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Geomantische Beratungen vor dem 21.12.2012 bedeuteten vor allem die Bearbeitung persön­licher Entwicklungsthemen der Auftraggeber anhand energetischer Störungen ihrer ­Wohnung. Zudem ging es um Belastungen aus der Vorgeschichte dieses Ortes. Doch das reicht heute nicht mehr. Gaia fordert uns heraus. ­Fordert unser Engagement über den eigenen persönlichen Raum hinaus. Unterstützung für das Ganze. Dr. Gregor Arzt über Geomantie der Neuen Zeit. 

 

 

Viele Veränderungen insbesondere auf feinstofflichem Gebiet sind im Vorfeld des 21.12.2012 vorhergesagt worden. Ich möchte hier über eine Veränderung berichten, die in meinem Arbeitsgebiet, der Geomantie, tatsächlich gleich nach diesem Datum eingetreten ist, und beschreiben, wie sie sich mittlerweile auf meine Arbeit ausgewirkt hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass private und öffentliche Räume, Nahes und Fernes, nun viel mehr als bisher ineinandergreifen und sich aufeinander auswirken. Man könnte das als einen sehr konkreten spirituellen Aspekt der Globalisierung bezeichnen, ganz im positiven Sinn einer noch engeren Partnerschaft von Mensch und Erde. Diese Einsicht ergab sich für mich so:

Wenige Tage nach dem 21.12.2012 hatte ich den Auftrag, eine Berliner Wohnung geomantisch zu untersuchen. Nach dem Abschreiten der Räume mit der Rute, um die Lage der Wasseradern und anderer Erdstrahlensysteme hinsichtlich guter Schlafplätze zu kartieren, wendete ich mich wie üblich dem Energiekörper der Wohnung zu. Ich ermittele dabei als Erstes über dem Grundriss der Wohnung seine Grenze, indem ich meine Hand vom Engel des Ortes führen lasse. Die Grenze des Energiekörpers eines Ortes kann man mit der Aurahülle eines Menschen vergleichen. Bis dahin war es meist so, dass diese Grenze ein Stück weit über die Außenmauern der Wohnung hinausreichte, vielleicht ein bis zwei Meter. Beim Menschen ist es ja auch so: Die Aura durchdringt den Körper und reicht ein Stück weit über ihn hinaus. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass der Energiekörper sehr ­erweitert war. Er erstreckte sich sowohl über den halben Innenhof des Hauses als auch über die Straße bis auf den ­gegenüberliegenden Bürgersteig. In seinem Zentrum befand sich weiterhin die Wohnung, doch der größere Flächen­anteil befand sich nun außerhalb.

Heilarbeit an den Orts-Chakren

Ich fragte als nächstes die Lage der feinstofflichen Organe* dieses Energiekörpers ab. Die meisten befanden sich nun im Freien, was dazu führte, dass wir an einigen Chakren, für die Erkenntnis- und Heilungsarbeit nötig war, bei winterlichen Temperaturen eben auch im Freien zu meditieren hatten. Es war eine kuriose Situation, zusammen mit den Auftraggebern – einem kinderlosen Paar – warm eingemummelt auf dem Bürgersteig im Strom der Passanten zu stehen, während wir dabei über die intimsten Themen des Herzchakras ihrer Wohnung arbeiteten, auch über sehr persönliche Themen ihrer Partnerschaft reflektierten, die sich im Zustand des Erdchakras spiegelten. Nun, mitten in Berlin fällt so etwas nicht weiter auf und ich schrieb als Ergebnis meiner Meditation – inspiriert durch die lebendige Erde – da draußen einen sehr schönen Text auf, der sich auf die Reisegewohnheiten meiner Auftraggeber bezog:

 

Die Reise

Ihr durchwandert und durchfahrt

die schönsten Landschaften Europas.

Nun sind sie alle bei euch:

im Wohnzimmer der auf- und abwärts wiegende Kiel

in der wogenden See,

im Flügelzimmer

die geheimnisvollen Räume der Höhlen

in der Küche Wärme auf Haut und Steinen

vom sonnenverbrannten Süden

im Schlafzimmer der Weg am Waldrand

und die blühenden Wiesen abwärts ins Tal

Von jeder Reise eine Landschaft mehr

Mehr geht nicht mehr rein

Nun sehnen wir uns danach

dass ihr in uns wohnt

Das Herz in einem Baum

Die Hände in einem Bach

Die Augen im Meer

Die Füße in sternklarer Nacht

Die Wangen im Wind, im Schnee

Euer Staunen am Berg

 

Und dann

Wollen wir uns

Gemeinsam mit euch

Auf den Weg machen

Zu unserem Schöpfergott

Und wohnen

In seinem Zelt

 

