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Marianne Williamson verbreitet seit über 20 Jahren unermüdlich ihre Botschaft der Liebe und Vergebung. Ihr Buch „Rückkehr zur Liebe“ und das bekannte Gedicht „Unsere größte Angst“ haben Millionen von Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. Nun besucht sie Berlin. Annegret Torspecken hat sie interviewt.

Marianne Williamson in Deutschland

„Der heiligste Ort ist ein Ort, an dem Hass in Liebe verwandelt wird.“

Mit diesem Zitat aus „Ein Kurs in Wundern“ antwortet Maianne Williamson auf die Frage, wie sie sich in Deutschland fühlt, wobei sie gerade erst im Rheinland angekommen ist. Aber dadurch, dass ihre Tochter, die in England lebt, sehr gern nach Berlin fährt, weiß sie, dass die kommende Generation eine ganz neue Aufgabe mit sich bringt, als die Bewältigung des zweiten Weltkrieges.

Diese Generation nämlich ist bereits die zweite, die ohne eigene Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg aufwächst und gerade im Bergriff ist, eine neue globale Gesellschaft zu formen. Mit den heutigen Möglichkeiten sich zu verbinden und zu vernetzen, werden Ideen und Visionen schnell zu einer kollektiven Bewegung und drücken somit ein kollektives Bewusstsein unglaublich schnell auf der physischen Ebene aus.

„Ich sage damit nichts Neues, aber es macht mir Freude, über diese Dinge zu erfahren und selbst Transformation zu lehren, zu erleben und die Veränderung zu sehen.“


Rückkehr zur Liebe

Mariannes Buch „Rückkehr zur Liebe“ feiert in diesem Jahr das 20ste Jubiläum. Der Titel ist in gewissem Sinne Mariannes Kern-Botschaft, die Essenz ist einfach und tief zugleich:

„Die Liebe ist das, womit wir geboren sind. Die Angst ist das, was wir hier gelernt haben. Die spirituelle Reise bedeutet das Aufgeben oder Verlernen der Angst und das Wiederannehmen der Liebe in unserem Herzen. Liebe ist eine essentielle, existentielle Tatsache. Sie ist unsere tiefste Wirklichkeit und unser Sinn auf Erden. Sich ihr bewusst gewahr zu sein, sie in uns selbst und anderen zu erfahren, das ist die Bedeutung des Lebens.“

Um diese Botschaft zu verbreiten, gibt Marianne Williamson seit vielen Jahren auch Seminare und verbindet Menschen in der ganzen Welt auf einer sehr tiefen Ebene. Dabei sieht sie sich als eine Art Trainerin und Quelle der Inspiration: „Ich kann Liebe und Vergebung vorleben und die Übungen weitergeben, aber tun muss es jeder für sich selbst.“ Jeder findet sicherlich jemanden in seiner Umgebung, seinem Bekanntenkreis, dem er verzeihen kann. „Auf diese Weise entsteht ein globales Bewusstsein, welches uns durch Wahrhaftigkeit und Wahrheit als Leitlinie in eine globale Heilung führt.“

Eine Revolution in kleinen Schritten, Mensch für Mensch.

Ein Kurs in Wundern

Die Arbeit von Marianne Williamson beruht auf „Ein Kurs in Wundern“ – ein spirituell-psychologisches Selbststudium, mit dem sie selbst seit 30 Jahren arbeitet. Es ist diese innere Arbeit an sich selbst und die gelebte Liebe, die einen wirklichen Unterschied macht. Die heutige Spiritualität entsteht im Innern und nicht durch irgendwelche Religionen oder Institutionen, da ist sich Marianne sicher.

Spiritualität verbindet uns wieder mit der Einheit der Liebe. Körperlich mögen wir voneinander getrennt sein, aber durch ein globales Bewusstsein sind wir alle miteinander verbunden. Wenn Menschen zusammen kommen und sich auf dieser tiefen Ebene begegnen können, entsteht eine ganz neue Art von Menschlichkeit und daraus Stück für Stück eine neue Gesellschaft.

„Eine Idee wird stärker, wenn wir sie mit jemandem teilen„, lautet ihr einfaches Rezept für einen globalen Bewusstseinswandel. Sie malt hier kein naives Weltbild auf, sie weiß, dass es immer noch Kriege gibt und auf den tiefsten Ebenen Unterschiedlichkeiten.

Aber im tiefen Innern von allem, so sagt sie, existiert ein unschuldiges Wesen.

Das bedeutet nicht, dass der Verantwortung ausgewichen wird, aber auf der Ebene der Spiritualität verbindet uns das Göttliche. Marianne Williamson beschreibt diese höhere Macht ein höheres Bewusstsein, welches uns erlöst und verbindet. Gott zeigt uns die innere Gnade, indem wir uns gegenseitig mehr Gnade und Verzeihen schenken, um mehr Liebe und Frieden zu erfahren.

