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Wachstums-Wahnsinn: China hat eine leere Stadt gebaut

Acht Prozent Wachstum lautet das Ziel für Chinas Wirtschaft – und das wird mit allen Mitteln verfolgt. Zum Glück sagt ein BIP nichts über wirklichen Wohlstand oder gar den Sinn des Erwirtschafteten aus. Denn wenn sonst nichts mehr hilft, muss man eben auch mal zu absurden Mitteln greifen.

So hat die Regierung in der Wüste Mongoliens mit Ordos-100 kurzerhand eine ganze Stadt aus dem Boden gestampft. Am Zeichentisch konzipiert, reihen sich dort nun Wohnsiedlungen und futuristische Wolkenkratzer aneinander, durchzogen von breiten Straßen und grünen Parks. Nur Bewohner hat die Stadt keine, denn brauchen tut sich eigentlich niemand. Die Häuser sind jedoch trotzdem alle verkauft, denn da die Bevölkerung Chinas noch immer stetig wächst, gelten Immobilien als sichere Geldanlage – egal ob dort in näherer Zukunft jemand wohnen wird.

Zugutehalten kann man China, dass das Geld wenigstens in Infrastruktur und Realwirtschaft geflossen ist und nicht in Bankenrettungspakte – Sinn macht das ganze dadurch aber vorerst immer noch nicht und selten ist einem der Wachstumswahn so greifbar vor Augen gehalten worden.

Hier ein englischer Video-Bericht auf youtube:

 

 

Eine Antwort

  1. klaus maier

    google:riesige überkapazitäten in chna ——china , gefahr für die weltwirtschaft—- websites von manfred julius müller———– außerdem: gefährliche exportabhängigkeit bei zu wenig binnenkonjunktur(auch mangels kaufkraft vieler leute )

    Antworten

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