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Spritze gegen die Atombombe

Eine ziemlich überraschende Erfindung will ein Molekularbiologe entwickelt haben: Eine Spritze gegen radioaktive Strahlung.

Der ehemalige Kampfpilot und Mitarbeiter von Cleveland Biolabs hat in der Zeitung Science ein Medikament vorgestellt, dass gegen die tödlichen Folgen von radioaktiver Strahlung schützt. An Affen und Mäusen wurde die Wirksamkeit schon bewiesen, jetzt reist der Forscher nach Israel, um den dortigen Sicherheitsbehörden die Erfindung vorzustellen.

Das Medikament muss nur einmal injiziert werden und ist selbst 72-Stunden nach der Bestrahlung noch wirksam. Damit könnte es einerseits zum Schutz der Bevölkerung bei Angriffen mit radioaktiven Waffen eingesetzt werden, anderseits aber auch Krebspatienten Helfen, besser mit der Strahlentherapie klarzukommen.

Eine Zulassung des Medikaments könnte in zwei Jahren erfolgen – dann dürfen die Pharma-Unternehmen damit Geld drucken. Sie hoffen, dass Länder wie die USA und Israel einen Vorrat für ihre Bevölkerung anlegen. Dies würde einen Umsatz von etwa 20 Milliarden Dollar pro Jahr generieren.

 

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