Anzeige

Ein Plädoyer für die taoistische Lichtnahrungsweise Bi Gu Fu Qi

Der vegan-vegetarische Ernährungsstil erlebt zurzeit einen großen ­gesellschaftlichen Aufwärtstrend, der ­sicher keine zeitlich begrenzte Mode­erscheinung bleibt. Zu offensichtlich sind die Vorzüge für Gesundheit, Klima und Umwelt, zu eindeutig das an­genehm leichte Körpergefühl nach der Nahrungsumstellung.

Doch ist damit schon alles über Ernährung gesagt? Oder wird sich in nicht ­allzu ferner Zukunft ein weiteres Phänomen verbreiten, die sogenannte „Lichtnahrung“? Sei es über das Bi Gu Fu Qi aus der chinesischen oder die Prananahrung aus der indischen Tradition oder über ganz andere, neue Methoden.

Die Möglichkeit der Nahrungsaufnahme durch kosmische Energie wird heute noch gerne belächelt oder ungläubig abgetan. Doch kann und wird genau das ein neues Bewusstsein und einen weiteren Entwicklungsschritt der Menschheit einläuten. Noch vor zwanzig oder dreißig Jahren waren auch Vegetarier für den Großteil der Bevölkerung nur Exoten und nicht ernst zu nehmen, von Veganern ganz zu schweigen.

Einen wichtigen Beitrag zur Öffnung der Gesellschaft für das Thema Licht- oder Energienahrung hat ganz sicher der erfolgreiche und kontrovers diskutierte österreichische Dokumentarfilm „Am Anfang war das Licht“ von P. A. Straubinger geleistet.

 

Ungeklärte Energiemengen

Noch im letzten Jahrhundert haben materialistisch ausgerichtete Wissenschaftler zum Thema Ernährung geforscht und aufgezeigt, dass es eine nährende Lebenskraft (Energie, Qi, Prana) nicht gebe. So hatte der Mediziner Max Rubners anhand von Hunden gezeigt, dass die Energieaufnahme (Kalorien des eingenommenen Futters) und die Ausscheidungen (einschließlich des Kohlendioxidausstoßes und der Wärmeerzeugung) zu 99,7 Prozent mit dem berechneten Energiegehalt der verbrannten Nährstoffe übereinstimmte. Bei einer Wiederholung des Experiments in den frühen 1980er Jahren unter Paul Webb bestätigte sich dieses Ergebnis so jedoch nicht. Webb untersuchte erneut die Energiebilanz, dieses Mal die des Menschen. Schließlich befand er: „Je genauer eine Untersuchung durchgeführt wurde, desto klarer sind die Hinweise auf das Vorhandensein ungeklärter Energiemengen.“ Er vermutete eine unbekannte, noch nicht gemessene Energie, die er Energie X nannte, die aber immerhin 27 Prozent, also mehr als ein Viertel des gesamten Energieumsatzes ausmacht. Diese in der Ernährungswissenschaft wenig beachtete Studie ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Körper auch bei einem konventionellen Ernährungsstil automatisch zu zirka 27 Prozent die Energie X aufnimmt und sie wieder abgibt. Woher kommt diese Energie X, wenn sie nicht durch sicht- und messbare (Nähr-)Stoffe zugeführt wurde?

 

Leichtigkeit ihres Körpers

Den indischen Yogis und den chinesischen Taoisten ist diesbezügliches ­Wissen nicht fremd, da sie von einem energetischen statt von einem materialistischen Weltbild ausgehen. Gerade der Taoismus erlebte zwischen dem dritten und sechsten Jahrhundert n. Chr. eine Blütezeit des Bi Gu Fu Qi genannten Lichtnahrungsprozesses (kurz Bi Gu). Für den taoistischen Adepten war Bi Gu sogar eine ausdrückliche Grundvoraussetzung vor jeder weiteren Übung. In der Biografie des großen taoistischen Meisters Zhou Ziyang (Ziyang zhenren neizhuan, 4. Jh. n. Chr.) steht geschrieben, „dass alle Praktiken der Lebenspflege wirkungslos bleiben, wenn man sich nicht des Getreides enthält (…)“. Auch aus weiteren unzähligen Biographien und Erzählungen der taoistischen Unsterblichen, die im Bi-Gu-Zustand lebten, erhalten wir viele erstaunliche Informationen über ihre Langlebigkeit, ihr jugendliches Aussehen, über die Leuchtkraft und Leichtigkeit ihres Körpers.

Schauen wir uns den Begriff Bi Gu Fu Qi etwas genauer an. Übersetzt bedeutet er „Getreide vermeiden, Qi aufnehmen“ (Bi – vermeiden/sperren, Gu – Getreide/Nahrungsmittel, Fu – aufnehmen, Qi – Lebenskraft/Energie). Die früheste Erwähnung fand man in einem Text über „Qi essen“ aus dem Jahr 168 v. Chr. (Han-Dynastie). Neben „Essen von Qi“ als wichtigem Teil des taoistischen Weges waren die Übungen zum Leiten und Dehnen des Qi, was heute landläufig unter Qi-Gong-Übungen verstanden wird, ein wesentlicher Bestandteil dieses Weges. Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen wurde im traditionellen taoistischen Bi-Gu-Prozess immer auf die körperliche und gesundheitliche Konstitution des Einzelnen geachtet. So musste der gesundheitlich schwächere Adept anfänglich mehr energetische Hilfsmittel zu sich nehmen, zum Beispiel in Form von energiereichen Heilpflanzen, Elixieren, Talismanen, sogar Sonnenstrahlen (wie beim Sungazing), bis er über aus­reichend Qi verfügte, das ihn ernährte.