Und wieder gehn

Nach seiner Weisung

In die Welt

 

Wenn die Erde zu mir spricht, meine ich damit Gaia, die Erdmutter, und alle Engel und Naturgeister, die mit ihr zusammen dafür sorgen, dass auf unserem Planeten Leben sein kann. Bei konkret ortsbezogenen Arbeiten äußern sich die für den Ort zuständigen Geistwesen. Sie sind weltweit miteinander verbunden. Das Gedicht verstehe ich so, dass die Erde es nicht mehr für stimmig hält, wenn wir uns in unseren eigenen vier Wänden nett einrichten und dann so tun, als wären wir vorübergehend nicht mehr mit ihr verbunden, sobald wir die Wohnung betreten – auch wenn wir noch so schöne Reiseerinnerungen in uns tragen oder in der Wohnung, in welcher Form auch immer, ausbreiten. Nach ähnlichen Befunden in weiteren Untersuchungen wurde mir bald  klar, dass die Erde allgemein dieses Sich-Abschotten der Menschen von ihr nicht mehr erträgt und dass sie es nun auch energetisch nicht mehr unterstützen will. Hatte sie bis dahin für die eigenen vier Wände noch einen eigenen Energiekörper bereitgestellt und sich dadurch ganz der persönlichen Entwicklung des Menschen untergeordnet, auch wenn sie für ihr Opfer meist weder Anerkennung noch Ausgleich bekam, so unterstützt sie seit dem Jahreswechsel 2012/13 nur noch die Wohngebäude der Menschen im Zusammenhang mit dem nächsten sie umgebenden Freiraum, möglichst einem Garten, in dem dann auch das von ihr geschenkte Leben in Form von Pflanzen und Tieren präsenter ist. Bei freistehenden Häusern beispielsweise bekomme ich daher seit dem Jahreswechsel 2012/13 durch den Ortsengel keine relevanten Informationen und auch keine Heilungsaufgaben mehr auf der Ebene des früheren autonomen Energiekörpers des Hauses, sondern nur noch mindestens auf der nächst übergeordneten Einheit: Haus mit Garten. 

Größere Lebenszusammen­hänge einbeziehen

Seitdem habe ich bei solchen Hausuntersuchungen viel mehr auch auf die Befindlichkeit der Helfer Gaias, beispielsweise der Pflanzengeister, einzugehen – oft im Zusammenhang mit Störungen, die aus technischen Systemen oder aus den kollektiven Emotionen der Menschen der Umgebung stammen. Zugleich können sich aber eben auch persönliche, intime „Schlafzimmerthemen“ der Auftraggeber plötzlich in den ­Lebenszusammenhängen des Gartens spiegeln, so zum Beispiel ein Fruchtbarkeitsproblem der Partnerschaft, das zur Kinderlosigkeit führt, in einer lieblos-sterilen Gartengestaltung. In all dem drückt sich ein gewachsenes Interesse der Geistwesen der Natur aus, bei uns in die Wohnung hineinzuschauen, an unserem Leben viel mehr als bisher teilzuhaben und sich mit uns zusammen weiterzuentwickeln und uns eben auch in den Garten zu locken, um von ihnen die Geheimnisse des Lebens zu lernen.

Auch schon vor dem 21.12.2012 zeigten sich mir gelegentlich Aspekte größerer räumlicher und thematischer Zusammenhänge bei Wohnungs- und Hausuntersuchungen, doch dann meist in Arzt- und Heilpraktikerpraxen, von denen ohnehin eine überdurchschnittliche Wirkung ins Umfeld ausging. Es war verständlich, dass die geistige Welt solchen Auftraggebern dann auch zumuten durfte, erlösungsbedürftige Themen aus der Umgebung für die Gemeinschaft mitzubearbeiten, zumal sich dadurch oft die einzige Gelegenheit ergab, dass diese Themen überhaupt gesehen und gewürdigt wurden. Im Nachklang wurde deutlich, dass die geistige Welt dann ihrerseits wiederum alles ihr Mögliche dafür tat, dass die Praxistätigkeit gelingen kann.

