Anzeige

Michael Moore macht Vorschläge für ein besseres Amerika

Der umstrittene Michael Moore hat einen neuen Film: „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ heißt die Doku, die am 12 November in die deutschen Kinos kommt. Worum es geht, sagt wohl schon der Name deutlich genug, aber natürlich ist es alles andere als eine Liebesgeschichte, die Moore mit dem Kapitalismus verbindet.

Der amerikanische Kapitalismus sei das Gegenteil von Demokratie und habe moderne Lohnsklaven geschaffen, sagte Moore kürzlich im Interview mit der Wirtschaftswoche:

„Demokratie ist ein System, das allen nutzen soll. Vom Kapitalismus dagegen profitiert eine winzige Minderheit zulasten des Großteils der Bevölkerung […] Wissen Sie, wie man uns bald nennen wird? Lohnsklaven!“

Er warnt eindringlich davor, den amerikanischen Lebensstil zu kopieren:

„Ahmen Sie nur nicht Amerika nach. Sonst werden Sie immer mehr Gewalt und mehr Idioten bekommen. Die republikanischen Regierungen haben den Bildungsetat zusammengestrichen, um eine Nation von Idioten zu schaffen, die sich leicht manipulieren lassen.“

Aber Moore kann nicht nur kritisieren, sondern hat auch Vorschläge, wie der Situation beizukommen ist.

Mit ungebrochenem Glauben an die Demokratie hat er auf seiner Website einen 15-Punkte-Plan zur Diskussion gestellt, der sich zwar auf Amerika bezieht, aber einige lesenswerte Anregungen beinhaltet – sofern man überhaupt noch an Demokratie glaubt.

Das Orginal findet sich hier
Eine Übersetzung hat der Kopp-Verlag verfasst.

 

 

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*