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Neue Batterie könnte das Energieproblem lösen

Endlich sind die grünen Energiequellen auf einem Stand, dass wir so richtig loslegen könnten. Das Problem ist nur, dass sowohl Wind- als auch Sonnenenergie nicht gleichmäßig produziert werden, wie es bei herkömmlichen Kraftwerken der Fall ist, sondern eben nur dann, wenn es gerade windig ist oder die Sonne scheint.

Was derzeit fehlt, ist eine Technologie, welche die erzeugte Energie speichern und zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder verfügbar machen kann – bisher gibt es keine Batterie, welche die hohen Ansprüche eines solchen Einsatzes erfüllt.

 

Natrium-Schwefel-Batterie

Ein US-Forscherteam der Firma Ceramatec hat nun vielleicht die Lösung für dieses Problem: Eine neue Batterie auf Natrium-Schwefel-Basis soll in der Lage sein, bis zu 20 kW an Energie zu speichern – genug um ein ganzes Haus zu für einen Tag mit Energie zu versorgen. Die Batterie soll 2011 marktreif sein und etwa 2000 US-Dollar kosten.

Bereits zuvor wurde mit Natrium-Schwefel-Batterien experimentiert, diese Versuche scheiterten jedoch immer an den extrem hohen Betriebstemperaturen. Ceramatec ist es nun gelungen, diese bis auf Raumtemperatur zu senken. Neben hoher Kapazität und langer Lebensdauer haben die Batterien noch einen weiteren Vorteil: Im Gegensatz zu dem in den meisten Batterien verwendeten Lithium ist Natrium alles andere als selten.

 

Bild: Ceramatec

 

3 Responses

  1. Daniel

    Seit wann bestehen Batterien denn aus Silicium? Außerdem ist Silicium eines der am häufigsten vokommenden Elemente auf der Erde.

    Das ist ja wohl irgendwas in diesem Bericht schiefgelaufen.
    Wahrscheinlich handelt es sich um eine Verwechslung mit Lithium.

    Antworten

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