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Honda gelingt gedankliche Steuerung von Robotern

Wir leben in der Zukunft, soviel dürfte mittlerweile jedem bewusst sein. Trotzdem steht man immer wieder staunend vor den Durchbrüchen der Wissenschaft. Auch wenn heute der 1. April ist, diese Meldung scheint echt zu sein:

Honda ist es erstmals gelungen ihren humanoiden Roboter ASIMO mithilfe über ein sogenanntes „Brain-Machine-Interface“ (BMI) mit Gehirnwellen zu steuern.

Zusammen mit dem Advanced Telecommunications Research Institute International (ATR) und Shimadzu Corporation hat Honda einen Helm gebaut, dessen Sensoren wie ein EEG, aber berührungslos die elektrischen Signale abnehmen. Zudem wird über Nah-Infrarotspektroskopie (NIRS) optisch Veränderung der Blutzirkulation im Gehirn gemessen. Der Träger des Helms muss sich nur vorstellen, die Arme oder Beine zu bewegen, um diese motorischen Impulse, die von beiden Sensortypen aufgenommen und durch ein neu entwickeltes Programm verarbeitet werden, auf den Roboter zu übertragen, der nach einigen Sekunden entsprechend reagiert.

Noch können zwar nur vorgefertigte Bewegungsabläufe angesteuert werden, die Erkennung der motorischen Gehirn-Impulse konnte aber auf eine Genauigkeit von 90 Prozent gesteigert werden.
Wohin die Technik führt ist noch unklar – im Werbevideo verspricht Honda eine gedankliche Steuerung von Haushaltsgeräten.

Hier gibt es das offizielle Video von Honda zu sehen.

 

Bild: Honda

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