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Mittler zwischen Licht und Dunkelheit


„Der Regenbogen ist wie eine Klammer, der die Enden des Himmels zusammenhält. Möge er auch Leib und Seele verbinden mit der Sanftmut seiner Farben.“ Altirischer Segenswunsch

Licht ist Leben. Das Licht der Sonne ist der Ursprung allen Lebens auf der Erde. In vielen Hochkulturen verehrten die Menschen die Sonne wegen ihrer Schöpferkraft als höchste Gottheit; die Ägypter Ra, die Griechen Helios, die Inkas Inti.
Licht durchdringt die Dunkelheit. Dunkelheit ist Abwesenheit allen Lichts. Beide sind untrennbar miteinander verbunden: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Entsprechend findet sich diese Polarität in den Farben Weiß und Schwarz wieder. Im weißen Licht sind alle Farben des Farbspektrums enthalten. Die Farbe Weiß sehen wir, wenn ein Gegenstand alles Licht reflektiert. Schwarz entsteht, wenn ein Objekt alles Licht absorbiert. Und dazwischen liegen die Farben. Bricht man weißes Licht in einem Prisma, dann sehen wir die verschiedenen Wellenlängen des Lichtes als Spektralfarben (rot, orange, gelb, grün, blau, violett), so wie sie sich uns z.B. im Regenbogen offenbaren. So sind diese Farben die Mittler zwischen Schwarz und Weiß. Sie können als Heiler auf dem Weg zu unserem eigenen Licht verstanden werden.
Wenn ein Regenbogen am Himmel erscheint, zieht er die Menschen in seinen Bann. Er gilt als Symbol für Versöhnung, Glück, Frieden, als gutes Omen – vielleicht, weil er uns für einen Augenblick die gesamte Schöpfungsenergie sichtbar macht.

Was ist Farbe?

Das sichtbare Licht ist physikalisch betrachtet ein Ausschnitt aus dem elektromagnetischen Spektrum zwischen den langwelligeren infraroten und den kurzwelligeren ultravioletten Strahlen. Das Phänomen Farbe ist keine physikalische Eigenschaft, sondern ein Sinneseindruck, der durch Erregung der Nervenzellen im Gehirn entsteht, wenn Licht einer bestimmten Wellenlänge oder eines Wellenlängengemischs auf die Netzhaut des Auges fällt. Die Spektralfarben entsprechen jeweils einem spezifischen Wellenlängenbereich. Andere Farben sind Mischung der Spektralfarben untereinander oder mit Schwarz und Weiß.

Die Heilkraft der Farben

Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden. Die Ägypter bauten Heilungstempel mit verschiedenfarbigen Räumen, in denen Farbbäder genommen wurden, die Griechen verwendeten farbige Pflaster, und auch im alten China war der Einsatz von Farben zu Heilzwecken bekannt. Das Wissen um die Wirkung von Farben spiegelt sich auch in religiöser und kultischer Farbsymbolik, wie sie in fast allen Kulturen und Religionen verwendet wird.
Die spezifischen Eigenschaften der unterschiedlichen Farben lassen sich gut an der Zuordnung zu den sieben Haupt-Chakras ablesen, da Charakteristik der Farbschwingung und Funktion des Chakras korrespondieren. Die Reihenfolge entspricht der des Regenbogenspektrums: Wurzelchakra = rot, Sakralchakra = orange, Solarplexus = gelb, Herzzentrum = grün, Kehlchakra = blau, Stirnchakra = indigo, Scheitelchakra = violett.

Wie heilen Farben? Worin liegt die Heilkraft der Farben begründet?

