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Shopping Malls schießen ja auch hier zu Lande in allen Städten aus dem Boden. In den USA ist der Boom längst vorbei. Seit 2006 werden in den USA keine neuen Malls mehr gebaut, viele alte verlieren -auch verstärkt durch die Finanzkrise – ihre Mieter und müssen schließen. Das einstige Symbol des American Way of Life verwaist und zerfällt.

Nun stehen die riesigen Shopping-Zentren mitsamt ihren monströsen Beton-Parkplätzen entweder ganz oder teilweise leer. Was tun mit dem architektonischen Wahnsinn? In Cleveland, Ohio, hat sich eine Mall-Managerin mit „Gardens under Glass“ nun mal etwas Sinnvolles einfallen lassen: Warum sollte man die vorteilhaft verglasten Geschäftsräume nicht als Gewächshäuser nutzen. Wo einst geshoppt wurde, wachsen bald Salat, Spinat, Tomaten und Kräuter – alles bio.

„Die Nahrungsmittel werden in Hydro- und Aerokultur sowie auf organischen Böden angebaut, in einer Kombination von Hochbeeten, Reben und vertikalen Strukturen. Der Plan umfasst auch die Kompostierung und die Verwendung von nährstoffreichen Abfällen aus Aquarien, um die Pflanzen zu ernähren.“

Das Projekt könnte eine Pilotversuch für viele ähnliche Lösungen in anderen amerikanischen Städten sein. Denn das Problem mit den leer stehenden Malls besteht fast überall und Urban Farming ist einer der großen Zukunftstrends in den USA. Noch dazu sagen viele Städteplaner voraus, dass große „single-Use“- Gebäude wie Malls innerhalb der nächsten 30 Jahre verschwinden werden – und spätestens dann sind viele Ideen gefragt, was mit den alten Strukturen anzufangen ist.

Via Reset.to

 

 

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