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Bürger wollen gemeinsam Energiekonzern kaufen

Freiburger Bürger haben die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ gegründet, um gemeinsam mit vielen anderen einen Energiekonzern zu kaufen – und zwar den fünftgrößten in Deutschland!

Möglich wird dies, weil der Energieriese E.ON vom Kartellamt dazu gezwungen wird, sein Tochterunternehmen Thüga AG zu verkaufen: Knapp 4 Milliarden Euro soll das Energieunternehmen kosten. Es soll noch in diesem Sommer verkauft werden – das Zeitfenster ist also klein, aber die Chance ist einmalig:

Mit schon 500 Euro werden Genossenschafter zu Miteigentümern von 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden. Sie können mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Sie können dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger fließen. Die Genossenschaft ist der einfachste Weg die Idee einer demokratischen, ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen.

 

Eine Bewegung formiert sich

Schon jetzt haben sich zahlreiche kleine und einige große Kommunen wie Nürnberg, Frankfurt und Hannover zusammengetan, um die Thüga gemeinsam zu erwerben. Die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ möchte diese Initiative der Kommunen ergänzen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern Mitspracherechte bei der Thüga sichern. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. Er erhält unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. Schon vor dem Projektstart sind bereits Zusagen von mehr als 8 Millionen Euro beisammen. Mehr als 100 Mio. Euro sind das Ziel.

 

Eine sichere Investition

Eine sicherere Investition ist kaum denkbar: Die Thüga ist ein Unternehmen mit 15 Milliarden Euro Jahresumsatz, 20.000 Mitarbeitern und bietet ein breites Portfolio, das ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Die Thüga konnte in der Vergangenheit regelmäßig solide Gewinne erwirtschaften, die der Mutter E.ON zuflossen. Mit einer Beteiligung haben die Bürger einen Fuß in der Thüga und können erreichen, dass dieses Geld in Zukunft zurück zu den Bürgern und in eine ökologische Energiewirtschaft fließt.

Mehr Informationen unter: http://www.energie-in-buergerhand.de

 

 

Bild: MdE / Wikimedia

 

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