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Afghanistan: Neues Gesetz regelt Sexualverkehr mit Ehemännern

Afghanistans Präsident Karzai hat ein Familiengesetz für Schiiten unterzeichnet, das die Frauenrechte massiv einschränkt, Männern indes Herrschaftsrechte einräumt. Damit haben Frauen unter der „demokratischen“ Regierung in Afghanistan nun fast weniger Rechte als unter den Taliban.

Hier die unglaublichsten Passagen:

In Artikel 132 des Gesetzes heißt es: „Die Frau ist verpflichtet, den sexuellen Bedürfnissen ihres Mannes jederzeit nachzukommen.“ Wenn der Mann nicht auf Reisen sei, habe er mindestens jede vierte Nacht das Recht auf Geschlechtsverkehr mit seiner Frau. Ausnahmen kämen nur bei Krankheiten der Frau in Frage.

Ähnlich mittelalterlich hört sich auch Artikel 133 an. Darin ist festgehalten, dass Ehemänner ihre Frauen von jeder „unnötigen“ Beschäftigung abhalten können.

Außerdem müssen ab jetzt erst die Erlaubnis des Ehemannes einholen, wenn sie das Haus verlassen: „Nur aus medizinischen oder rechtlichen Gründen kann die Frau das Haus ohne das Einverständnis des Ehemannes verlassen.“

Auch das Heiratsalter wird durch das neue Gesetz gesenkt: Schiitische Frauen können statt wie bisher mit 18 Jahren künftig mit 16 Jahren verheiratet werden.

 

Quelle: Spiegel.de
Bild:Werbekampagne von Grabarz & Partner, Deutschland,  creative directors: Ralf Heuel und Dirk Siebenhaar, copywriter: Bent Harmann, art director: Julia Ebers,  photographer: Veronika Faustmann.

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