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Weltweit ist eine „globale Jagd nach Land“ ausgebrochen: Staaten und Konzerne kaufen die Agrarflächen der Entwicklungsländer auf, um dort Lebensmittel oder Nutzpflanzen für ihre heimischen Märkte anzubauen. Dies ist der größte Landraub seit dem Ende des Kolonialismus – und eine tickende Zeitbombe.

 

Peak Soil – Hol den Boden bei den Armen

Auch wenn es gerne vergessen geht: KleinbäuerInnen machen die halbe Menschheit aus. Die meisten von ihnen arbeiten heute noch ohne Maschinen. Der deutsche Journalist Thomas Fritz meint: „Wollte man Äcker und Weiden ernsthaft schützen und zugleich gerecht nutzen, müsste man sie in Gemeingüter verwandeln. Das wiederum würde eine gesellschaftliche Aneignung des Bodens und eine demokratisch kontrollierte Bodenordnung erfordern.“

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Land für ein Butterbrot – Kolonialismus des 21. Jahrhunderts

Seit 2006 sind bis zu 20 Millionen Hektar Anbaufläche von ausländischen Investoren aufgekauft oder langfristig gepachtet worden. Rund 80 Prozent der Landkäufer sind „private Investmentfirmen“. Die Bevölkerung verhungert, während Konzerne Biotriebstoff produzieren. Ein Überblick.

Zum Artikel bei der jungen Welt

Getreide ist das neue Gold

Daewoo Logistics, wollte in Madagaskar 1,3 Millionen Hektaren Land pachten – fast die Hälfte des gesamten verfügbaren Landes. Nur eine Revolte der Bevölkerung und der Sturz des madagassischen Präsidenten Marc Ravalomanana konnten die Pläne (vorerst?) stoppen. Doch das ist nur ein Beispiel. Ein Wettlauf um Ackerböden ist entbrannt, eine Entwicklung, die in Zukunft für noch heftigere Auseinandersetzungen und Wirtschaftskonflikte sorgen könnte.

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Landraub auf Kosten der dritten Welt

Die Entwicklungsländer wären schon heute problemlos in der Lage, sich selbst zu versorgen. Und sie könnten ohne Schwierigkeiten zusätzlich die Industrienationen mit Lebensmitteln versorgen. Die neokolonialen Bestrebungen der jüngsten Zeit widersprechen einer sachbezogenen und menschengerechten Lösung des Ernährungsproblems und führen unweigerlich zu Konflikten.

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Das kann man tun:

– auf alle Produkte mit Palmöl verzichten

– keine Biokraftstoffe tanken

– die Idee der Gemeingüter verbreiten

 

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