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Neuer Forschungsbericht: Arktis eisfrei in 30 Jahren?

Eine neue Prognose zur Eisschmelze in der Arktis bringt ein beunruhigendes Ergebnis: Das Eis wird nach Befürchtungen der Forscher schon bis 2037 so gut wie verschwunden sein. Manche Modelle sagen sogar einen noch deutlich früheren Totalverlust des arktischen Meereises voraus.

Für die Studie wurden sechs verschiedene Klimamodelle genutzt – und alle sechs Modelle sagten eine schnelle Abnahme des Eises voraus, berichten die Forscher – manche sogar schon bis zum Jahr 2020. Das liegt vor allem daran, dass sich die Arktis weit schneller erwärmt als viele andere Teile der Erde.

 

Auch in der Antarktis schwindet das Eis

Die neue Studie fällt mit beunruhigenden Neuigkeiten auch aus der Antarktis zusammen. Aktuell droht dort ein riesiges Stück des antarktischen Wilkins-Packeises abzubrechen. Satellitenfotos hatten einen alarmierenden Riss im Eisschelf gezeigt: Eine 40 Kilometer lange Eisbrücke vom sogenannten Wilkins-Eisschelf zu den Inseln Charcot und Latady ist an ihrer schwächsten Stelle gebrochen. Im vergangenen Jahr hat das Eisschelf bereits etwa 1800 Quadratkilometer oder 14 Prozent seiner gesamten Größe verloren. Schuld ist nach Ansicht der Forscher auch hier der weltweite Klimawandel.

Hier eine Animation von Greenpeace zum Rückgang des Eises.

 

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