Gegenleistung wird erwartet

Nach dem 21.12.2012 ist es meiner geomantischen Erfahrung nach der Regelfall geworden, dass die geistige Welt von jedem Auftraggeber eine zumutbare Gegenleistung erwartet, der sich eine Verbesserung der spirituellen Situation seines persönlichen Lebensumfeldes durch mich erhofft. Im Gegenzug kann sie viel mehr als bisher unserer persönlichen Entwicklung beistehen, vorausgesetzt, unsere persön­lichen Motive sind dabei mit den ­Gesetzen des Kosmos, insbesondere der kosmischen Liebe, aus der alles hervorgeht, verbunden. ­Dadurch nehmen neben meiner Haupt­tätigkeit als Geomantieforscher, -ausbilder und Erdheiler auch Haus- und Wohnungsuntersuchungen immer mehr den Charakter kleiner Erdheilungsseminare an, was ich sehr begrüße, weil Erdheilung ohnehin viel wichtiger ist als das Verrücken von Betten, und weil wir lange darauf warten können, bis Erdheilung im öffentlichen Raum allgemein beschlossene Sache sein wird. Was daraus folgen kann, ist natürlich nicht nur für manche meiner Auftraggeber, sondern gelegentlich auch noch für mich selbst etwas gewöhnungsbedürftig. So fuhr ich vor einigen Wochen an den südöstlichen Berliner Stadtrand, um ein Häuschen mit Garten zu untersuchen, das eine junge Familie angemietet hatte. Nach der üblichen Untersuchung der Schlafplätze wollte ich zur Heilungsarbeit am Energiekörper übergehen und den Ort ermitteln, an dem unsere Arbeit beginnen sollte. Meine Hand wurde an einen Punkt weit außerhalb der Flurkarte geführt, der sich dann bei Überprüfung anhand einer Wanderkarte als die Liebesquelle in Woltersdorf erwies, etwa zehn Kilometer entfernt. Ich war mit der Bahn gekommen und meine Auftraggeber hatten kein Auto, sodass wir beschlossen, uns ein Taxi zu organisieren. Wir fuhren hin und fanden die Quelle in demselben beklagenswerten Zustand, in dem sie seit etwa zehn Jahren ist: Sie fließt nicht mehr. Ich meditierte hier zusammen mit dem jungen Elternpaar und bekam folgenden Text, der von der Quellnymphe an den männlichen Part meiner Auftraggeber gerichtet war. Dabei wurde wieder mehr als deutlich, dass unsere persönliche Entwicklung mit der unserer Lieben im Umfeld, aber auch mit der des kollektiven Umfeldes bis hin zur geistigen Entwicklung der Naturgeister und Engel untrennbar verbunden ist. Der Zustand der Quelle spiegelt nicht nur, was wir der Erde antun, sondern auch unsere eigene seelische Situation, und die geistigen Kräfte der Erde wissen Rat.

 

An der versiegten Liebesquelle in ­Woltersdorf (16.6.2014)

 

Für dich und alle Männer meiner Gegend

Zerteilt und abgetropft ist mein Fleisch

Das ich einst hier geboren habe

Das Euter ist leer, ich schenke es dir

Denn es gehört nicht mehr zu mir

 

Ich kann euch damit nicht mehr stillen

Ich bitte dich um Himmels willen

Nimm du das Erbe bitte an

 

Gebe du nun deine Milch

Gebe sie an meiner Statt

Und gebe sie als Mann

 

Schenk uns deine Zärtlichkeit

Lern von unsrer Weiblichkeit

Schau unsre Seele bitte an

Hör mit dem Herzen unsren Gesang.

 

 


 

*Die Geomantie arbeitet methodisch mit der Entsprechung zwischen den Energiekörpern der Erde und dem des Menschen. Die Erde verfügt sowohl global als auch in kleineren räumlichen Einheiten grundsätzlich über das gleiche Inventar wie der Mensch – Chakren, Akupunkturpunkte, Meridiane – nur in einer anderen räumlichen Anordnungsweise als beim Menschen. Neben ihren Aufgaben im Lebenskraftgefüge der Landschaft spiegeln diese energetischen Organe die Lebenssituation der Menschen der Gegend, für die sie arbeiten.


Abb.: Farbige runde Symbole mit Ziffer sind die Erdchakren, die den Chakren des ­Menschen ­entsprechen. Das Mars-Zeichen ist der Yang-Punkt (kosmischer Plan für auf der Erde ­Erscheinendes), das Venus-Zeichen der Yin-Punkt (irdische Empfängnis/ Konzeption, ­Duldsamkeit und Weisheit). Die Fünfecke symbolisieren die ­Wandlungsphasen der ­Erdmutter (RG rote Göttin der Fülle, SG schwarze Göttin der Wandlung, WG weiße Göttin der Ganzheit), die rote Spirale den Atmungspunkt der Erdmutter (Geheimnisse des ­Lebens). Die blauen Linien sind Ley-Lines bzw. Energiemeridiane. Diese Bedeutungen kommen zwar erst in größeren räumlichen Systemen richtig zum Tragen, sind aber auch schon in ­einem kleinen System wie hier (Haus mit Garten) bei Konzentration auf den ­entsprechenden Ort deutlich unterscheidbar.

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