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Ein Interview mit dem politischen Denker Atilio Boron über den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ zur Rettung der Welt und den Kampf Südamerikas gegen das „Imperium“.

Was ist der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts?“

„Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts hat Weichen aufgestellt, mit denen die lang anhaltende Systemkrise überwunden werden soll, indem die Gesellschaft auf ein neues Fundament gestellt wird: Zuerst geht es darum, eine ökologisch nachhaltige Produktionsweise aufzubauen.

Deshalb die Forderung nach Respektierung der „Mutter Natur“, die „Pachamama“, wie Evo Morales sie nennt. Und aus diesem Grund hat Ecuador in seiner Verfassung festgelegt, dass die Natur ein Rechtssubjekt ist, was eine radikale Innovation in der juristischen Denkweise bedeutet. Zweitens geht es um die Neubildung der Gesellschaft durch radikale politische Maßnahmen der Umverteilung des Besitzes, des Reichtums und der Einnahmen. Keine Gesellschaft ist auf lange Sicht lebensfähig, wenn sie in eine soziale Schicht von 10 Prozent Superreichen und eine von 90 Prozent extrem armen, bedürftigen und unter erbärmlichen Umständen lebende Menschen, polarisiert wird.“

Zum Interview auf Telepolis.de

 

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