Anzeige

Ein weit verbreiteter Irrtum über die Astrologie ist, dass „die Sterne eine Wirkung“ auf die Erde – und damit auch auf die Menschen – hätten. Eine solche Wirkung, im physischen Sinne verstanden, gibt es nicht. Vor allem nicht in Bezug auf feinstoffliche Ebenen menschlichen Seins – wie z. B. das Seelische oder das Spirituell-Mentale. Im Gegenteil! Astrologie ist ein Symbolsystem, mächtig und inhaltstief in der Messung von Zeitqualität, ein Resonanzbarometer, welches analoge Schwingung vom Sender zum Empfänger schickt. Die Bedeutung der Worte: „oben wie unten“ oder „innen wie außen“ spiegeln dieses analoge Prinzip wider.

Wenn wir nun also die Tendenzen für 2006 aus astrologischer Sicht betrachten, so spiegeln wir Gestirnskonstellationen des entsprechenden Zeitraumes ins menschliche Erleben und übersetzen die gespiegelten Symbole in verständliche Sprache. Astrologen sind Dolmetscher.
2006 im Einzelnen:

Haupttendenzen

1. „Heimkehr“. Dies meint, dass ungleich mehr Menschen als sonst erkennen werden, wie wichtig das „In-sich-selbst-zuhause-Sein“ ist. Die zu erwartende Konfrontation mit der eigenen Herkunft und daher der archetypisch polaren „Fühlfunktion“ wird zudem Praktiken blühen lassen, die sich mit der Klärung von Anliegen aus diesem Bereich befassen, z. B. das Familienstellen.

2. Sehr im Gegensatz zur „Fühlfunktion“ ist aber auch das Denken, das Geistige stark präsent! Im Unterschied zu vorherigen Jahren geht es vor allem um die Intensität der Polarität von Fühlen und Denken. Diese wird stark ausgeprägt sein. Das bedeutet, dass Menschen gleichzeitig auf beiden Ebenen große Ressourcen entdecken können, um das Leben sinnvoller zu gestalten. Meistens gibt es eine eindeutige Tendenz in die eine oder die andere Richtung, sowohl auf Jahresabschnitte bezogen als auch auf das Individuum. 2006 ist aber eine starke Ausgeglichenheit von Denken und Fühlen zu erwarten – also Entwicklungspotenzial doppelspurig!

Januar
Neptunische Auslösungen in Verbindung mit der Sonne lassen den Jahresbeginn eher verzögert beginnen, bzw. viele werden erst ein bis zwei Wochen brauchen, bis sie in die Startlöcher kommen. Es handelt sich um eine Art „verlängerten Kater auf kollektiver Ebene“, also eine Art „gemeinsames Verschlafen“ des Startschusses. Wirklich problematisch ist das aber nicht, denn der Februar wird durchweg anders werden …

Februar
So ruhig, fast verschlafen das Jahr begann, so vehement kraftvoll wird es im Februar fortfahren. Aufgrund heftiger Mars-Pluto-Auslösungen werden sich teilweise lange gestaute Energien ähnlich einem Vulkanausbruch freisetzen, möglicherweise vorzugsweise innerhalb langjährig bestehender zwischenmenschlicher Beziehungen. Dort werden einerseits versteckte Grabenkämpfe wie auch offen ausgetragene Duelle die Szene bestimmen. Es ist anzunehmen, dass im Februar viele Beziehungen zerbrechen werden. Eine wahre Klärung der Vorgänge wird dabei vermutlich erst im Juli und August stattfinden können, wenn sich der Rauch verzogen hat und Abstand zu den Vorgängen das Verhalten prägt.

März
Für viele Menschen wird dieser Monat – sehr im Gegensatz zum Jahresbeginn – geprägt sein von finanziellen Überlegungen, teilweise auch von entsprechenden Befürchtungen. Es ist hier aber zu bedenken, dass diese Befürchtungen keine reale Grundlage haben und sich eher in den Köpfen als auf den Konten abspielen. Oder anders gesagt: Ein übermäßiges Grübeln über finanzielle Angelegenheiten verschärft reale Konflikte unnötig. Also: Wenn´s um´s Geld geht – Gedanken zügeln!

jahres3.jpgApril
Der April wird, obwohl Vorboten des Frühlings an die Türen klopfen, bestimmt sein von großem Ernst, großen Gefühlen, großen Taten. Saturnische Komponenten in Verbindung mit Mond lassen jedes Handeln und Fühlen in einer bedeutsamen Weise groß und wichtig erscheinen. Das ist gut so, denn auf diesem Wege werden wir uns darüber klarer, dass unser Handeln im Grunde von tiefen Gefühlen und weniger von vorüber gehenden Gedanken bestimmt wird. Der April wird der Monat der Instinkte sein. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, dass viele von uns für diese „Instinktsicherheit“ auch einen recht hohen Preis bezahlen müssen: teilweise werden sich sehr alte Schmerzmuster ins Bewusstsein drängen. Motto: Nicht wegschauen – sondern hineinfühlen!

Mai
In einer gewissen Weise vollziehen sich im Mai ähnliche Inhalte wie zuvor im März – nur interessanterweise mit umgekehrtem Vorzeichen. Untypisch wird sich der „Wonnemonat“ für sehr viele Menschen durch eher schwere und belastende Gedanken zeigen wollen, basierend auf Befürchtungen um materielle Sicherheit. Auch hier gilt: Kontrolle der Gedanken! Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Nur wenige von uns werden sich eventuell gerade im Mai über unverhofften Geldsegen freuen können. Wer Lotto oder ähnliches gespielt haben sollte, muss unbedingt auch an die Überprüfung seines Scheines denken. Es wäre nicht das erste Mal, dass Glückspilze unter Pluto- und Jupiterkonstellationen vergessen hätten, ihr Geld abzuholen.

