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Der „Stänkertroll“

Hier gibt es eine spannende Zeit. Der „Stänkertroll“ wollte sich glatt bei uns auf dem Hof niederlassen. Aber wir haben ihn entdeckt und Ihm Gutes abgewinnen können. Apro pro. „ Stänkertroll“ Kennst du (ihr) ihn? Also: Der Stänkertroll ist ein Troll, das ist klar und wie der Name sagt; er liebt es, wenn gestänkert wird. Stänkertrolle sind am liebsten…, so im Herbst unterwegst, aber auch ganzjährig. Sie sitzten irgendwo im Haus oder in der Wohnung, seltener im Freien und sie warten nur darauf ihre Stänkersterne zu verpusten. So etwa wie Seifenblasen. Aber wenn du von „Stänkertrollseifenblasensterne“ getroffen wirst, dann brennt die Luft! Obwohl niemand vorher daran dachte, oder dies wollte. Aus heiterem Himmel, plötzlich und unerwartet. Ich glaube, bei Jedem von uns war er schon mal, der Stänkertroll. Überall! Du hast dann zwei Möglichkeiten. Die erste. Du kannst dann grummeln, oder knurrig sein, oder nach Mitleidenden suchen, dabei steckt, ZWEITENS ein tiefer Zauber in den „Stänkertrollseifenblasensternen“ und der ist super, mega, klasse gut. Das heißt, wenn du erkannt hast, dass ein Stänkertroll seine Stänkersterne verpustet hat und du getroffen bist, dann gibt es womöglich eine Veränderung und wenn du klug genug bist, eine gute Veränderung! Mindestens jedoch eine Erkenntnis.

Sicherlich bist du dem Stänkertroll auch schon einmal begegnet. Denn er funktioniert vom Alter, von der Zeit und dem Raum unabhängig. Und manches mal schiebt er Dinge vorwärts oder rückwärts. Wohin ist Ihm egal! Du entscheidest!
Dies zum Stänkertroll.

Und nun.. Nun ist es Anfang Dezember. Wie schön kann doch nasses, graues Wetter genutzt werden. Gemütlich in der warmen Stube am Kaminfeuer, oder Kerzenschein, dem Wetter draußen zu trotzen… Vielleicht noch schöne Gespräche dabei…perfekt! Ich liebe nasses, schmuddeliges Wetter! Es ist die Zeit zum denken, zum planen und die Zeit um den Veränderungen Raum zu geben! Und gerade jetzt bricht hier, die Zeit einer Ernte an, über die eher weniger gesprochen wird. Und wenn, dann verhalten, dabei gehört diese Zeit der Ernte zum ganz normalen Rhythmus des Lebens. Es geht den Enten, Hühnern, Gänsen und den Schweinchen, so gesehen an den Kragen. Alle hatten eine wirklich schöne Zeit; baden, leckerste Gräser zupfen, frische Luft, in der Sonne liegen, Küken ausbrüten… so fast wie Urlaub vom Allerfeinsten! Und wir bestimmen nun, wann diese Zeit abgelaufen ist. Es ist ein Thema, dessen wir uns so herrlich drücken. Vegetarier könnten an dieser Stelle nun sagen „ Wir machen da ja nicht mit!“ Weit gefehlt! Habt ihr schon einmal Spinat um Hilfe rufen hören, wenn dieser geerntet wird. Er ist ein Teil des Ganzen. Ob Spinat, Löwenzahn oder das Radieschen… auch Dessen Ende bestimmen wir. Wenn Diese sich nicht gerade irgendwo einen Platz im Wald gesucht haben. Aber dann kommen die Rehe… So ist wohl die Welt, der Eine kommt, bei uns ganz frisch, ist es das unglaublich süße Kälbchen, dass wenn es groß ist, wohl den Pflug ziehen wird. Es trägt den Namen Fuchur, denn er sieht aus, wie der Glücksdrache aus der Unendlichen Geschichte, nur ohne Schlappohren. So schön weiß & rotbraun…und die Anderen gehen. Die kleinen süßen Gänschen, welche unsere Tochter (8) im Frühling mit so viel Liebe händelte um gleichzeitig, „Sind die süß“ und „Mama ich freue mich ja schon so auf Weihnachten!“ zu sagen. Das ist echte Realität. Folgendes ist in den nächsten Tagen hier zu erwarten: Eisgraues Wetter, draußen im Hof stehen, kalte klebrige Hände, ungewohnter Duft – Ein wirkliches Training, über die große Magie im täglichen Leben – voller Emotionen! Gespräche über die Ewigkeit, Klugscheißern über die Belanglosigkeit des Sein’s und philosophieren über die spirituelle, lebensnahe Meisterschaft des eigenen Lebens. So gesehen Satsang beim Rupfen. Gemeinsam am Feuer sich die Hände wärmen, den wärmenden Speisen und Getränken eine wirkliche Bedeutung zu kommen zu lassen und unglaubliche Dankbarkeit, um das Wissen einer eigenen warmen Stube!

Da gibt es Seminare über Dieses und Jenes, teure Abhandlungen über Sein oder Nichtsein, über hohe, höchste und allerhöchste Energien, über Jünger, Meister und aufgestiegene Meister… – Das „Einfachste ist uns denn doch zu Einfach“. So leicht geht das ja wohl nicht! – Meinen die einen. Bei der Kartoffelernte Erleuchtung finden? Ha! Geht denn das? – Aber natürlich! Und beim Gänse rupfen assistieren! Oder aus kleinen ober großen Schweinchen – Spanferkel und Wurst machen – Das sollen Seminare sein? Versprochen – übers Feuer laufen ist nix dagegen! Lebensnah, real und voller Erkenntnisse.

Wir beginnen in den nächsten Tagen, ihn kleinen Schritten, letzte Möglichkeit in diesem Jahr – das 3. Adventswochenende. Wir verwirklichten unseren Traum vom Selbstversorgerhof. Wir sind so gesehen auf’s Land gezogen, da uns das Elend der subventionierten Industrie – Viehfarmen auf das Gemüt schlägt.
Solltet ihr den Mut haben eure eigene Weihnachtsgans – Ente…zu rupfen, dann unbedingt vorher anrufen, denn dann müssen wir noch Tiere besorgen, im Oderbruch z.B. gibt es sehr gute Höfe diesbezüglich. Das muss dann bald geschehen!

Hier gibt es einen Erlebnisbericht
Mystische Nacht

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