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Er hat dem Phänomen 2012 zum Durchbruch verholfen und wird es nun selbst nicht mehr in physischer Form miterleben: Der Künstler, Autor und Visionär José Argüelles ist am 23. März verstorben.

Sein 1987 veröffentlichtes Buch „Der Maya-Faktor“ hat 2012 erstmals in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gebracht und gilt vielen als Ausgangspunkt der gesamten Bewegung. Im selben Jahr organisierte Argüelles eine weltweite Meditation zur so genannten „Harmonischen Konvergenz“, einer Planetenkonstellation, die laut Argüelles weltweit einen Bewusstseinswandel und den Beginn eines Zeitalters der Harmonie und Einheit einleitete, das 2012 zu seiner vollen Blüte gelangen soll.

Viele der aktuellen Theorien gehen in der Tat auf Argüelles zurück, oder wurden von ihm bekannt gemacht, auch wenn seine Ideen mittlerweile von Hunderten von Autoren verarbeitet wurden.

José Argüelles berief sich zwar immer wieder auf die Maya, entwickelte aber einen eigenen Kalender, den so genannten Dreamspell-Kalender, der sich aus Elementen der Maya-Philosophie, dem I-Ging und Numerologie zusammensetzt. Obwohl Argüelles selbst ausdrücklich betonte, dass es sich dabei nicht um einen Maya-Kalender handelt, gilt der Dreamspell-Kalender heute vielen trotzdem als der „Maya-Kalender“, wofür Argüelles sowohl von den Maya als auch vielen Gelehrten scharf kritisiert wurde.

Argüelles war überzeugt, dass 2012 den Beginn einer neuen planetaren Zivilisation einleiten würde, in welcher die Menschheit zu einem kollektiven Bewusstsein erwacht. Er veranstaltete Weltweit synchronisierte Meditationen, welche den Übergang in diese neue Bewusstseinsform unterstützen sollten. Nach einer Phase der Zurückgezogenheit ist Argüelles nun nach kurzer Krankheit ist er nun friedlich verstorben. Sein gedankliches Erbe aber dürfte in den nächsten Monaten weltweit immer mehr Bekanntheit erlangen.

 

 

3 Responses

  1. Angelika Müller

    Obwohl manche es anscheinend nicht gern zur Kenntnis nehmen: Der Text weist glücklicherweise darauf hin, dass dieser „Kalender“ den Mayas und ‚innerhalb‘ der Maya-Länder nie bekannt war. Er ist eine Erfindung von Argüelles und ihr solltet ihm diese Ehre auch lassen. Gegen Erfindungen ist nichts einzuwenden; über den Nutzen muss sich jeder selbst klarwerden. Aber verwechselt sie doch bitte nicht dauernd mit dem, was Mayas entwickelt haben und auch nicht mit einem Kalender! Damit hat das Ganze wirklich nichts zu tun. Argüelles selbst legte auf diese Verwechslung keinen Wert!

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  2. Anonymous

    Ich möchte noch etwas ergänzen:

    Wenn wir nun José auf 2012 reduzieren, würde es ihm nicht gerecht. „2012 ist kein Datum, sondern ein Programm“ (dieses Statement stammt von ihm oder von jemand anderen, ich weiß es nicht mehr).

    Und um dieses Programm zu leben gibt es nur eines (für mich):

    Immer mehr im Hier und Jetzt zu sein.

    JETZT ist die ZEIT.

    Und fürs Leben im JETZT helfen uns die Maya-Zeichen, die Maya-Energien und das Leben in Freude.

    Traudl

    PS: Und, ob Argüelles das gesagt hat, weiß ich nicht, aber Johann Kössner hat es gesagt: Es gibt keinen Grund, dass der Maya-Kalender aufhört. Er läuft einfach weiter.

    Mein Kommentar dazu: Warum sollte er aufhören. Er ist ein Fingerzeig, eine Hilfe, ein Programm, der uns im JETZT unterstützen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

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  3. Traudl

    Ja, wir verdanken José Argüelles (und Johann Kössner), dass der Maya-Kalender so eine Bedeutung erlangte. Ohne ihn wäre er vermutlich außerhalb der Maya-Länder gar nicht bekannt geworden.

    Er hat in jahrzehntelangen Forschungen die Schriften dechiffriert.

    Und ich persönlich verdanke ihm sehr viel. Für mich ist der dreamspell der Maya-Kalender, obwohl ich jede andere Form achte.

    Ohne Argülles/Kössner wäre mein Leben anders verlaufen, ärmer gewesen.

    Danke

    OH YUM HUNAB KU – EVAM MAYA EMA HO

    http://www.youtube.com/watch?v=EruUGomGIC4

    Traudl Hilzensauer

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