Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Verschiedene Friedensbewegungen rufen am 18. November ab 11 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin zur Menschenkette für eine atomwaffenfreie Welt auf.

Die Welt steht am Rande eines Atomkrieges. Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel zeigt, wie der Besitz von Atomwaffen und das Konzept der atomaren Abschreckung geradewegs in die Eskalation führt. Weltweit gibt es noch 15.000 Atomwaffen. Diese gefährden die Existenz der gesamten Menschheit, ja des Planeten Erde. Für mindestens 1 Billion US-Dollar modernisieren alle Atommächte ihre Arsenale. Atomare Abkommen wie das mit dem Iran und zwischen Russland und den USA sind gefährdet – weltweite Aufrüstung droht.

Atomwaffen gehören geächtet und abgeschafft. Am 7. Juli 2017 haben 122 Staaten in den Vereinten Nationen den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Die Bundesregierung hat sich ebenso wie die anderen NATO-Staaten dem Druck der Atommächte gebeugt und dieses wichtige Abkommen boykottiert.

Die Veranstalter fordern:

  • Von der zukünftigen Bundesregierung den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
  • Den Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland

Um auf die drohende Gefahr eines Atomkrieges hinzuweisen und ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen, rufen verschiedene Friedensbewegungen am 18. November 2017 zu einer bunten Menschenkette zwischen der nordkoreanischen Botschaft und der Botschaft der USA auf. Es wird Theaterelemente zum Mitmachen geben. Danach findet die Abschlussaktion für eine Welt ohne Atomwaffen vor dem Brandenburger Tor statt. Treffpunkt ist 11 Uhr am Brandenburger Tor. Die Aktion wurde initiert von folgenden Organisationen: DFG-VK, IALANA, ICAN, IPPNW, Friedensglockengesellschaft und NatWiss.

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