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Schon immer war es für Jana Knauth-Berger selbstverständlich, ihr ­Leben mit Hunden zu teilen. Nachdem sie zehn Jahre lang ihre eigene Hundeschule führte, hat sie jetzt in Zusammenarbeit mit dem One World Verlag ein neues Hunde-Magazin entwickelt. Im Interview verrät sie, was das Besondere an „Mein Hund in Berlin“ ist.

 

 

Warum ein Berliner Hundemagazin?
In meiner Arbeit als Hundetrainerin ist mir aufgefallen, dass viel zwischen Hund und Mensch abläuft, was schwer zu greifen ist. Darum habe ich mich umgeschaut, was die Partnerschaft von Hund und Mensch unterstützt. Dabei bin ich unter anderem auf die Tierkommunikation, die Behandlung mit Bachblüten und die klassische Homöopathie gestoßen. In unserem neuen Magazin „Mein Hund in Berlin“ möchte ich die Menschen für genau diese alternativen Methoden in der Mensch-Hund-Beziehung begeistern und mich für einen liebevolleren und natürlichen Umgang einsetzen. Dazu gehören sanftes Training, gesunde Ernährung, Tierheilung und vieles andere.

Was genau möchtest du mit „Mein Hund in Berlin“ erreichen?
Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass man den Hund als gleichberechtigt ansieht. Viele sehen nicht, dass das Zusammenleben ein Prozess ist und man für alle Ebenen des Lernens offen sein sollte. Denn der Hund spiegelt in gewisser Weise unser Selbst, so dass wir über den Hund auch mit unseren eigenen Baustellen konfrontiert werden. Ich fände es schön, wenn möglichst viele Hundehalter den Versuch wagen, einen Perspektivwechsel zu vollziehen, sich also für eine andere Sicht auf ihren Hund öffnen, die eigene Haltung zum Tier hinterfragen und mal aus der Perspektive des Hundes auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier schauen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die gedruckte Ausgabe, die ab kommendem Frühjahr kostenlos in Tierarztpraxen, bei Tierheilpraktikern, in Hundeschulen, Zoohandlungen, Tierheimen und Pensionen ausliegen wird. Auch auf die Reaktionen der Leser bin ich gespannt.

Welche Themen werden in der ersten Ausgabe behandelt?
Gleich in der ersten Ausgabe wird die renommierte Hundetrainerin und Buchautorin Clarissa von Reinhardt in Sachen Leinenführung erklären, wie es auch ohne Stachelwürger und Leinenruck gehen kann. Dann dürfen sich unsere Leser auf das große Ernährungs-Special freuen, angefangen von der Frischfleischfütterung bis hin zum kontrovers diskutierten Thema „vegane Ernährung“. Iljana Planke berichtet von der telepathischen Tierkommunikation, und wir erfahren etwas über die homöopathische Behandlung von Hautkrankheiten des Hundes.

Das Logo von „Mein Hund in Berlin“ zeigt einen meditierenden Hund…
Ja, das ist unser „Yogi“. Wir haben ihn bewusst ausgewählt, weil wir mit einem Augenzwinkern darstellen wollten, dass wir eben andere Themen behandeln als die sonst gängigen.

Inwiefern grenzt sich „Mein Hund in Berlin“ von anderen Magazinen ab? Warum hat gerade dieses Hundemagazin bislang auf dem Markt gefehlt?
In modernen Hundezeitschriften findet man manchmal Beiträge zu alternativen Themen. Wir möchten diese Art von Informationen gebündelt zur Verfügung stellen und verzichten dabei auf Beiträge, die der Tierethik widersprechen.

Warum geht es nur um Hunde in ­Berlin?
Es leben unglaublich viele Hunde in Berlin. Zählt man zu den gemeldeten Hunden die geschätzte Dunkelziffer hinzu, kommen wir auf eine Viertelmillion Hunde… So ist Berlin nicht nur die Bundeshauptstadt, sondern auch, wenn man so will, die Hundehauptstadt. Und natürlich versuchen wir auch regionalen Autoren eine Stimme zu verleihen.

Es gibt sehr viele Dienstleister rund um das Thema Hund. Wie hilft „Mein Hund in Berlin“ hier, Licht ins Dunkel zu bringen?
Mit „Mein Hund in Berlin“ möchten wir den Hundehaltern in Berlin und Umgebung einen möglichst einfachen und übersichtlichen Zugang zum Thema ermöglichen, aber auch den entsprechenden Anbietern durch unser umfangreiches Adressverzeichnis eine Plattform geben, auf der sie gut gesehen werden.

Stichwort Anzeigen: Für wen wäre es interessant, in „Mein Hund in Berlin“ zu werben?
Für alle, die den Gedanken der Tierethik mit uns teilen und die für Berliner und Brandenburger Hunde in den Bereichen Erziehung, Betreuung, Gesundheit, Pflege, Ernährung und Zubehör tätig sind. Unsere Mediadaten finden Interessierte auf unserer Homepage unter www.mein-hund-in-berlin.de.

Gibt es auch einen Dialog mit den ­Lesern?
Natürlich – wir würden uns freuen, wenn sich so viele wie möglich bei uns unter info@mein-hund-in-berlin.de melden, um sich am Gelingen unseres Herzensprojektes zu beteiligen. Wer Lust hat, kann uns seine Ideen mitteilen, seine Lieblingsgassirunden verraten oder auch Fotos zuschicken, die etwas zum Thema „Mein Hund in Berlin“ aussagen z. B. ein Mops vorm Brandenburger Tor, ein Jack Russel in der Platte oder eine Dogge auf dem Tempelhofer Flughafen-Gelände… wir sind schon sehr gespannt, was da alles zusammenkommt.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel ­Erfolg mit dem neuen Magazin!

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