Farbschwingungen können uns helfen, unser aus dem Gleichgewicht geratenes Energiesystem wieder auszubalancieren, indem wir uns die harmonisierenden Schwingungen zuführen.
Diese Ausbalancierung kann zum einen auf feinstofflicher Ebene über die Chakras geschehen, oder über die Wirkung auf die Psyche. Generell lässt sich hier sagen, dass das Blauspektrum (Violett, Blau, Türkis) beruhigend wirkt, während Rot, Orange und Gelb vitalisieren. Grün, das in der Mitte des Farbspektrums liegt, wirkt ausgleichend und harmonisierend.
Darüber hinaus können Farbschwingungen tiefgreifende Wirkungen auf den gesamten physischen Organismus haben. Über das Auge aufgenommen, stimuliert farbiges Licht als elektromagnetischer Impuls die Nervenzellen im Gehirn, was Auswirkungen auf die Neurotransmitter- und Hormon-Produktion und das vegetative Nervensystem hat. Das vegetative Nervensystem beeinflusst die unbewusst ablaufenden, elementaren Körperfunktionen wie Durchblutung (auch der inneren Organe), Atmung, Muskeltonuns u.a. Macht man sich diese neurophysiologischen Zusammenhänge klar, so wird das Potenzial der Anwendung von Farben deutlich.
Therapiemethoden gibt es zahlreiche. Angeboten werden z.B. Bestrahlungen mit farbigem Licht durch spezielle Farblichtgeräte, entweder über die Haut oder über die Augen, z.T. gekoppelt mit einer bestimmten Blink-Frequenz. Außerdem kann mit Farbbrillen, Akupunktur mit Farblasern oder farbigen Akupunkturnadeln, Chakrabalancen mit Edelsteinen oder Farbmeditationen gearbeitet werden. Eine sehr einfache und wirksame Methode für den Hausgebrauch ist das Trinken von „farbigem“ Wasser. Dazu gibt man Edelsteine mit der gewünschten (Farb-)Schwingung für einige Minuten in ein Glasgefäß mit Wasser oder man stellt das Gefäß auf eine Farbkarte, oder einfach nur in die Sonne. (Ebenso lassen sich auch andere Informationen auf das Wasser übertragen, z.B. Worte, Symbole, Mantren.) Auch über die Kleidung und die Farben in unserer Umgebung nehmen wir Schwingungen auf. Inzwischen gibt es Farblichtsaunen und Bäder mit farbigem Wasser.

Die Farben meiner Seele

Welche Farbschwingung im Einzelfall heilt, hängt natürlich von der Behandlungsmethode und der Art des Ungleichgewichts im Energiesystem des Patienten ab. Ein wesentlicher Faktor ist hier auch, dass es neben der objektiven Wirkung der Farben auch assoziierte subjektive Wirkungen gibt, die jeder Einzelne individuell aufgrund bestimmter Erlebnisse in seinem Leben gespeichert hat. Das kann sich im Farbempfinden als bewusst wahrgenommene Abneigung und Präferenz bestimmter Farben äußern. Häufig sind aber frühere, belastende Ereignisse die Ursache körperlicher oder psychischer Beschwerden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Solche Erinnerungen werden im Gehirn farbcodiert abgespeichert. Wenn wir die richtige Farbe finden, wirkt sie wie ein Schlüssel, der die Tür zum Unterbewussten öffnet und die Blockade löst. Dadurch werden im Gehirn neurophysiologische Prozesse ausgelöst, die über das vegetative Nervensystem körperliche (Selbst-)Heilungsprozesse in Gang setzen. Hierzu eignen sich farbige Brillen, die zur zusätzlichen Stimulation wichtiger Hirnregionen mit bestimmten Augenbewegungen kombiniert werden. Die richtige Farbe findet der Farbtherapeut, der Weisheit des Körpers folgend, über den kinesiologischen Muskeltest.
Auch bei der eigenen Auswahl von Steinen oder Farben ist die zuverlässigste Quelle erfahrungsgemäß die eigene Intuition. Worauf habe ich Lust? Das Unterbewusstsein weiß meist sehr viel besser als der Verstand und alle Bücher, was wir brauchen.
Eine weitere wunderbare Möglichkeit, in Farben zu baden, ist das „Ausdrucksmalen“ oder das „Begleitete Malen“. Dabei wird mit leuchtenden Gouachefarben auf großen Papierformaten an der Wand gemalt, am besten mit den bloßen Händen, was das Malen zu einem sinnlichen, körperlichen Erlebnis werden lässt. Nicht der künstlerische Anspruch der geschaffenen Werke, sondern die Freude am kreativen Ausdruck unseres inneren Wesens über Bewegung und die Leuchtkraft der Farben sind das Wesentliche. Der Seele wird eine Bühne gegeben, auf der sie singen, (farb-)tönen kann. Wenn wir die Stimme unserer Seele wieder hören, heilen wir.

Eine Antwort

  1. eli

    Super tips und infos. Vielleicht machen uns auch einige Farben schlauer? Hat mich inspiriert,was ich las. Lg

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