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Dass wir mit unserem Bild vom Universum noch längst nicht bei gesichertem Wissen angekommen sind, zeigt eine aktuelle Studie, durch die sich die angenommene Anzahl von Sternen im Universum mal eben um das Dreifache erhöht.

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass es zwischen 100 und 500 Milliarden Galaxien (wie unsere Milchstraße) im Universum gibt, die jeweils eine Billion Sterne beherbergen. Nun haben US-Astronomen jedoch entdeckt, dass es weit mehr sogenannte Rote Zwergsterne gibt, als bisher berechnet wurde. Insgesamt, so rechnen die Forscher in der Fachzeitschrift Nature vor, gibt es dadurch dreimal mehr Sterne im Universum, als angenommen. Jede Galaxie könnte im Schnitt über 3 Billionen Sterne beheimaten.

 

Nicht allein

Das bedeutet nicht nur, dass unsere Astrophysik weit weniger dunkle Materie erfinden muss, damit ihre Rechnungen aufgehen, sondern auch, dass die Chance auf außerirdisches Leben ebenfalls um den Faktor Drei steigt – den Rote Zwergsterne sind heiße Kandidaten für Sonnensysteme, die einen lebensfreundlichen Planeten beherbergen können.

Bisher war man davon ausgegangen, dass allein in unserer Milchstraße etwa 100 Millionen Planeten mit erdähnlichen Bedingungen existieren – nun könnten es sogar dreimal so viele sein. Im ganzen Universum gibt es damit wahrscheinlich Billionen von Erden. Die Chance, dass wir allein im Universum sind, ist also verschwindend gering.

 

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