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Eine italienische Forschergruppe behauptet nicht nur, ihr sei die kalte Fusion geglückt, sie haben angeblich auch schon einen serienreifen Reaktor.

Seit Jahren ranken sich Gerüchte und Hoffnungen um die so genannte „Kalte Fusion“ – eine Verschmelzung von Atomkernen bei kalten Temperaturen bei der enorme Mengen Energie freiwerden sollen. Noch in den achtziger Jahren gab es große Hoffnungen, die Kalte Fusion könnte eines Tages eine saubere Energiequelle für die Menschheit darstellen.

Nun behaupten Wissenschaftler der Universität von Bologna, sie hätten das Problem nicht nur gelöst, sondern auch einen serienreifen Reaktor, den sie am 15 Januar öffentlich vorstellten. Die Forschungsphase habe zwei Jahre gedauert und sei nun abgeschlossen, erste Bestellungen seien Ende des Jahres versandfertig.

„Wir wissen nicht warum“

Wissenschaftliche Zeitschriften hatten die Forschungspapiere der Gruppe abgelehnt, weil diese die Kernfusion zwar nachweisen können, aber selbst nicht erklären können, warum sie passiert.

In der Anlage verschmelzen Nickelatome mit Wasserstoffatomen, wobei Kupfer und große Mengen Energie entstehen. Die gewonnene Energie übersteigt die eingesetzte Energie um den Faktor 31 und die Forscher glauben , dass die Energiegewinnung in ihrem Reaktor weniger als ein Cent/kWh kostet. Dabei entsteht weder CO2 noch radioaktiver Abfall.

Durch die Kombination von 25 Einheiten könnten 1MW-Anlagen schon in naher Zukunft realisiert werden, gaben die Forscher an, die derzeitige Test-Anlage produziert 12 kW.

Wie das Ganze funktioniert, wissen allerdings auch die Wissenschaftler nicht:

„Was genau die Kalte Fusion auslöst, können wir nicht erklären. Die spätere Anwesenheit von Kupfer und die nachweisliche Energieabgabe sind jedoch Beweis dafür, dass es funktioniert“, so der Kommentar.

Ein Patent auf den Reaktor wurde vom Patentamt mit der Begründung abgelehnt, dass die Behauptungen den bekannten Gesetzten der Physik widersprächen.

Der Atomphysiker Giuseppe Levi, angestellt am italienischen „Nationalen Institut für Kernphysik (Istituto Nazionale di Fisica Nucleare“, INFN), hat die Anlage jedoch untersucht und die Ergebnisse bestätigt.

Ist es wahr?

Sollten sich die Ergebnisse als real herausstellen, könnte das ein neues Energie-Zeitalter einläuten.

Noch immer würden für die Energiegewinnung jedoch Rohstoffe, in diesem Fall Nickel, im Betrieb verbraucht werden, die der Erde entnommen werden müssen. Ist es also wirklich eine Alternative zu regenerativen Energien?

Und andere Forscher hoffen sogar, dass durch die Vakuum- oder Nullpunktenergie Energie direkt aus den Gegebenheiten des alles durchdringenden Energiefeldes gewonnen werden können. Bisher ist aber keine Anwendung bekannt, die nennenswerte Mengen an Energie produzieren würde, auch wenn zahlreiche Forscher und Firmen behaupten, funktionierende Systeme entwickelt zu haben.

 

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Eine Antwort

  1. Dater

    „bisher ist aber keine Anwendung bekannt, die nennenswerte Mengen an Energie produzieren würde“

    Ich widerspreche

    www.blacklightpower.com

    Wasser gibt es ohne Ende

    Antworten

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