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Gesundheitspersonal will die Schweinegrippe-Impfung nicht

Die Impfungen gegen Schweinegrippe haben in den USA bereits begonnen und werden bald auch in Europa starten. Aber so richtig will es nicht laufen: Viele, die als Erste an die Reihe kommen sollten, haben Zweifel und verweigern die Impfung.

Priorität bei der Impfung haben Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten – offenbar sind aber gerade diese Menschen (vielleicht aufgrund ihres Fachwissens) nicht besonders erpicht auf die Spritze: Nur 47 Prozent der britischen Krankenpfleger werden sich laut einer Umfrage des The Guardian impfen lassen. Eine Befragung der Leitung der Krankenhäuser hat ergeben, dass nur zehn Prozent der Mitarbeiter dort geimpft werden sollen.

Besonders gegen Pflichtimpfungen gibt es erheblichen Widerstand: Laut NewScientist protestieren in den USA viele Angestellte von Krankenhäusern gegen Richtlinien, die eine Impfung zwingend vorschreiben. Wer sich dort nicht impfen lässt, verliert seinen Job.

 

Auch Eltern haben Bedenken

Kinder stehen ebenfalls ganz oben auf der Liste der zu impfenden Personen. Bei der letzten großen Erkrankungswelle im Sommer wurden in Amerika vor allem Kinder unter vier Jahren ins Krankenhaus eingeliefert. 40 Prozent der Eltern erklären jedoch, dass sie ihre Kinder nicht impfen lassen werden. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Michigan gekommen. Viele Eltern und Teile des medizinischen Personals argumentieren, dass die Schweinegrippe nicht gefährlich genug ist, um die möglichen Nebenwirkungen einer Impfung zu rechtfertigen – das ist beim bisherigen Verlauf der eher harmlosen Grippe auch mehr als verständlich.

 

Virus jetzt gefährlicher?

Dem gegenüber stehen neue Pressemeldungen. Pünktlich zum Impfstart wurden diese Woche wurden erneut Warnungen veröffentlicht, dass das Virus nun ernsthafte Erkrankungen verursachen kann. In Kanada und Mexiko sind laut diesen Berichten 17 respektive 41 Prozent der Erkrankten in Intensivstationen gestorben. In Mexiko litt die Hälfte der Betroffenen zuvor unter keinen Gesundheitsproblemen. In Kanada wurde bei 70 Prozent zuvor keine schwere Erkrankung festgestellt.

 

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Quellen

Text: mit Material von Pressetext.de

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