige

Wenn es eine feinstoffliche und spirituelle Welt in und um uns herum gibt, dann muss es auch in uns eine Anlage dafür geben, diese für unsere physischen Sinnesorgane nicht erkennbare Welt wahrzunehmen und zu erfassen. Medialität oder Hellsichtigkeit ist also keine “Zauberei“ und auch keine besondere Eigenschaft bestimmter „auserwählter“ Personen, sondern eine Fähigkeit in jedem von uns, der wir uns einfach öffnen können. Bei mir selbst war eine Theta-Healing-Ausbildung der entscheidende Türöffner.

Ich gehöre zu einer Generation, die, wie viele Generationen vor ihr, so viel vergessen hat, dass sie sich nun wieder langsam und teils mühsam an sehr vieles erinnern muss. Unsere Kinder werden es leichter haben, das sehe ich bereits. Doch inzwischen habe ich keinen Zweifel mehr an der Existenz einer feinstofflichen spirituellen Welt. Und ob wir nun an sie glauben oder nicht, spielt für ihre Existenz gar keine Rolle. Daher trägt auch jeder von uns das in sich, was wir „mediale Fähigkeiten“ nennen, also die das Potenzial, die feinstoffliche spirituelle Dimension in uns und um uns herum wahrzunehmen. Ob wir es nun wissen oder glauben oder nicht. Gleichzeitig ist es so, dass nicht alle die Türen der Wahrnehmung zur selben Zeit für sich öffnen. Den Zeitpunkt bestimmt jeder für sich. Und manche tun es gar nicht. Doch das Potenzial ist immer und in jedem Menschen vorhanden.

Manchmal öffnen sich unsere medialen Kanäle (Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen) im Zusammenhang mit einem schwerwiegenden Ereignis in unserem Leben. Das können zum Beispiel Verlust, Krankheit, jede Art von Katastrophen oder eine Kombination daraus sein.

Oft entwickelt sich die Medialität über einen längeren Zeitraum. Viele Menschen haben in diesem Fall eine Art Lebensthema, das sie zu verstehen, zu bewältigen und zu lösen suchen. Und manchmal werden wir einfach damit geboren und bleiben bewusst ein ganzes Leben dabei. Oder wir sind es plötzlich einfach. Wie mein Osteopath, der im vierten Studienjahr plötzlich anfing, mit den Händen zu hören. Einfach, weil er innerlich so weit war und seine Neugierde seine Angst überwog.

Kopfkino oder Hellsichtigkeit

In meinem Fall war es ein Lebensoder auch Seelenthema, das ich seit meiner Kindheit erforsche: Beziehungen. Diese Forschungsreise und der innige Wunsch, das Wesen von Beziehungen zu verstehen, um wahre Liebe in mein Leben zu bringen, führten mich zunächst zur Psychologie und dann zur Spiritualität. Und in meinem ersten Theta-Healing-Seminar vor ein paar Jahren wurde ich mir schließlich meiner Hellsichtigkeit bewusst. Ich hatte es immer ängstlich und verständnislos „Kopfkino“ genannt, ohne zu wissen, wie viel mehr es ist.

Von da an wurde meine Wahrnehmung stärker und klarer. Ich hatte weder bewusst darum gebeten noch war ich wirklich vorbereitet, und so musste ich zunächst lernen sie zu beherrschen, so dass sie mich nicht einfach mitten im Gespräch mit einem Menschen „überfiel“ und zum Teil auch überwältigte. Zum Beispiel traf ich jemanden und sah plötzlich völlig unerbeten Dinge, die die Mutter und die Familie dieser Person betrafen, mir schossen die Tränen in die Augen und ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Eine erfahrene Schamanin half mir an diesem Punkt, innerlich zu klären, wann ich derartige Bilder und Informationen empfangen wollte und wann nicht. Mit dieser neuen Sicherheit konnte ich weitergehen.

Von der Hellsichtigkeit zur Hellfühligkeit

Mit der Zeit öffneten sich weitere Kanäle in mir. Ich fühle und höre nun auch hell. Ich kommuniziere mit Pflanzen und Tieren (nicht so oft, aber es geht ☺), ich stelle Fragen an meine höhere Kraft und erhalte Antworten, ich weiß plötzlich Dinge, die ich „eigentlich“ nicht wissen kann.

Ganz normal. Es ist eine sehr schöne Sache und im Grunde unsere Natur. Niemand muss sich davor fürchten oder dem aus dem Weg gehen. Medialität macht unsere Existenz und unser Zusammenleben leichter und besser. Und jeder hat sozusagen seine Spezialität, seine eigene Richtung, seine Besonderheit der Wahrnehmung im Kanal oder in den Themen, denen er/sie sich insbesondere widmen möchte.

Sich-Öffnen für die eigene Medialität

Auf die Frage, ob man Medialität erlernen kann, weiß ich keine wirkliche Antwort. Kann ich etwas erlernen, was ich im Grunde schon kann? Ja und nein. Ich vermute, es handelt sich eher um eine Bereitschaft und um ein Öffnen als um ein Erlernen. Sobald der Mensch bereit ist, öffnet sich die Tür. Und dann geht es ums Praktizieren und Vertrauen-Lernen. Für mich war im entscheidenden Moment Theta Healing der Weg ins Vertrauen. Ich vermute, je größer unsere Angst vor unseren Fähigkeiten, vor unserem Wesen und vor unserer wahren Aufgabe ist, umso tiefgreifender und scheinbar dramatischer fällt der Wandlungsprozess aus.

