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Das Kinderyoga-Bildungsinstitut yobee-active führt in Berlin und deutschlandweit praxisbezogene Weiterbildungen und Workshops auf der Basis von Kinderyoga für Lehrfachkräfte und Erzieher durch. Das ganzheitliche Konzept hat Erfolg: Die Schüler sind friedlicher, aufmerksamer, entspannter und mit mehr Spaß bei der Sache.

 

Lern- und Leistungsstörungen, Konzentrationsschwächen, motorische Defizite, mangelnde Konfliktfähigkeit, gar Respektlosigkeit im Unterricht, dazu gravierend falsche Ernährung. Die Liste erkannter Mängel im bundesdeutschen Schuluntericht wird nicht erst seit den PISA-Studien heiß diskutiert. Der Schulstress aber ist geblieben – für Schüler wie für Lehrer. Seit Einführung der Ganztagsschule wird ein weiteres Problem sichtbar. Bis zu neun Stunden am Tag verbringen Schüler und Schülerinnen in der denkbar schlechtesten Haltung: sitzend!

So betreffen Rückenprobleme und damit einhergehende Konzentrationsschwierigkeiten längst beinahe jedes zweite Kind, in Großstädten wie auf dem Lande. Zur Bewegungsarmut gesellt sich die schwierige Gesundheitssituation: Übergewicht, wenig Aufmerksamkeit für den eigenen Körper oder die Befindlichkeit der anderen! Was aber tun?

 

Ganzheitlich lernen

Lernforscher und Kybernetiker Frederic Vester prägte vor vielen Jahren den Satz: „Jedes Lernen ist ein biologischer Prozess, bei dem geistige, psychische und körperliche Vorgänge untrennbar miteinander verbunden sind.“ Mit dem »YOBEKA«-Konzeptes ist es den Kreuzberger Macherinnen gelungen, den Lehrkräften ein ganzheitliches Konzept an die Hand zu geben, das die Entwicklungsdefizite von Kindern und Jugendlichen erfolgreich aufgreift und zu Lösungen führt. Dies direkt im Unterrichtsraum am Unterrichtsplatz, während der Unterrichtsstunden und dank einfachem Zugang mit der Teilnahme aller! Sogar Schüler und Schülerinnen mit der berüchtigt niedrigen Frustrationstoleranz machen gerne mit. Heute profitieren selbst KITA-Kinder vom Konzept »YOBEKA«, das Yoga, Bewegung, Entspannung, Konzentration und Achtsamkeit miteinander vereint  – daher der Name. Ein Spezialprogramm Sekundarstufe I und II ist im Aufbau.

Von Beginn an war aber auch der Gesundheitsaspekt Leitmotiv. Dank Unterstützung des Vereins »gute gesunde Schule/Anschub.de« konnte das Konzept in den letzten zwei Jahren an über 80 Schulen praxisnah entwickelt, ausgebaut, systematisiert und ständig verbessert werden.

 

Entspannt und friedlich

Kleine YOBEKA-Elemente von drei bis fünf Minuten während der Unterrichtsstunde durchzuführen, wirkt sich positiv auf alle Beteiligten aus. Die allgemeine Atmosphäre im Unterricht verbessert sich, die Vermittlung der Unterrichtsinhalte wird gesteigert. Gleichzeitig erhalten alle mit YOBEKA ein Angebot, Stress im Unterricht nicht nur abzubauen, sondern diesen sogar präventiv vorher „abzuschalten“. Alle gehen achtsamer miteinander um.

YOBEKA fördert Ruhe und Konzentration durch einfache, aus dem Yoga hergeleitete Übungen, durch Spiele, Sprechverse, Geschichten und Lieder, die Kinder in Schule und Kita zur Bewegung animieren. Das Resultat ist Entspannung und ein friedliches Miteinander. YOBEKA bringt niemanden in religiöse Konflikte. Die Übungen sind altersadäquat ausgerichtet und können fächerübergreifend sogar im Englisch- oder Mathematikunterricht eingesetzt werden. Große Erfolge konnten sogar in der Sprachentwicklung an Förderschulen erzielt werden. Dabei werden kindgerechtes Atmen und altersspezifische anatomische Voraussetzungen ebenso berücksichtigt wie kindgemäßes Entspannen.

YOBEKA entwickelt auf natürliche Weise Bewegungsfreude und Flexibilität, schult Gleichgewichtssinn, Körperkoordination und Körperwahrnehmung. Der durchgängig ganzheitliche Ansatz nimmt positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung Einfluss und verbessert das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen.

Das Konzept kann »rhythmisierend« im Unterricht eingesetzt werden. Kinder sind bereits nach kurzen YOBEKA-Übungen aufnahmefähiger und konzentrierter. YOBEKA erlaubt auch, komplette Unterrichtseinheiten zu gestalten. Diese hier vorgestellte Art des Lernens steckt gesamtgesellschaftlich immer noch in den Kinderschuhen. Die Erfolge zeigen aber deutlich: Die Zukunft des Lernens ist ganzheitlich.

 

Eine Antwort

  1. Franz Josef Neffe

    Was ist denn das für eine SACHE, die von sich aus nicht so wirkt, dass man friedlich, aufmerksam und entspannt dabeisein will?
    Brauchen da nicht erst einmal und sehr viel dringlicher die Friedens-, Aufmerksamkeits- und Entspannungsüben, die die SACHE auf so niedrigem Niveau anbieten? Als Ich-kann-Schule-Lehrer tät ich da erst einmal über Yoga für Lehrer nachdenken. Oder soll ich sagen : für Unterrichtsvollzugsbamte, die Kinder gerne so haben wollen, dass man den Lehrplan problemlos vollziehen kann?
    Aber vielleicht kommt für sie durch das Vorbild der Kinder ja was in Bewegung. Wir sollten überlegen, ob wir das Gehelt, bis es soweit ist, nicht besser an die Kinder auszahlen und den Lehrern Noten geben.
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe

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