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Auf dem Undinenhof im Havelland können die Besucher der großstädtischer Reizüberflutung in vielfältiger Weise entfliehen. Auf einem Bauernhof mit vielen Tieren, die ausdrücklich nicht zum Verzehr gedacht sind, kann der Besucher den Tieren nachspüren und seinen natürlichen Bezug zu Erde, Natur und Tieren wieder finden. Die Tiere laufen frei herum und können von den Besuchern gezeichnet, gemalt oder plastiziert werden. Auch die direkte Kommunikation mit Tieren (Pferden, Minischweinen, Schafen, Hunden, Katzen, Waschbären uvm.) kann erlernt werden. Ängste vor Tieren können sich in ungeahnte Wahrnehmungen unserer selbst wandeln. Besucher können besonderen Instrumenten wie dem Hang oder der Schlitztrommel ganz persönliche Töne entlocken und haben dabei auch schon faszinierte Zuhörer aus der Tierwelt gehabt.


Wer mehr der kreativ-handwerklichen Seite des Landlebens nachspüren will, kann spinnen lernen, Wolle mit Pflanzen färben oder die Rohwolle der Hofschafe kreativ bearbeiten (Kardieren), kann durch filzen, stricken, häkeln oder andere Handarbeitstechniken wieder in die eigene Kreativität finden. Auch Stoff- und Papierdruck gehört zum Angebot. Es gibt viel zu entdecken, gerade auch für Menschen, die sich vielleicht für unkreativ halten.

Wer es lieber mit besinnlicheren Aktivitäten versuchen will, kann angeleitete Meditationen z.B. zur Wahrnehmung des Havellandes und seiner besonderen Kräfte nutzen. In dieser „wässrigen“ Landschaft entstand das Märchen von der Meerjungfrau Undine. Und genau dieses Wesen, das von den Menschen nicht gehört werden konnte, zu denen es sich hingezogen fühlte, ist zum Sinnbild dieses Projektes geworden: als Aufforderung, einmal doch in die „sprachlose“ Welt hinein zu lauschen. Und nebenan ist das Naturschutzgebiet mit den Großtrappen, von denen es nur noch einige hundert Exemplare auf der Erde gibt. Mit etwas Glück können die Besucher sie dort sehen.

Wer erstmal einen halben Tag am Undinenhof reinschnuppern möchte, kann sich den offenen Terminen des gemeinnützigen Vereines Undinenhof e.V. anschließen. Wer mehr will, kann Schnuppertage oder Wochenenden buchen (Gästezimmer, Ferienwohnung im liebevoll eingerichteten Landhausstil). Wer richtig eintauchen will, kann auch seine Ferien auf dem Undinenhof verbringen. Der Hof wurde von den Eheleuten Gregor und Hendrikje Arzt vor 11 Jahren gegründet und mit viel Liebe renoviert. Gregor Arzt ist Geomant und Hendrikje Arzt Heilpraktikerin, beide sind überwiegend heilerisch tätig.

 

Das Einfache, das schwer zu machen ist

„Sie bemerken oft bei ihrer Arbeit, wie groß der Hunger der Menschen nach Verbindung mit den Naturkräften bzw. den eigenen Wurzeln ist und wie wenig dieser durch übliche touristische Angebote auf dem Lande wirklich gestillt werden kann. Oft hilft es, sich durch nichts als bloßes wahrnehmen der Natur zu nähern und es überrascht, um wieviel wir durchlässiger werden, wenn wir künstlerisch oder meditativ in der Natur tätig sein können, ohne eben etwas Besonderes von ihr zu wollen. Ja eben das Einfache, das schwer zu machen ist“ (Bert Brecht).


Abb: © Hendrikja Arzt

 

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