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Das Interessante an dieser Zeit, in der ihr jetzt lebt ist, dass ihr die Realität wählen könnt, in welcher ihr leben möchtet. Ihr könnt weiterhin eine Realität vorziehen, in der Leid, Schmerz und viele andere Dinge, die euch das Leben schwer machen vorherrschen. Oder ihr könnt eine Realität wählen, in der eure Seele die Oberhand gewinnt.

Der einzige Nachteil ist, dass ihr dann Abschied zu nehmen habt, von allem was euch Bekannt ist. Abgesehen davon, dass euch wahrscheinlich immer mehr bewusst wird, dass dies früher oder später der Fall sein wird, könnt ihr jetzt schon diesen Sprung wagen und euch bewusst für eine Neue Erde entscheiden.

Trefft ihr diese Wahl, so wird sich euer Leben von Grund auf ändern. Es wird auf den Kopf gestellt werden. Ihr werdet durchgerüttelt bis alles wieder an seinem Platz ist und ihr euch wieder in Einklang befindet mit eurem eigenen Sein.
Zu Sein beschreibt einen Zustand in dem alles aus dem Moment heraus geschieht. Ihr euch im Fluss befindet mit dem Leben selbst.
Im Idealzustand fühlt sich dies so an, als ob man auf einer Welle surft. Dafür braucht es ein gutes Gleichgewicht und ein Surfbrett.
Das Surfbrett entspricht eurer inneren Stärke.

Innere Stärke entsteht aus innerer Klarheit, insbesondere Klarheit über sich selbst und die Motive, die eurem Handeln zu Grunde liegen. Dazu ist es erforderlich euch selbst zu hinterfragen, möglichst ohne gleich Zweifeln anheim zu fallen. Euch einfach gut selbst zu kennen.

Und Gleichgewicht ist einfach nur Gleichgewicht. Das Gleichgewicht der inneren Kräfte, das Gleichgewicht eurer empfangenden und gebenden Aspekte (Männliche und Weibliche Kräfte), kurzum das Gleichgewicht innerhalb aller Energien, die mit euch sind und die euer Ganzes ausmachen.

Klingt eigentlich ganz einfach.

Das Problem hierbei ist, dass es schwer ist zu erkennen, wo ihr schummelt. Wo ihr euch mit oberflächlichen Ergebnissen zu Frieden gebt, anstatt die Treppe ein bisschen tiefer hinabzusteigen und auch einen Blick in finstere Ecken zu werfen. Seid euch bewusst, dass es wirklich wichtig ist, den Ursprung aufzudecken. Euch absolut im Klaren seid, warum ihr handelt oder etwas unterlasst.
Unabhängig davon, dass ihr im Laufe der Jahre zu jedem Thema was euch wirklich herausfordert, weitere Antworten erhalten werdet und auch andere Perspektiven hervortreten mögen, entscheidend ist, dass ihr euch nur so befreien könnt von eurer Vergangenheit.
Als Anmerkung sei hier noch erwähnt, dass euer jetziges Leben ja begründet ist auf den Erfahrungen aller eurer Inkarnationen, es also keine wirkliche Rolle spielt ob ihr euch als Ursprung eines Musters beispielsweise eines Ereignisses in eurer Kindheit erinnert oder ein vergangenes Leben präsent wird.

Erneut, entscheidend ist, dass ihr erkennt, warum ihr tut was ihr tut und zwar in allen Bereichen eures Lebens.
Dies ist durchaus als ein Akt der Selbstliebe zu verstehen.

Selbstwahrnehmung und Projektion

Mit der zunehmenden Schwingungserhöhung der Erde nimmt euer Körper eine sehr viel höhere Energie auf. Diese trifft auf alles Dichte in euch, also alles Bewertende, Verneinende, Zögerliche und Zweifelnde, das euch in eurer Ganzheit begrenzt. All das was euch dient – und das ihr in diesem oder in einem vergangenen Leben erschaffen habt – um eine bestimmte Vorstellung eurer Selbst oder der Welt aufrechtzuerhalten.

Dies lässt Projektionen entstehen, etwas was ihr zumeist aus eurem Unbewussten in unterschiedlicher Intensität aussendet. Projektionen wirken wie Filter innerhalb eurer Wahrnehmung und erzeugen eine Art Zerrspiegel. Diese lassen die Welt, euer Leben und die Menschen, denen ihr begegnet euch so erscheinen, wie ihr sie gerne hättet. Die Entscheidungen, die ihr trefft, beruhen auf dem, was ihr wahrnehmt. Wird diese durch eure Projektionen verfremdet, so werden auch eure Handlungen diesen Kreislauf kaum durchbrechen sondern eher dazu beitragen, eure Vorstellungen beständig zu bestätigen.