„Wir kamen hierher, um in Erweiterung der Liebe Gottes Mitschöpfer zu sein. Ein Leben, das mit dem Gedanken an irgendein anderes Grundziel verbracht wird, ist bedeutungslos, steht im Widerspruch zu unserer Natur, ist letztlich schmerzvoll. […] Liebe ist das intuitive Wissen unseres Herzens. Sie ist die Welt, nach der wir uns im Geheimen alle sehnen. Fortwährend verfolgt uns eine alte Erinnerung an diese Liebe und ruft uns zur Rückkehr.[…] Die Liebe ist in uns. Sie kann nicht zerstört, nur verborgen werden“, schreibt sie in „Rückkehr zur Liebe“.

Die Liebe in allen von uns

Immer wieder betont sie, dass sie nichts Neues von Außen an uns herantragen möchte, sondern im Innern dazu animieren möchte, sich auf einer tieferen Ebene zu begegnen, um Neues zu entwickeln. Jeder für sich in seiner eigenen Gemeinschaft und seinem Umfeld.

Der Glaube, von dem sie spricht, ist der Glaube an die Liebe in jedem von uns. Gerade die industrialisierte Gesellschaft könnte die humanitären Werte die wirtschaftlichen stellen, schlägt sie vor. Alleine das könnte schon einen echten Wandel bringen: Statt täglich Kinder verhungern zu lassen, gemeinschaftlich eine neue Gesellschaft aufbauen, die sowas nicht zulässt. Aus Liebe.

 

Marianne Willamson in Berlin:

13. Juli 2013
13- 17 Uhr
Urania Berlin
Preis: €120,00

Gewinnspiel

Powerful Events verlost einen Platz für den Workshop und Bücher
http://www.powerful-events.de/gewinnspiel/

 

Video:

Marianne Williamson im Interview mit SEINTV

 

 

3 Responses

  1. Kristina

    @“die liebe er-zählt“
    Wir sind hier um zu LEBEN und das Leben mit unseren Sinnen zu erfahren.
    Wenn wir hier etwas zu lernen haben, dann ist das der Umgang mit der Polarität also mit Gegensätzen (aus welcher die Einheit besteht).

    Kampf/Krieg ist Gegenpol von Freiheit/Frieden und gehört zum Konzept der Polarität, welcher wir unterworfen sind, ob wir es wollen oder nicht.
    Somit können wir nicht bestimmen, ob es den Kampf (innen und außen) gibt,
    aber wir können bestimmen wie der Kampf abläuft, ob sanft oder brutal,
    ob gerecht oder korrupt, ob bewusst oder im Schatten.
    Wir haben die Wahl, ob wir den Kampf selbst-bewusst auf der Bühne ausleben als Theater, Kunst, Tanz, Sport, Wettbewerb etc, oder den Kampf in den Schatten verbannen. Im Schatten ist der Kampf jedoch unsichtbar, unterdrückt und unberechenbar und führt zwangsläufig zu Ohnmacht, Krankheit und Krieg.

    Empfehlenswert sind alle Vorträge von Rüdiger Dahlke
    Die Grundgesetze des Lebens (siehe kurze Einführung)
    http://www.youtube.com/watch?v=3vcqWbQH-O0

    Aus den Kriegen kann man nichts lernen, außer nur Angst und Gewalt.
    So lange Menschen dem Zwang und Stress ausgesetzt werden (Schulzwang, Arbeitszwang, Medizinzwang), werden sie garantiert gar nichts positives lernen,
    und schon gar keine Liebe, sondern nur Angst, Lüge, Bedrohung und Aggression,
    die zu Krieg und Zerstörung führen.
    Wer die Welt liebevoll verändern möchte, sollte jeglichen Zwang, Nötigung und Bevormundung unterlassen/abschaffen und sich für Freiwilligkeit und für Bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen.

    Antworten
  2. die liebe er-zählt

    wir sind hier um zu lernen!!!
    wer aus kriegen nicht lernt, dass es eigentlich dein/mein innerer kampf ist der mir im außen gezeigt wird, hat noch viel zu lernen.
    solange das nicht verinnerlicht ist, gibt es kampf.
    es ist egal warum ein kampf beginnt, ob lüge, hass usw…….
    es geht nur um vergebung, mir und meinem nächsten. das ist LIEBE.

    Antworten
  3. Kristina

    Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Artikel mehr der Liebe oder mehr der Globalisierung dient, wie manches Zitat enthüllt: „Diese Generation nämlich ist bereits die zweite, die ohne eigene Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg aufwächst und gerade im Bergriff ist, eine neue globale Gesellschaft zu formen.“

    Liebe ist kein bloßes Gefühl und Friedensbekenntnis, sondern auch Verantwortung, die praktisch nur vor Ort zu realisieren ist.
    Somit ist jede Art von Globalisierung sogar Abkehr von Liebe und von der Eigen-verantwortung, da in der globalisierten Welt nur die Konzerne das Sagen haben und Menschen zu bloßen Konsumenten und Marionetten degradieren.

    Außerdem ist nicht ganz richtig, dass Kriege mit Hass beginnen, weil wir heute alle wissen, dass die meisten Kriege mit Lügen beginnen. Auch sind manche Freiheits- und Friedensbewegungen nur politische Scheinaktionen, um von der Wahrheit abzulenken.
    „Engagement für die Freiheit und Frieden – Es beginnt immer mit einer Lüge“
    http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/03/09/engagement-fur-die-freiheit-und-frieden-es-beginnt-immer-mit-einer-luge/

    Antworten

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