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Eine neue Studie hat bewiesen, dass Meditation genauso wirksam gegen leichte Schmerzen ist wie Schmerzmittel. Das ist nur eine von vielen neuen Studien, welche die offenbar nicht enden wollenden Vorteile des Meditierens wissenschaftlich beweisen.

Sogar im Spiegel ist dazu zu lesen: „Meditieren ist keine Esoterik: Immer mehr Vorteile werden durch die Wissenschaft untermauert.“

Wieder einmal wurde die sogenannte Achtsamkeits-Meditation untersucht – das urteilsfreie Beobachten. Schon zuvor war nachgewiesen worden, dass diese Meditation die allgemeine Gehirnleistung erhöht und gegen viele psychische Probleme ebenso gut hilft wie eine Psychotherapie. Nun ist sie also auch ganz offiziell schmerzlindernd.

Und das nicht eben wenig. Die Versuche ergaben eine 57-prozentige Schmerzlinderung – das übertrifft manche Schmerztabletten und sogar Morphium in einem ähnlichen Versuchsaufbau. Den Probanden wurde im Versuch eine heiße Platte gegen das Bein gehalten, dann sollten sie die Intensität des Schmerzes bewerten.

Dass Meditation Schmerzen lindert, ist nicht neu. Neben dem ermittelten Ausmaß ist an der Studie vor allem neu, dass auch der Wirkmechanismus im Gehirn nachgewiesen werden konnte. Die Meditationspraxis reduzierte die Aktivität im Gyrus postcentralis – eine Region im Großhirn, die für die Wahrnehmung von Ort und Intensität von Schmerzen wichtig ist.

 

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