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Link: Wie es sich anfühlt, ein Mensch zu sein

In diesem fiktiven Interview mit dem erfundenen „Anti-Satsang-Lehrer“ Sahimaya gibt es einige zumindest interessante Ansichten über das „Ego“ zu lesen.

Kernpunkt der Lehre Sahimayas ist, dass der Versuch, das Ego zu besiegen nicht gelingen kann und tatsächliche Hingabe an das Leben das Ego einschließt:

„Wir haben dieses vielzitierte „Ego“ mitbekommen als Fahrzeug auf unserer Lebensreise durch die materielle Ebene. Das Ego ermöglicht uns Erfahrungen der Ich-Identifikation, der Abgrenzung, der Isolation, des Konflikts, der Selbstbehauptung – weil es genau diese Erfahrungen sind, die wir auf der Erde machen sollen, und die wir aus der Tiefe unseres Selbst heraus auch machen wollen. Wir können dieses Ego, dieses ‚Arschloch‘, das an unserem reinen Bewusstsein dranhängt, nicht verleugnen und nicht abschaffen. […]

Wenn wir versuchen, uns nur noch mit dem reinen Bewusstsein zu identifizieren und sagen: „Das bin ich, mein Körper und mein Ego, das bin ich nicht“, dann spalten wir diesen unliebsamen Teil unserer Gesamtpersönlichkeit von uns ab. Nicht ins Bewusstsein gehoben, nicht in Liebe angenommen, führt unser Schattenselbst aber ein zerstörerisches Eigenleben. Nicht umsonst hören immer wieder von spirituellen Meistern mit schockierenden Arschloch-Eigenschaften.

[…] Es liegt keine größere Weisheit darin, das Ego zu verachten als ein Kind zu verachten, nur weil es unvernünftig ist, schreit, kackt, nach Nahrung oder nach Hautkontakt verlangt. Wir müssen es in den Arm nehmen, dieses Kind, es liebhaben in seiner Unvollkommenheit. Es liegt keinerlei Weisheit in der Verachtung.“

Seine Jünger fragt Sahimaya, auf welche Frage ihr Leben die Antwort sein könnte … und er verrät im Interview auch, welche Frage das Leben tatsächlich beantwortet:

„Wie fühlt es sich an, ein Mensch zu sein?“

Zum Interview bei hinter-den-schlagzeilen.de.

 

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