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Link: Atommülllager Asse könnte bald einstürzen

„Das Lügengrab: Schon bald könnte der niedersächsische Salzstock Asse einstürzen und 126.000 Tonnen Atommüll freisetzen. Über Jahrzehnte haben alle, die Energiewirtschaft, die Politik und die Wissenschaft, die Öffentlichkeit getäuscht.“

Die Geschichte des Lagers Asse ist eine eizige Katastrophe. „Man sollte annehmen, über die Schachtanlage Asse II sei alles bekannt. Wie es dazu kam, dass sie zu einem Endlager für radioaktiven Müll wurde. Welche Stoffe in ihr lagern und in welchen Mengen. Welche Gefahren von dem alten Salzbergwerk ausgehen können. Wie einsturzgefährdet das Atommüllager ist.“

Nichts davon trifft zu: Kürzlich kam heraus, dass dort dreimal soviel Plutonium lager wie öffentlich angegeben -wegen eines „Übertragungsfehlers“ sei es zu der Falschangabe gekommen. Der Salzstock läuft zudem mit Wasser voll – was schlecht ist, denn das Lager wurde geführt wie eine Schrotthalde: „Hat man die Fässer anfangs noch sorgsam gestapelt, mal liegend, mal stehend, wurden sie später einfach mit einem Radlader einen Abhang im Berg hinuntergekippt und mit Salz überdeckt – im Jargon hieß die Methode »Einpökeln«. Dass dabei Fässer beschädigt wurden, kümmerte niemanden.“

Jetzt stürzt der Salzstock vielleicht noch ein: „Ein Gutachten des Leipziger Instituts für Gebirgsmechanik garantiert dem alten Salzstock Standsicherheit nur noch bis zum Jahr 2014.“

Die ganze unglaubliche Geschichte auf Zeit.de
Ein Video zum Thema auf youtube

 

 

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