Juni
So wie es früher einen „Tag der Arbeit“ gab, so gibt es 2006 einen „Monat der Arbeit“. Im Juni gilt es wie zu keiner anderen Zeit des Jahres, ein Resümee, eine Bilanz zu ziehen in Bezug auf den eigenen Platz im Leben. Bei den meisten von uns wird noch viel Arbeit am Selbst zu leisten sein, der Juni eignet sich bestens dazu. Manchen von uns wird diese Arbeit auch zu viel sein, gerade weil der Sommer vor der Tür steht. Doch gilt es zu bedenken, dass keine (Lebens-) Meister vom Himmel fallen. Sonne und Saturn, die beiden für diesen Monat bestimmenden Planeten, würden uns sagen: „Es gibt keine falschen und richtigen Wege – es gibt nur falsche und schwere Wege.“ Wer letzteren im Vorsommer geht, um wahrhaft an sich zu arbeiten, wird Lohn ernten, der wahren Wert hat!

Juli
Ein uralter Spruch lautet: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Wenn man derartige Sprüche generell auch nicht ernst nehmen muss – im Juli 2006 macht er durchaus Sinn! Wobei das Hauptaugenmerk nicht auf „Arbeit“ sondern eher auf „Vergnügen“ liegt. Dies gilt vor allem für diejenigen von uns, die vornehmlich mit Arbeit an sich selbst beschäftigt sind, also einer Arbeit, die wohl zum Schwersten gehört. Der Juli fördert das Abspannen, das Sich-hängenlassen, den wohlverdienten und kräftespendenden Abstand zum eigenen Tun. Es geht um das „Lassen“ in einer tiefen und existenziellen Weise, um genau daraus neue Kraft für alles Weitere zu schöpfen.

August
Wer sich vornehmlich um die eigene oder fremde spirituelle Weiterentwicklung auf allen Ebenen bemüht, der sollte vor allem den August zu deren Kultivierung nutzen. Keine Zeit des Jahres ist besser geeignet für Erfahrungen von Transzendenz. Empfehlenswert ist der Kontakt zur Sonne selbst, wegen der zu erwartenden Hitze vornehmlich in den Morgen- und Abendstunden. Über die spirituell hochschwingende Sonnenkraft dieses Monats kommt mehr Input als normalerweise üblich. Einziges kleines Manko dieses Monats: eine eventuell schwer zu haltende Kontinuität im Tun (Neptunbeteiligung) – aber wer es ernst meint mit sich und anderen, der wird aus der überschüssigen Kraft dieses Monats auch seine Kontinuitätsreserven holen.

jahres3_1.jpgSeptember
Was im August gesät wurde, kann vielfach bereits im September geerntet werden! Dieser Monat steht ganz im Zeichen der Veränderung (auf Erden), vornehmlich in dem Sinne, als ein erwecktes spirituelles Potenzial seinen Weg hinunter in die weltliche Realität finden will, um dort genutzt werden zu können. Es ist anzunehmen, dass der September 2006 überdurchschnittlich vielen Menschen die Einsicht beschert, dass Spiritualität vor allem „auf Erden gelebt“ werden muss – und nicht nur gedacht, gewünscht oder vielleicht auch zu lange „erlernt“ zu werden braucht. Motto: Den Himmel auf Erden leben!

Oktober
Die Frage der Wertschätzung der eigenen Person wird die Zeitqualitäten des Herbstes 2006 beherrschen. Dabei sollte das Hauptaugenmerk diesmal auf die körperlichen Aspekte gelegt werden. Die Yogis heiligen den Körper, indem sie mit einer Laterne in ihm wandern und all seine Ecken ausleuchten. Alle diejenigen von uns, die meinen, bezüglich der Huldigung des eigenen Körpers noch Defizite zu haben, sei geraten, den Oktober für beeindruckende Erfahrung auf dieser Seinsebene zu nutzen. So sollte alles im Vordergrund stehen, was dem körperlichen Wohlbefinden dienlich ist.

November
Obwohl es ein klein wenig zu früh erscheint, so eignet sich der vorletzte Monat des Jahres 2006 hervorragend für ein Resümee des vergangenen Jahres und ein gleichzeitiges Neuorientieren auf 2007. Das Motto dieses Mars-Pluto-Zeitabschnittes lautet: „Was will ich wirklich? – Und was habe ich von den gesteckten Zielen noch nicht erreicht?“. Es geht um energetisch hoch aufgeladenes Brainstorming. Jeder, der noch zu viel Unzufriedenheit in sich trägt, erhält gegen Jahresende die einmalige Chance, dem Wesentlichen zu begegnen. Voraussetzung ist, dass man eine mentale Grundruhe bewahrt, um die richtigen Antworten auch hören zu können. Jede/r sollte sich auch vor Überschussreaktionen hüten, denn Stress ist kein guter Ratgeber.

Dezember
Zum Jahresende 2006 werden viele von uns das Gefühl haben, dass sie das vergangene Jahr im spirituell-mentalen Sinne sehr weiter gebracht hat. Dies kann dazu führen zu hoffen, dass dies so weitergehen wird. Für manche von uns mag dies zutreffen, für manche aber auch nicht. Und für Letztere gilt es zum Jahresende 2006, eine kritische Bestandsaufnahme dessen vorzunehmen, was bislang an erreichten Zielen vorliegt. Selbstkritik macht zu dieser Zeit absolut Sinn, denn es ist jetzt wichtig, nichts zu beschönigen. Wer dies tun würde, der hätte 2007 einen schwereren Start. Wer dagegen die eigene Lebensentwicklung von 2006 klar analysiert, der bleibt in Demut und Bescheidenheit – das wird sich auszahlen!

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*