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Die Privatisierung der Welt: Briten verkaufen den Eurotunnel

Großbritannien steckt tief in den Schulden – die Finanzkrise hat der Insel übel mitgespielt. Und diee Regierung wählt den denkbar schlechtesten Weg, um die Schulden abzubauen: die Privatisierung von Staatseigentum. Jetzt kommt der Eurotunnel unter den Hammer.

Nachdem also erst mit dem Geld der Steuerzahler die Wirtschaft künstlich beatmet wurde, wird jetzt das Volkseigentum verhökert. Vielleicht kauft ja eine Bank den Eurotunnel – am Besten von den Rettungsgeldern, dann wäre die Absurdität perfekt.

„Verkäufe von Aktiva vorzunehmen ist aus Sicht der Staatsfinanzierung Nonsens. Eine Privatisierungswelle stellt nur eine Bilanzverkürzung dar, ändert materiell jedoch nichts“, erklärt Stefan Kooths, Konjunkturexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gegenüber pressetext. Das dürften auch die Briten wissen und somit zeigt die Krise ihr wahres Gesicht: der größte Raubzug in der Geschichte.

Denn auch wenn man derzeit überall von „Verstaatlichung“ hört und mancher uns schon auf dem Weg in den Sozialismus sieht – verstaatlicht werden nur Schulden, Gewinne werden privatisiert. Bald steht der Staat nackt da: Strom, Wasser, Bahn, Telekommunikation – alles schon privatisiert. Der Staat hat bloß noch Schulden und gehört damit den Banken.

 

 

Bild: Mortadelo2005 / Wikimedia

 

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