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Vorgerechnet: Das grüne Konjunkturprogramm

Vielleicht regt sich ja doch wenigstens ein bisschen was auf dem G20-Gipfel diese Woche. Die Ökonomen Nicholas Stern und Ottmar Edenhofer rechnen der G 20 in einem neuen Report vor, wie sie mit ihren Konjunkturprogrammen gleichzeitig der Wirtschaft und Umwelt helfen können.

Ottmar Edenhofer ist renommierter Klima- und Wirtschaftsexperte und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung; Nicholas Stern wurde durch seinen „Stern-Report“ bekannt, der vorrechnete, dass es ökonomischer ist, in den Klimaschutz zu investieren, als nichts zu tun – und so den den Skeptikern aus der Wirtschaft sämtlichen Wind aus den Segeln nahm.

Im Auftrag des Bundesaußenministeriums haben die beiden nun untersucht, mit welchen Maßnahmen die G20 die Wirtschaftskrise überwinden und den Klimawandel begrenzen können. Die Bundesregierung will den Plan auf dem G20-Gipfel in die Diskussion einfließen lassen – ein wichtiger Impuls, denn Angesichts der Wirtschaftskrise, ist Klimaschutz bei vielen Staatschefs gerade kein Thema mehr. Der Report rechnet aber nun vor, das Klimaschutz alles andere als teuer ist und im Gegenteil sogar eine große Chance darstellt.

Homepage von Ottmar Edenhofer

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