Um euch also wirklich weiter zu entwickeln, ist es wichtig zu lernen, eure eigenen Projektionen zu durchschauen. Inne zu halten, Klarheit zu finden, eure Entscheidungen in Ruhe einer Prüfung zu unterziehen und eurer Verhalten in Frage zu stellen. Dabei ist es erforderlich euch zuvor von den Dingen frei zu machen, mit denen ihr absichtlich oder unabsichtlich Tag für Tag in Berührung kommt. Insbesondere euch all dessen zu entledigen, dass sich durch die Projektionen anderer an euren Energiekörper angelagert hat. Sozusagen alle Vorstellungen, die andere Menschen von euch haben, eure gesamte Erziehung und das Bild, dass eure Familie von euch hat inklusive.

Beachtet hierbei, dass Projektionen einander bedingen, sich gegenseitig anziehen und das es auch keinesfalls darum geht aufzuhören, mit eurer Umwelt zu interagieren und sich hinter einem Schutzwall, wie auch immer dieser aussehen soll, zurückzuziehen.

Werdet euch dieses Prozesses einfach bewusst und gelingt es euch dann zu sehen, dass ihr gleichwohl einen keinesfalls geringen Beitrag dazu leistet, wie sich an jeden Tag das Leben für euch präsentiert, so passiert etwas äußerst Faszinierendes. Ihr erkennt, dass dieses Spiel von Aktion/Reaktion auch eine andere Seite haben kann. Euch die Möglichkeit gegeben wird, in einen Spiegel zu blicken. Ist der Spiegel verzerrt, so werden euch kaum neue Erkenntnisse zuteil, die euch auf eurem spirituellen Weg weiterbringen. Könnt ihr jedoch eure Wahrnehmung von euren Vorstellungen und Bedingtheiten klären, so offenbart sich euch folgendes; dass dieser Schöpfung nur ein einzige Absicht zu Grunde liegt, euch in Allem-was-ist, zu erkennen.

Alles Leben ist eins und alle Erfahrungen, die ihr in eurem Leben macht, weisen euch immerwährend den Weg in eure eigene Ganzheit. Der einzige Haken dabei ist, herauszufinden wie ihr euren Blick entsprechend ausbilden und schärfen könnt, um euch so zu sehen wie ihr wirklich seid.

Was ist also zu tun?

Damit ihr brauchbare Rückschlüsse aus eurer Arbeit ziehen könnt, ist es unabdingbar eure feinstofflichen Körper von Grund auf, als auch regelmäßig einer Klärung zu unterziehen. Erst dann ist es eigentlich möglich herauszufinden, warum ihr bestimmte Ereignisse angezogen habt, in welchem Bezug diese zu eurem jetzigen Leben stehen und wie sich diese möglicherweise in das größere Bild vieler Inkarnationen einordnen lassen.

Der wichtigste Schlüssel dabei ist das Gefühl, das in euch hervorgerufen wird. Egal ob es euch unangenehm ist oder euch mit Scham erfüllt. Wie viel Furcht es in euch wachruft, ob Ohnmacht oder Hilflosigkeit. Stellt euch eurem Wunsch nach Rache, spürt eure Wut und erlaubt euch, in die Abgründe eurer Seele zu blicken. Ihr seid all diese Gefühle, und solange ihr euch ihnen gegenüber taub stellt, werden sie euch beherrschen und manchmal sogar von euch Besitz zu ergreifen suchen. All diese Gefühle als Teil eurer Selbst anzuerkennen ist der erste Schritt, diese auch zu meistern. Es sind schließlich eure Erfahrungen und es ist euer Leben.
Beobachtet eure Gefühle außerhalb des unmittelbaren Geschehens. Haltet inne. Nehmt euch die Zeit, um über die Ereignisse des Tages zu reflektieren und Klarheit über die Ursache zu erlangen. Schritt für Schritt. Schicht für Schicht.

Bereitet euch entsprechend vor, zentriert euch, richtet euch aus, verbindet euch mit eurer Ich-bin-Gegenwart. Öffnet euch für euer eigenes Licht, beabsichtigt ganz im Moment zu sein. Seid geduldig.

Die Dämonen und Geister der Vergangenheit zu bändigen mag etwas sein, was zu Anfangs als wenig erbaulich erscheint, eher lästig. Aber die Möglichkeit dies weiter aufzuschieben, läuft mit dem Beginn des Wassermannzeitalters definitiv ab. Je größer euer innerer Widerstand, je mehr ihr euch diesem Prozess zu entziehen versucht, desto mehr Kraft wird dies euch abfordern.

Klarheit, Ausgerichtetheit und das Wissen um die Unsterblichkeit eurer Seele, mag euch die rechte Perspektive finden lassen, euer Leben einer furchtlosen Betrachtung zu unterziehen. Erinnert euch daran, warum ihr hier seid und was euch wirklich wichtig ist. Wisst, dass es da vielleicht diesen Moment gibt am Ende eures irdischen Lebens, da ihr zurückblickt und ihr in diesem Augenblick sagen könnt, dass es das alles wirklich wert war. Erlaubt in Frieden zu kommen mit dieser Welt, mit diesem und allen euren Leben in dieser Welt.

Erinnert euch, es ist ein Weg, den ihr da geht. Ihr braucht euch selbst dabei auch nichts zu beweisen oder euch zu etwas zu zwingen.

Werdet einfach still. Seid eins mit euch selbst.

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