 

„Moderne“ Lichtnahrung

Einen anderen, moderneren und unserer Lebensweise angepassten Bi-Gu-Prozess kann man in der Tian-Gong-Qi-Gong-Schule durchlaufen. Wer hat heute noch Zeit für aufwendige Bi-Gu-Qi-Gong-Übungen und komplizierte pflanzliche oder mineralische Rezepturen? Dagegen ist der Bi-Gu-Zustand durch Tian Gong relativ einfach erfahrbar. In einer Energieübertragung für ganze Gruppen wird hier die kosmische Energie bzw. die Fähigkeit zur Energienahrung innerhalb von Minuten auf die Teilnehmenden übertragen. Dabei kann sich der Bi-Gu-Zustand in unterschiedlichem Ausmaß einstellen:

 

  • absoluter Bi-Gu-Zustand, hier ist es nicht mehr notwendig zu essen
  • sehr wenig Nahrungsaufnahme mit einigen Nüssen oder Stückchen Obst am Tag
  • geringer Nahrungsbedarf mit wenig, möglichst veganer Kost zu den gewohnten Mahlzeiten
  • erhöhter Nahrungsbedarf, wenn zunächst eine Umwandlungsschwäche im Verdauungssystem ausgeglichen werden muss, bevor der Körper die Qi-Nahrung annimmt.

Um dem eigenen Körper auf feinstoff­licher Ebene eine Erholung zu bieten, empfiehlt es sich, drei bis vier Mal im Jahr eine Bi-Gu-Phase einzulegen. Als Vorteile hierfür führen die Teilnehmenden selbst immer wieder an:

  • Der Körper entgiftet auf natürliche Weise, das Gewicht reguliert sich.
  • Heilung ist ganzheitlich möglich.
  • Chronische Krankheiten wie Diabetes regulieren sich.
  • Gedankenmuster klären sich.
  • Wichtige Entscheidungen im Leben lassen sich leichter finden. 
  • Zwischenmenschliche Beziehungen gestalten sich versöhnlicher und liebevoller.
  • Durch die direkte Anbindung an die kosmische Energie im Bi-Gu-Zustand kann die spirituelle Entwicklung voranschreiten.
  • Außergewöhnliche Wahrnehmungsmöglichkeiten wie eine verbesserte Intuition oder die Energieatmung erschließen sich.

Die Tian-Gong-Bi-Gu-Methode wurde seit Anfang der 1990er Jahre von Meistern der Tian-Gong-Schule in China in öffentlichen Energieübertragungen an viele Menschen gleichzeitig weitergegeben. Seit dieser Zeit ist Bi Gu ein Spezialgebiet der Tian-Gong-Schule geworden.  Eine Besonderheit liegt in der Natürlichkeit und Sanftheit der Bi-Gu-Energie. Ohne strenges Fasten oder jahrelanges Üben waren Menschen plötzlich in der Lage, im Bi-Gu-Zustand zu leben, ohne Hungergefühl, satt, voller Energie und munteren Geistes. Im Unterschied zum Fasten, bei dem für eine bestimmte Zeit bewusst keine Nahrung aufgenommen wird, erleben Tian-Gong-Teilnehmende, dass sie auf natürliche Weise teils oder ganz auf Essen und Trinken verzichten können. Die Aufnahme von geringen Nahrungsmengen wird hier an das eigene Hunger- oder Durstgefühl angepasst.

 

Geschenk des Himmels

Ermutigt durch viele positive Erfahrungen, begannen die Meisterinnen Tian­ying und Tianping schließlich, Bi Gu auch in Deutschland und Europa zu verbreiten. Für Tianying persönlich ist Bi Gu ein Geschenk des Himmels und der Anfang eines neuen Lebens: „Wenn der Samen der himmlischen Nahrung in den Körper eines Menschen gelangt, wird er irgendwann aufgehen, heranwachsen, erblühen und Früchte tragen.“

Eine andere Frau, die das Thema unter dem Begriff „Lichtnahrung“ bekannt gemacht hat, ist die Australierin Jasmuheen. Meisterin Tianying begegnete ihr 2013 zum ersten Mal. Zwanzig Jahre zuvor hatten beide unabhängig von einander ihre Methode der kosmischen Nahrung empfangen – die eine Bi Gu Fu Qi, die andere den Lichtnahrungsprozess. Ihre vielfältigen Erfahrungen möchten beide in einem gemeinsamen Workshop auf dem diesjährigen Rainbow-Festival in Karlsruhe mit allen Interessierten teilen. Außerdem findet am 4. Juni anstelle der monatlichen „Meditation für die Erde“ im Tian Gong Institut ein Workshop mit Jasmuheen statt.

Termine:   
Workshop mit ­Jasmuheen und Meisterin Tianying
Mi, 4.6., 15-21Uhr, 110 € (erm.90 €)

Bi-Gu-Spezial mit den Tian-Gong-­Meisterinnen
Sa/So, 28./29.6., ­jeweils 10-17 Uhr, 170 €  (erm.150 €)

Meditation für die ­Erde und den Frieden
1. Mittwoch des ­Monats, 19 Uhr,
auf Spendenbasis

Mehr Infos unter
Tel.: 030-257 997 95 oder info@tiangong.de 
www.tiangong.de

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*