Oftmals sind es gerade die Menschen, die scheinbar null Bezug zur Spiritualität haben, die plötzlich wach werden für ihre medialen Fähigkeiten. Viele verstandesorientierte Männer, die ich kenne, lassen sich von ihren Frauen inspirieren und öffnen sich auf diese Weise für Spiritualität und Medialität. Und manchmal auch umgekehrt. Das ist, wie ich finde, ein wunderbar partnerschaftlicher und leichter Weg. Spirituelle Öffnungen können eben auch mit Leichtigkeit und Freude geschehen! Wir brauchen auch nicht unbedingt einen bestimmten Unterricht oder Lehrer, sondern eher einen Motor, eine echte innere Motivation, uns zu verändern, zu bewegen und zu entwickeln. Und dann findet uns das Buch, die Ausbildung, der Mensch, der uns führt oder inspiriert.

Gibt es ein Thema, das dich umtreibt, mit dem du schon dein ganzes Leben oder schon viele Jahre befasst bist? Oder hast du eine Sehnsucht, die du verborgen oder nicht ganz so verborgen in dir spürst? Das ist dein Motor. Folgst du diesem Thema oder dieser Sehnsucht und lässt dich durch nichts davon abbringen, zur Lösung bzw. zum Ziel zu gelangen, dann findest und lebst du früher oder später entweder die Liebe und Partnerschaft, von der du immer geträumt hast, oder du erkennst und lebst deine Berufung – oder sogar beides gleichzeitig.

Denn: Wenn du eines lebst, so wird das andere folgen, so gewiss, wie der Tag auf die Nacht folgt. Auf dem Weg dahin wird sich deine Bewusstheit und damit automatisch deine Medialität entwickeln. Ob du sie zu einem Hauptthema in deinem Leben machst und damit arbeitest oder ob sie einfach ein Teil deines Lebens ist und dich führt, das wird sich ergeben und wird dir gezeigt. Medialität ist nichts Besonderes. Besonders ist, wer du bereit bist zu sein, ob du bereit bist, deine Fähigkeiten ins Leben zu bringen und wie und mit wem du sie teilst.

Über den Autor

Avatar of Claudia Shkatov

Claudia ist Intuitive Heilerin und arbeitet unabhängig von einer bestimmten Technik oder Lehre mit ihren Fähigkeiten des hell Fühlens, Sehens und Hörens und ihrer Fähigkeit direkt zu wissen, um Menschen darin zu unterstützen Klarheit und Frieden in ihren Beziehungen zu leben.

Beziehung ist für Claudia die Grundlage für alles im Leben. Wie offen und vorbehaltlos ein Mensch in der Lage ist, in Beziehung zu sein – ob mit einem Menschen, einer Situation oder einem Gefühl – sowie das Maß, in dem er sich selbst und anderen zuhören kann, bestimmt seinen Erfolg im Leben, seine Gesundheit und sein Glück in der Liebe.

Ihre Arbeit nennt sie ‚Herzen Hören’, da dies am besten ausdrückt, was geschieht, wenn sie sich in einen Menschen einfühlt um wahrzunehmen und zu klären, was sein Herz und damit seine Fähigkeit und Bereitschaft in Beziehung zu sein blockiert.  Da auch Gruppen oder Organisationen aus Menschen bestehen und somit ein Herz im Sinne eines Wesenskerns und einer Höheren Intelligenz besitzen, ist diese Arbeit auch für Teams und Unternehmen wertvoll.

Besonders wichtig ist Claudia in ihrer Arbeit, dass Menschen durch die Erfahrung der inneren Klärung und Auflösung einer Blockierung, gleichzeitig Vertrauen in die eigenen intuitiven Fähigkeiten gewinnen können. So werden sie ermächtigt, ihr Herz auch ohne Unterstützung von außen selbst zu hören – und zu heilen.

Claudia lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in bei Berlin und arbeitet in den Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch, per Telefon, Skype oder persönlich.

Eine Antwort

  1. Profilbild von shumil
    shumil

    Danke, ein sehr angenehm gelesener Artikel!

    “ … eine echte innere Motivation, uns zu verändern, zu bewegen und zu entwickeln.“

    Dazu ist meine persönliche Meinung, dass wir uns nicht ‚verändern müssen‘ brauchen, sondern dass wir immer vollkommen sind und uns mit jedem Tag (‚automatisch‘) entwickeln durch Erleben.

    Entscheidend ist, wie bewusst wir unterwegs sind, und da ist ein Türöffner sehr hilfreich – es gibt so unzählige Wege zum Selbst, man braucht nur irgendwo anzufangen, und dann geschieht das was du beschreibst:

    „Wenn du eines lebst, so wird das andere folgen, so gewiss, wie der Tag auf die Nacht folgt.“

    „Gesunder Geist in gesundem Körper“ und dadurch eine gesunde Seele – man kann also auch mit bewusster Ernährung anfangen … und dann geht alles wie von SELBST!

    „Ganz normal. Es ist eine sehr schöne Sache und im Grunde unsere Natur.“ – ja, die 90% für uns (meist) nicht-wahrnehmbare Wirklichkeit ist voller Leben, und das ist immer um uns herum, jeden Moment!

    Alles Liebe von Shumil!

    Viele Wege zum Selbst gibt es da: www.shumil.npage.de

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*