Um die Ausgansgsperre in Spanien durchzusetzen, fährt die spanische Regierung einen harten Kurs. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde von der Regierung in Spanien ein krasser Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Ausgangssperre festgelegt.

Für Verstöße gegen die Ausgangssperre werden Bußgelder in Höhe von 600 Euro bis 10.400 Euro fällig.

 

Unbefugtes Fortbewegen – ohne gleichzeitige Straftaten   –   601 €

 

Unangemessene Einstellung des Täters
Herabsetzung, mangelnder Respekt gegenüber einer Autoritätsperson   –   2.000 €
Einschüchterung, (wenn es kein Verbrechen ist)   –   3.000 €
Gewalt oder Bedrohung, (wenn es kein Verbrechen ist)   –   10.400 €

 

Anhaltende Missachtung der Einschränkungen der Bewegungsfreiheit   –   1.200 €
Die Sanktion ist abhängig von der Anzahl der Straftaten

 

Anhaltende Missachtung bei der Ausübung von Tätigkeiten, die in gewerblichen oder industriellen Einrichtungen nicht zulässig sind.   –   2.000 €
Die Sanktion ist abhängig von der Anzahl der Straftaten

 

Anwesenheit von Minderjährigen, Menschen mit Behinderungen oder in Situationen der Verletzlichkeit im Fahrzeug ohne triftigen Grund    –   1.500 €

 

Nicht autorisierte Fortbewegung
Fahren mit Gesellschaft, Sanktion abhängig von der Anzahl der Personen   –   1.500 €

 

Nicht autorisierte Reise zum zweiten Wohnsitz   –    1.500 €

 

No initial identification when asked due to difficulties maliciously caused by the offending person

Keine Erstidentifizierung auf Anfrage möglich, aufgrund von Schwierigkeiten, die von der betreffenden Person mutwillig verursacht wurden.    –    700 €

 

Absichtliches Handeln des Täters, um die Identifizierung zu vermeiden oder zu behindern    –   1.500 €

 

Organisation oder Teilnahme an Gruppenaktivitäten, Partys, Feiern usw.

Die Sanktion wird durch das Risikoniveau aufgrund der Anzahl der Personen, der Umstände und der Kontaktnähe bestimmt    –   10.400 €

 

Die Einschränkung für die Bürger, die Einschränkung der parlamentarischen Kontrolle und dass der Regierung außergewöhnliche Befugnisse übertragen wurden, sehen viele Spanier als eine Gefahr für Freiheit und Demokratie. Viele Spanier befürchten zudem, dass das Wuhan-Virus als Alibi dient, Spanien näher zum „chinesischen Modell“ zu bringen.

Die spanische Tageszeitung Eldiario fragt:

„Es que nadie se pregunta por qué somos el país europeo con las medidas más restrictivas, el que durante más tiempo confina a los niños en casa y prohíbe el ejercicio individual al aire libre, o por qué batimos el récord de multas por incumplimiento del confinamiento en el contexto de una respuesta global ciudadana que podríamos calificar de ejemplar?“

Es ist so, dass niemand fragt, warum wir das europäische Land mit den restriktivsten Maßnahmen sind, das Kinder am längsten zu Hause einschließt und individuelle Bewegung im Freien verbietet, oder warum wir den Rekord von Geldstrafen wegen Nichteinhaltung der Haft brechen, im Kontext einer globalen Bürgerreaktion, die wir als vorbildlich beschreiben könnten?

 

„Entre estas medidas de salud pública, muchas de ellas promotoras de la libertad individual, que toda democracia liberal aspira a promover y que brillan por su ausencia en nuestro medio, cabe mencionar el control de la publicidad encubierta del tabaco y el alcohol, programas de ayuda para dejar de fumar, políticas de precios para promover una alimentación saludable, políticas de promoción del transporte activo y disuasorias del transporte contaminante, sistemas de información fácilmente interpretativos, promoción de una oferta alimentaria saludable en centros sanitarios, deportivos y educativos, regulación de la publicidad de alimentos y bebidas no saludables dirigida a menores, etc. etc.“

…. Wäre es dagegen nicht eher angebracht, …..  Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, von denen viele die individuelle Freiheit fördern, die jede liberale Demokratie fördern möchte und die durch ihre Abwesenheit in unserer Umwelt auffallen, die Kontrolle der verdeckten Werbung für Tabak und Alkohol sowie Hilfsprogramme zu erwähnen Raucherentwöhnung, Preispolitik zur Förderung einer gesunden Ernährung, Politik zur Förderung des aktiven Verkehrs und Abschreckung gegen umweltschädlichen Verkehr, leicht interpretierbare Informationssysteme, Förderung einer gesunden Lebensmittelversorgung in Gesundheits-, Sport- und Bildungszentren, Regulierung der Werbung von ungesunden Speisen und Getränken für Minderjährige usw. usw.

Quelle: eldiario.es

Author: Aman

Redaktionsteam

Eine Antwort

  1. Silke
    Einer nackten Person kann man nicht in die Tasche greifen...

    Die Behörden scheinen nicht zu bedenken dass es bereits immer mehr Menschen gibt, die eh kein Geld mehr haben. Ob die Strafen 10, 1000, oder 15000 € betragen ist letzten Endes völlig egal.

    Da eine der Haupteinnahmen, der Tourismus lahm liegt, wird die Not bei den Menschen immer mehr zunehmen.
    Sonderzahlungen vom Staat sind im Grunde das Geld vom kleinen Steuerzahler, bringt unter dem Stich also nichts.

    Wird noch spannend zu sehen wie lange der Druck noch erhöht werden kann.

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