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Wenn die innere und äußere Welt Gefahr läuft, aus dem Gleichgewicht zu geraten, versuchen wir mit aller Macht, unsere Realität zusammenzuhalten und zu schützen. Da, wo für Therapeuten oft kaum ein Durchkommen ist, erweist sich die ­Peter-Hess-Klangmassage als wirkungsvoller und unterstützender Wegbegleiter, indem sie auf ­nonverbaler Ebene berührt und in Dialog mit ­heilen Anteilen tritt.

Klangschalen  – wohtuende Klänge, die Blockaden lösen

Klangschalen berühren auf unterschiedliche Art und Weise. Menschen können körperlich, mental, emotional und im Verhalten beeinflusst werden. Die Arbeit mit Klangschalen gehört in den Bereich der biophysikalischen Ordnungstherapie und basiert auf der Vorstellung, dass lebende Wesen letztlich schwingende Systeme sind.

Jeder Mensch hat seine ­eigenen Schwingungsmuster – sowohl auf zellulärer Ebene, über Gewebeverbände als auch organbezogen. Diese Schwingungsmuster kommunizieren untereinander und beeinflussen sich gegenseitig.

Grundsätzlich gilt, dass die Peter-Hess-Klangmethoden an den Ressourcen und am Gut-Funktionierenden ansetzen. Widerstände des Klienten werden insoweit akzeptiert, als nicht versucht wird, diese zu brechen. In der klangtherapeutischen Arbeit gilt es, den Klienten dabei zu unterstützen herauszufinden, was er braucht, damit er den Widerstand auflösen kann.

Das Prinzip dieser Ganzheitsmethode ist die Stärkung der Selbstheilungskräfte. Körperliche und seelische Blockaden können sich mit den wohltuenden Klängen und Schwingungen der Klangschale lösen.

Stärkende Erfahrungen mit Klangmassage

Die österreichische Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin Dr. Bärbel Fichtl berichtet in dem Buch „Klangmethoden in der therapeutischen Praxis“ von einer Studie, bei der im Rahmen von regulären, stationär durchgeführten Alkohol- und Drogenentzügen circa 400 Klangmassagen auf renommierten Entzugsstationen in Wien und Niederösterreich durchgeführt wurden.

Diese Studie kommt zu dem Schluss, dass die Klangmassage verschiedene positive Resultate bewirken kann. In Bezug auf „Widerstände“ schreibt sie über die psychodynamische Einflussnahme durch die Klangmassagen, dass die häufig bestehende misstrauische Haltung von Suchtkranken gegenüber Einflussnahme von außen im Fall der Klangmassage verschwindend gering sei. „98 Prozent der Patienten konnten das Angebot nützen, ohne es, wie es häufig bei anderen angebotenen Methoden geschieht, abzuwerten oder sich dem Angebot zu entziehen.

Die Anwendung der Klänge wurde durchgehend als angenehm erlebt … mit Rückmeldungen wie „Ich habe mich umsorgt und geschützt ­gefühlt“. Da es sich um ein nonverbales Verfahren handelt, tritt die Person des Klanggebenden/Klangbehandlers in den Hintergrund.

Negative Übertragungsphänomene finden ­daher weniger statt. Die Patienten konnten stärkende und positive Erfahrungen auf der körperlichen und auch auf der Beziehungsebene erleben.“

Sich-aufeinander-Einschwingen mit Klangmassage

Ähnliches berichtet die Therapeutin Gabriele Ehnis, die sich mit der Wirkung klangpädagogischer Settings innerhalb therapeutischer Angebote der stationären Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt.

Sie berichtet: „Für mich als Therapeutin bieten die Klänge der Klangschalen und die klangpädagogischen Settings eine Erweiterungsmöglichkeit für meine Arbeit, die diese in vielerlei Hinsicht positiv beeinflusst. Mit den Klängen der Klangschalen habe ich einen wertvollen Türöffner, um auf einer nonverbalen Ebene in dialogischen Kontakt zu treten.

Gerade in der ersten Phase des Beziehungsaufbaus beobachte ich, dass weniger „Widerstände“ bei den Jugendlichen entstehen und dass sie ein Angebot schneller und leichter annehmen können. Das bedeutet, dass Beziehung und Therapiebereitschaft einfacher und schneller aufgebaut werden können. Vielleicht schaffen die Klänge ein Resonanzfeld, in dem das Sich-aufeinander-Einschwingen leichter möglich ist.

Ähnlich wie bei der Hypnotherapie spreche ich mit den Klängen eine unbewusste Ebene an. Die Klänge ermöglichen ein dialogisches Handeln – jenseits eines Dialogs im Sinne eines Gesprächs. Die Klangschalen ermöglichen es mir auch zu „berühren“ – und das auf allen Ebenen. In körperlicher Hinsicht muss ich dabei nicht einmal in einen direkten Körperkontakt gehen.“

Peter-Hess-Klangmethoden – Berührung auf unterbewusster Ebene

In der Kombination gezielter Affirmationen mit den Peter Hess-Klangmethoden kommen verschiedene der bereits genannten Aspekte zum Tragen. Wesentlich ist unter anderem, dass die Klänge auf einer unbewussten Ebene berühren.

Unser Leben wird in hohem Maße durch unbewusste Mechanismen gesteuert, die uns manchmal daran hindern, gewünschte Ziele zu erreichen. Solche immer wiederkehrende (oft altbekannte) Hindernisse spiegeln sich zum Beispiel in festgesetzten Überzeugungen und Glaubenssätzen.

In einem von Peter Hess entwickelten Konzept fungieren dabei die Klänge als tragende Kraft, die es ermöglicht, aus einer übergeordneten Perspektive auf etwas zu schauen.

Kraftvolle Rituale unterstützen beim Loslassen, sodass Raum für Neues entsteht, auch dafür, hilfreiche Affirmationen zu entwickeln, die eine nachhaltige Veränderung in Gang setzen können. So werden wir (wieder) zu aktiven Gestaltern unseres eigenen Lebens!

 

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